Deine Klasse ist laut? Dann hör auf, nur Ruhe zu verlangen!
Shownotes
Elementarwissen – Folge 76 - Wie Kinder Lautstärke wahrnehmen, ausprobieren und selbst regulieren lernen.
„Jetzt seid doch endlich mal leise!“ – Ein Satz, den wahrscheinlich jede Lehrkraft kennt. Und trotzdem wird es wenige Minuten später wieder laut.
Warum eigentlich?
Kinder sollen ihre Lautstärke selbst regulieren. Aber haben wir ihnen überhaupt gezeigt, wie das funktioniert? Oft erwarten wir eine Fähigkeit, die wir nie systematisch aufgebaut haben.
In dieser Folge von Elementarwissen sprechen wir darüber, warum Lärm das Lernen erschweren kann, weshalb gerade leise Hintergrundgespräche die Konzentration stören können und was Lehrkräfte konkret tun können, um eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen.
Im Mittelpunkt stehen fünf Schritte: Wahrnehmen – Unterscheiden – Ausprobieren – Reflektieren – Selbst regulieren.
Mit einfachen Hörübungen, dem bewussten Erproben der Partnerstimme, einem Ruhe-Wohlfühlbarometer und einem Lautstärke-Check zeigen wir, wie Kinder ein Bewusstsein für ihre eigene Stimme und die Bedürfnisse anderer entwickeln können.
Denn das Ziel ist nicht eine möglichst stille Klasse. Das Ziel sind Kinder, die selbst erkennen, welche Lautstärke zum Lernen passt – und wie sie dazu beitragen können.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Elimitarwissen, dem Grundschulbetungs Podcast.
00:00:04: Ich bin Steffen
00:00:06: und ich bin Jessica.
00:00:07: Steffen heute habe ich ein kleines Experiment mit dir vor.
00:00:11: Okay das fängt sehr gut an.
00:00:12: muss sich was rechnen?
00:00:13: Ne du musst nur zuhören.
00:00:15: also stell dir vor du sitzt in einem Klassenraum ... bei mir zum Beispiel, mit dem ich zu zweit arbeite.
00:00:20: Zwei unterhalten sich über ein Aufgaben, einen Kind fragt nach einem Radiokummi... Hinten fällt vielleicht ein Stift runter, jemand schiebt seinen Stuhl nach hinten und ein anderes Kind rufgefährt durch den Raum.
00:00:30: Wo sind die Scheren?
00:00:33: Nach zehn Minuten ist es so laut dass ich sage okay jetzt seid doch mal leise!
00:00:38: Was glaubst du was passiert?
00:00:40: Ich würde sagen alle sind erstmal still.
00:00:43: Ja Genau
00:00:44: Und spätestens nach fünf Minuten geht's wieder los und der Geräuschpegel steigt.
00:00:50: Ja richtig!
00:00:51: Okay, also ich sehe schon wo das hinführt.
00:00:54: Du willst mir jetzt erzählen dass man Kinder nicht einfach sagen kann, dass sie leise sein sollen?
00:00:58: Natürlich kann man das und manche werden es ja auch machen.
00:01:00: aber wenn ich das jeden Tag zehnmal sagen muss frage ich mich irgendwann ob das wirklich eine besonders erfolgreiche Strategie ist.
00:01:11: Vielleicht muss man erst... oder ernst genug mein und konsequent sein.
00:01:16: Was meinst du damit?
00:01:18: Einfach konsequenter sein, also nicht immer nur bitten!
00:01:22: Dann sind alle ruhig weil ich gerade irgendwie daneben stehe.
00:01:26: und was passiert wenn ich dann kurz mal weg bin oder mich mit einer anderen Gruppe beschäftige?
00:01:33: Okay, dann wird es wahrscheinlich wieder laut.
00:01:35: Ja eben.
00:01:36: Und jetzt stell dir vor, ich frag nach dieser lauten Arbeitsweise ein Kind warum warst du so laut?
00:01:43: Und das Kind sagt völlig überzeugt, ich warte auch gar nicht laut.
00:01:48: Das klingt erst mal nach einer Ausrede?
00:01:49: Ja kann sein, muss aber ordentlich!
00:01:51: Also vielleicht hat das Kind tatsächlich nicht bemerkt wie laut er es gesprochen hat.
00:01:56: Wie kann man nicht merken dass man laut
00:01:58: ist?!
00:01:58: Das ist eine gute Frage, aber genau damit wollen wir heute tatsächlich starten.
00:02:04: Denn Lautstärke entsteht im Klassenraum oft schleichend ein Gespräch wird etwas lauter das nächste auch und irgendwann ein bisschen Kinderlauter sprechen um sich überhaupt noch verstehen zu können Und am Ende hat niemand das Gefühl besonders laut gewesen sein.
00:02:24: Also was du meinst, ist dass dich lautstärke so langsam aufbaut und weiß nicht wie vielleicht in so einer Bar oder Restaurant wo man eigentlich mit seinem Gegenüber nur normal reden möchte.
00:02:37: Aber ja irgendwie fängt dann jeder an zu schreien und laut zu reden weil die Geräuschkulisse einfach so groß ist obwohl man eigentlich nur normal miteinander reden möchten.
00:02:49: Ja, wenn wir möchten dass die Kinder tatsächlich anders damit umgehen müssen sie erst einmal merken was tatsächlich passiert.
00:02:59: Also nicht nur wissen das diese Regel gibt?
00:03:02: Richtig also.
00:03:03: ich habe mir dafür irgendwie fünf Schritte überlegt zum Beispiel und das ist so es geht um wahrnehmen unterscheiden ausprobieren reflektieren und schließlich selbst regulieren.
00:03:14: Das klingt so, dass die Kinder auch das Leise sein lernen müssen.
00:03:18: Also ähnlich wie gesagt haben Kinder müssen erst mal Schule lernen.
00:03:22: Das wird dann aber trotzdem eine praktische Folge heute oder?
00:03:27: Ja auf jeden Fall.
00:03:28: also.
00:03:28: wir schauen uns heute an wie es im Anfangsunterricht vielleicht funktionieren kann und dann schauen wir auch wie es mit älteren Schülern auch funktionieren könnte zum Beispiel.
00:03:39: Aber ich möchte wissen warum das alles nötig ist.
00:03:44: Ist es wirklich so schlimm, wenn es in einer Schule laut ist?
00:03:50: Eine ziemlich gute Frage.
00:03:52: Ich sage erst einmal ja würde aber das ganze gerne mit Studien irgendwie belegen.
00:03:58: Es gibt eine dänische Untersuchung aus dem Jahr, und die Forscher haben thirty-fünf Lehrkräfte während ihres Unterrichtsuntersucht.
00:04:09: Dabei lag der durchschnittliche Geräuschpegel während des Unterrichts bei ungefähr zweiundsehbzig Dezibel.
00:04:19: Lass uns mal die zweiundsiebzigdezibel einordnen!
00:04:25: Ich glaube, viele wissen nicht ob sie jetzt erschrecken sollen oder wie laut es dann tatsächlich ist.
00:04:30: Na ja also die Zibelwerte muss man immer ein bisschen einordnen.
00:04:33: Es kommt darauf an wie gemessen wurde welche Geräuche auftreten und wie lange jemand in quasi ausgesetzt ist.
00:04:41: Also ein normales Gespräch liegt je nach Abstand häufig ungefähr bei sechzigte Zibelen.
00:04:51: Eine Flüsterstimme hat ungefähr dreißig Dezibel und ja, schädigend wird es bei einhundertzwanzig Dezebel.
00:05:00: Wenn man streitet und ein bisschen lauter spricht ist man ungefähr bei achtzig Dezibel.
00:05:06: Was haben die Forschenden da noch rausgefunden?
00:05:08: Die Lehrkräfte sprachen während etwa Sechzig Prozent ihrer Sprechzeit mit angehobener Stimme.
00:05:15: Okay, das finde ich deutlich interessanter ehrlich gesagt.
00:05:17: Ja
00:05:17: ich auch!
00:05:18: Also überleg mal wenn ich denn nicht lauter sprechen muss damit mich die Kinder dann verstehen.
00:05:24: ist dass auf Dauer echt anstrengend.
00:05:26: Aber wird dadurch das Gehör geschädigt?
00:05:29: Nicht automatisch.
00:05:30: also das müssen wir auch klar unterscheiden.
00:05:32: im Arbeitsschutzspiel beispielsweise Richtwerte von Achtzig bis Vomunachtzig Dezibel eine Rolle.
00:05:40: dabei geht es um einen über den Arbeitstag vermittelten Lern-Expositionspegel, kann man sagen.
00:05:48: Und das kann man nicht anfahren mit irgendeinem kurz gemessenen Wert im Klassenraum gleichsetzen.
00:05:54: Aber eine Geräuchkulisse kann auch dann belasten wenn sie nicht gehörgefährdend ist.
00:06:02: Also zum Beispiel wenn man dauernd gegen diese anreden muss
00:06:05: Genau.
00:06:07: Oder weil zuhören anstrengender wird zum Beispiel auch und dann gibt es noch einen
00:06:12: anderen
00:06:12: Punkt, also Kinder müssen Sprache im Unterricht auch verstehen können.
00:06:17: Ja das wäre tatsächlich hilfreich!
00:06:19: Also die Weltgesundheitsorganisationen nennen thirty-five Dezibel als Orientierungswert für störende Hintergrundgeräuche im Unterriftsraum.
00:06:29: Moment.
00:06:29: Thirty-five?
00:06:31: Also eben waren wir bei.
00:06:33: was war das?
00:06:33: Zwei in siebzig dann ist praktisch jede Klasse zu laut.
00:06:37: Ne, also genau deshalb finde ich es problematisch wenn solche Zahlen ohne große Erklärungen wie weitergegeben werden.
00:06:44: Also die thirty-fünf-dezibel beziehen sich auf Intergrundsgeräuche, die ja das Sprachverstehen beeinträchtigen können nicht auf den gesamten Schalpegel während des Unterrichtsgespräch zum Beispiel.
00:06:57: Also kann ich nicht einfach eine App einschalten, um ein sixty-decibel ablesen und dann sagen das ist ein schlechter Unterricht weil zu laut.
00:07:07: Ne ja ganz sicher nicht.
00:07:08: also.
00:07:08: erstens sind viele Smartphone Apps ja ohne Kaliberierung also die ergeben nicht wirklich irgendwie zuverlässige Messergebnisse.
00:07:18: zweitens sagt ihr der Wert auch nicht ob die Geräuche wirklich gerade zur Aufgabe passen.
00:07:26: Also, Leuter-Pegel beim stehen lesen ist was anderes als bei einer lebhaften Diskussion.
00:07:33: Ja und trotzdem fachlich sinnvoll.
00:07:35: also wenn Kinder einen schwierigen Text lesen und direkt neben ihnen mehrere Gespräche laufen sieht die Sache aber ganz anders aus.
00:07:44: Warum eigentlich?
00:07:46: Ich kann zum Beispiel auch im Café oder weiß ich nicht in der U-Bahn lesen.
00:07:53: Ja, also kann man.
00:07:55: Aber liest du dort genau so konzentriert wie an einem ruhigen
00:07:59: Ort?
00:08:01: Ich würde sagen es kommt vielleicht ein bisschen auf den Text an.
00:08:04: Also wenn ich jetzt einen spannenden Krimi lese dann wahrscheinlich schon
00:08:08: ja und bei einem komplizierten Faffartikel zum Beispiel
00:08:10: da würde ich wahrscheinlich schneller die Geduld verlieren.
00:08:13: Dann ja
00:08:13: genau das ist wirklich Ein wichtiger Punkt, also je nachdem welche Denkleistung ich leisten muss ist dann die Geräuschkulisse irgendwie relevant.
00:08:27: Und das ist eine gute Überleitung zum Thema Forschung.
00:08:30: Stellen dir vor du musst dir diese drei Watter merken Apfel Leiter Wolke und während du sie dir einprägst unterhalten sich direkt.
00:08:39: nehmen dir hin wie zwei Menschen
00:08:40: worüber
00:08:41: völlig egal.
00:08:42: Also vielleicht darüber weil Sie am Wochenende noch gemacht haben.
00:08:46: Okay, ich ahne das Problem.
00:08:48: Genau!
00:08:49: In der Forschung gibt es dann den sogenannten irrelevanten Spracheffekt und das klingt kompliziert ist es aber gar nicht.
00:08:57: du musst dich auf eine Aufgabe konzentrieren aber im Hintergrund läuft Sprache die mit deiner Aufgabe nichts zu tun hat.
00:09:05: diese Sprache kann deine Verarbeitung dann stören
00:09:09: Selbst wenn ich gar nicht bei dem anderen Gespräch zuhören möchte.
00:09:13: Ja genau, das ist echt verrückt!
00:09:14: Wir kennen gesprochene Sprache nicht immer.
00:09:16: vollständig.
00:09:17: ausblenden und stell dir vor bei Kindern also wenn wir es als Erwachsene-Personen nicht kennen, stell mir vor wie es bei den Kindern ist.
00:09:23: Und besonders interessant finde ich ist dass bei Aufgaben für die kindersprachliche Informationen im Arbeitsgedächtnis behalten müssen.
00:09:33: Das Arbeitsgedächtnis ist ja nicht das Gedächtnisseigemein, oder?
00:09:37: Nee, ich stelle dir vor.
00:09:38: Ich sage einem Kind, okay, nehm deinen Mathehelfschlage Seite drei und zwanzig auf, bearbeite die ersten drei Aufgaben und markiere anschließend irgendwie die Aufgabe, die dir am schwersten gefallen ist.
00:09:49: Da muss das Kind mehrere Informationen kurzfristig behalten und damit auch arbeiten.
00:09:55: Und wenn nebenbei drei Kinder reden wird es wahrscheinlich schwierig für das Kind.
00:09:59: Das kann passieren.
00:10:00: Also ein systematischer Forschungsüberblick von Geller aus dem Jahr ist im Jahr und hat sechsundzwanzig Studien zu Lärm- und kognitiven Leistungen von Grundschülern ausgewertet, ein wichtiger Befund sprachlicher Hintergrundslärm kann Leistung des verbalen Arbeitsgedächtnisses beeinträchtigen.
00:10:20: Heißt es ich muss beim Lesen absolute Stille verlangen?
00:10:25: Nee das wäre auch wieder zu pauschal.
00:10:28: finde Die Forschung zeigt nicht, dass jedes Geräusch jede Aufgabe bei jedem Kind verschlechtert.
00:10:35: Es gibt sogar Untersuchungen in dem sich bei bestimmten Schulnahaufgaben keine allgemeine Leistungsverschlechterung durch Lärm gezeigt hat.
00:10:44: Jetzt bin ich ein bisschen verwirrt!
00:10:46: Ist Lärmen nun schlecht oder nicht?
00:10:49: Das ist gerade der Punkt, wir müssen genauer hinschauen.
00:10:52: Also welche Aufgabe bearbeiten die Kinder?
00:10:55: Welche Geräuche hören sie?
00:10:56: und ja welche Voraussetzungen bringen Sie tatsächlich denn mit?
00:11:01: in einer Untersuchung aus dem Jahr zweiundzwanzig zeigten sich beispielsweise individuell der Unterschiede.
00:11:07: also Kinder mit schwächerem Arbeitsgedächtnis waren bei bestimmten mathematischen Aufgaben unter Geräuschbelastung stärker beeinträchtigt.
00:11:17: Also ich könnte zum Beispiel in eine Klasse schauen und denken, ja läuft ja alles.
00:11:22: Und trotzdem gibt es einzelne Kinder die große Schwierigkeiten haben wenn neben ihnen gesprochen wird.
00:11:29: Ja und deshalb finde ich einen Satz wie Die Kinder müssen sich eben dran gewöhnen irgendwie problematisch.
00:11:36: Vielleicht kommen einige gut zurecht aber andere nicht.
00:11:40: Gut aber was würde man jetzt im Unterricht daraus machen?
00:11:43: Ich würde nicht mit einer neuen Regel anfangen, ich würde mit den Kindern ein kleines Experiment zum Beispiel machen.
00:11:50: Okay dann lass uns mal in die Praxis ein bisschen reingehen und ja packtischer werden.
00:11:57: wie würdest du das Experiment aufbauen?
00:11:59: Stell dir vor wir sitzen im Klassenraum.
00:12:01: ich sage okay wir machen jetzt mal was Ungewöhnliches.
00:12:05: Ich sag immer freu dich da hat eine Idee Ihr müsst nicht schreiben, ihr müsst nicht rechnen, ihr musst nicht lesen.
00:12:12: Ihr sollt nur hören!
00:12:14: Dann hören wir ungefähr dreißig Sekunden bewusst auf die Geräuchte im Raum.
00:12:20: Wer möchte können auch die Augen schließen und anschließend frage ich okay was habt ihr gehört?
00:12:26: Autos vielleicht, die vorbeifahren wenn die Schule an der Straße ist Stühle wahrscheinlich.
00:12:32: Wenn einer so ein bisschen hin und her rückt oder auf den Stuhl ein bisschen wackelt Die knarzen ja vielleicht so was wie Schritte auf dem Flur, die Uhr, die tickt.
00:12:42: Genau!
00:12:43: Vielleicht ordentlichen wir ein Stiff auch etwas runtergefallen oder abgelegt wurde.
00:12:46: und dann frage ich welche Geräuche haben wir selbst gemacht?
00:12:51: Ah ok verstehe also.
00:12:54: das heißt die Kinder müssen gucken woran sie schuld waren an welchem Lärm.
00:13:00: naja also so direkt nicht
00:13:03: aber also Sie sollen merken dass sie selbst einen Teil des Problems sein könnten.
00:13:09: Ich würde es aber auch nicht als Problem formulieren, Geräusche gehören ja zum Leben und zum Unterricht ihnen wieder zu.
00:13:15: Aber die Kinder sollen verstehen okay ich beeinflussen die Geräuschkulisse mit.
00:13:20: Wenn ich einen Stuhl schiebe hören das andere.
00:13:23: wenn ich irgendwie quer durch den Raum rufe Ja hören sie auch andere.
00:13:27: und wenn ich mich mit meinem Partner unterhalte ist das Gespräch vielleicht auch am Nachbartisch zuhören.
00:13:34: Und dann sammelt du Die Geräusche, die genannt werden als Liste an der Tafel oder?
00:13:42: Ja also ich mache ja keine Liste.
00:13:44: Ich stelle einfach Fragen, welche Geräuche brauchen wir beim Lernen und welche Geräuschen können wir vermeiden?
00:13:52: Weil auch nicht jedes Geräusch kann sich vermeiden lassen.
00:13:55: Was draußen passiert da das kann ich kaum beeinflussen.
00:14:00: Aber ein Kind könnte jetzt zum Beispiel sagen naja reden brauchen wir ja zu lernen.
00:14:05: Wollte doch echt!
00:14:06: Also bei einer Partneraufgabe zum Beispiel Ein
00:14:10: anderes sagt dann, ja Stühlerücken brauchen wir nicht.
00:14:14: Vielleicht müssen wir Stühle bewegen aber wir können auch überlegen wie wir das tatsächlich machen?
00:14:18: Wie wird es tatsächlich leise schaffen?
00:14:21: und manchmal macht es auch Sinn irgendwie eine Arbeitsweise zu unterbrechen um über diese Geräuschkulisse zu sprechen.
00:14:29: dass jeder kurzzeitig hat zu reflektieren
00:14:34: Das wäre der mitten in der Arbeitsphase.
00:14:35: Ja ganz gut vielleicht.
00:14:37: also wir unterbrechnen für Ein paar Sekunden, ich frage ein... wir reflektieren irgendwie die Lautstärke.
00:14:44: Wie war es?
00:14:45: Was haben wir gehört und was gehört dazu?
00:14:47: Was gehört nicht dazu?
00:14:48: Worauf müssen wir denn irgendwie achten?
00:14:54: Und das ist wichtig!
00:14:55: Also mir ist wichtig dass die Kinder ein Bewusstsein dafür entwickeln welche Geräusche verursache Ich.
00:15:03: sind sie angemessen?
00:15:04: ja oder nein?
00:15:07: Gut, aber gerade jetzt so bei Partnerarbeiten wo vielleicht eine gewisse Geräuschkulisse entstehen kann.
00:15:15: Da hätte ich eigentlich eine recht einfache Lösung.
00:15:18: also alle flüstern
00:15:19: Genau also Flüstern oder leise sprechen.
00:15:23: Das übe ich tatsächlich auch mit den Kindern und ich zeige denen wie es geht.
00:15:28: Dabei lasse ich sie zum Beispiel eine Hand sanft vorne ja an den Hals legen.
00:15:34: Okay warum?
00:15:36: Sie sollen ihre Stimme spüren.
00:15:38: Also erst sagen sie einen kurzen Salz mit normaler Stimme und dann sprechen sie in ganz leise so ein Flüstertun.
00:15:47: Und ja, was passiert denn?
00:15:49: Beim normalen stimmhaften Sprechen können sie die Schwingungen Ja der Stimmlippen häufig am Hals schon spülen und beim Flüstern gibt es quasi diese regelmäßigen Schwingung eigentlich kaum.
00:16:06: Also ist Flüstern tatsächlich was anderes als leise sprechen?
00:16:11: Ja, genau.
00:16:14: Jetzt frage ich die Kinder, okay, welche Stimme war für dich angenehm?
00:16:17: Bei welcher Stimme könntest du irgendwie... Konntest du dein Partner gut verstehen.
00:16:21: Also auch da geht es irgendwie darum ein Bewusstsein zu entwickeln.
00:16:25: Wie fühlt sich das an?
00:16:27: Wie hört sich das An?
00:16:28: Ja also warum sollen sie das mit der Hand am eigenen Hals machen?
00:16:34: Also reicht es nicht einfach dann zuzuhören.
00:16:37: Ja, also das Zuhören ist schon wichtig.
00:16:39: Aber die Körperwahrnehmung kann dabei zusätzlich helfen wirklich die Stimmform zu unterscheiden.
00:16:47: Okay aber... Also das heißt, die Schwingungen sagt uns nicht ob wir zu laut sind.
00:16:53: Also beim Leisen sprechen schwingen die Stimmlippen ähnlich wie beim normalen Sprechen weil sonst hätte ich einfach gesagt irgendwie wer etwas spürt am Heiz Der ist dann zu laut.
00:17:09: Ja und genau das wäre ja falsch.
00:17:13: Also was soll die Kinder am Ende können?
00:17:16: Eine angenehme Partnerstimme finden Und dafür würde ich wirklich eine Übung machen, die eigentlich nichts kostet.
00:17:24: Zwei Kindersitzen nehmen ein Nanna Sie bekommen einen kurzen Satz.
00:17:28: zum Beispiel Ich glaube die Lösung ist zwölf.
00:17:31: Das erste Kind spricht so wie es normal sprechen würde.
00:17:35: dann versucht es den Satz leiser zu sagen, der Partner gibt eine Rückmeldung.
00:17:40: Ich habe dich gut verstanden oder das war zu leise und...
00:17:45: Und wenn das Kind immer noch sehr laut spricht?
00:17:48: Dann probieren wir weiter!
00:17:49: Vielleicht mit einem reduzierten Abstand vielleicht mit einer leiseren Stimme.
00:17:57: Also es geht auch nicht darum dass ich als Lehrkraft die perfekte Lautstärke vorgebe.
00:18:02: Die Kinder sollen sie selbst irgendwie finden.
00:18:06: Okay, also es finde ich eigentlich ganz gut weil die unmittelbar merken ob es funktioniert oder nicht.
00:18:12: Ja und das ist halt der Punkt!
00:18:13: Und jetzt könnte ich die Kinder am Nachbachdurch auch fragen, könntet ihr das Gespräch vollständig mithören?
00:18:20: Könntet ihr was hören?
00:18:22: Das finde ich ein bisschen gemein.
00:18:23: Warum?
00:18:25: Naja weil sie dann vielleicht merken dass ihre angeblich so leise Partnerstimme eigentlich eine Stimme für den ganzen Tisch für die Nachbarschaft ist?
00:18:36: Na ja, also gemein finde ich es nicht.
00:18:38: Es ist ein wichtiges Thema und natürlich muss unser Klassenklima irgendwie funktionieren und das Sozialgefüge irgendwie muss auch stimmen.
00:18:45: aber genau diese Erkenntnis ist halt wichtig Und daraus entwickeln wir auch eine Vereinbarung.
00:18:52: Also bei der Partnerstimme kann mein Partner mich gut verstehen.
00:18:55: Ich muss dafür nicht den ganzen Raum irgendwie unterhalten.
00:19:00: Okay Das heißt, wenn jedes Kind so ein bisschen seine Partnerstimme gefunden hat würdest du dann in deiner Visualisierung mit Aufnehmen Partnerstimmen verwenden?
00:19:16: Ja also wir haben ja eine Tafel hier wie diese Ampel.
00:19:19: die werden demnächst irgendwie eingeführt und trotzdem üben wir schon hier wie mit der Hand am Hals um genau irgendwie rauszufinden.
00:19:26: Wann ist flüstern wann ist es leise?
00:19:29: aber erst nachdem wir sie auch Tatsächlich ausprobiert haben alles, weil ansonsten können diese Kinder das nicht aufanib.
00:19:36: Was leise für mich ist als es lange nicht, dass es für dich leise ist.
00:19:42: Also wir hatten jetzt gesagt du gehst so vor, dass du stille hast im Raum und die Kinder die Geräusche hören sollen, ihr die so ein bisschen sortiert und aufteilt.
00:19:55: macht das nicht Sinn?
00:19:56: auch ja Das andere extrem die Kinder erfahren zu lassen also einfach mal alle Kinder gleichzeitig reden lassen, damit sie einfach merken wie laut es ist.
00:20:09: Mache ich auch tatsächlich.
00:20:10: also wir probieren... Wir probieren alle Stimmlagen sozusagen um ein paar den Hunderchen zu merken.
00:20:17: Okay was ist dann für dich genau die Erkenntnisse die Kinder draus ziehen?
00:20:23: Na, ob die einzelnen Stimmen lauter werden.
00:20:26: Ob die Kinder jenen werden er noch gut verstehen?
00:20:28: Ob es schwierig war ein Gespräch zu folgen?
00:20:31: Ob sie sich wohl dabei gefühlt haben was jetzt körperlich auch mit denen gemacht hat dass das wenig wichtige Erkenntnisse irgendwie die wir daraus gewinnen können.
00:20:43: Was sollen die Kinder dann dabei feststellen?
00:20:47: Wenn man die Kinder in Partnerarbeit kurz mal quatschen lässt, also man weiß darauf hin.
00:20:51: Man möchte die Geräuschkulisse im Klassenraum beobachten und sich dabei mit einem Partner nebenan unterhalten.
00:21:01: Und dann können sie schon feststellen ob die einzelnen Stimmen immer lauter werden oder ob die Kinder einander noch gut verstehen können oder ob es vielleicht schwieriger wurde ein Gespräch zu folgen.
00:21:13: Also das können die Kinder schon rückmelden!
00:21:17: Okay, dann würdet ihr zum Beispiel wieder schauen wie beim ersten Mal mit der Stille.
00:21:25: Habt ihr jetzt die Lautstärke und da würdet Ihr jetzt wieder so ein bisschen gucken.
00:21:29: was können wir justieren?
00:21:31: Also zum Beispiel wir müssen leiser sprechen.
00:21:33: Ja vielleicht also in dieser paar Sekunden wollten wir tatsächlich beobachten was dann passiert Frage ich nochmal, was können wir dann verändern damit wir uns besser verstehen?
00:21:48: Was können wir selbst ändern?
00:21:53: Man könnte die Gruppen jetzt weiter auseinandersetzen.
00:21:55: Also dass die Partner die einzelnen Pärchen nicht so eng aufeinander sitzen
00:22:00: Genau oder das alle irgendwie nicht gleichzeitig reden.
00:22:05: Okay also das heißt sie haben dann drei Möglichkeiten gefunden wie man die Geräuschkulisse verändern kann
00:22:13: Genau und das auch nicht durch ermahlen, sondern wirklich durch eigenes ausprobieren.
00:22:17: Also die Kinder haben ein Bewusstsein quasi entwickelt was sie lautstärke irgendwie betrifft und können sich selbst helfen wenn wir da die regulären halt die stimme die regulieren den abstand entweder zum partner oder zu den anderen gruppen Und so weiter.
00:22:31: unser vater also da gibt es ihnen wie viele wege dass sie inwie leisten zu können.
00:22:36: aber ist es ja nicht ein problem wenn kinder die stimme ausprobiert sollen dann wird es ja zwischendurch automatisch lauter?
00:22:46: Naja, aber wir wollen die Lautstärke auch untersuchen.
00:22:48: Dabei müssen wir sie erleben dürfen.
00:22:51: ansonsten mal das hier gar keinen Sinn.
00:22:52: Aber das Ganze kontrolliert mit einem klaren Auftrag und einer wirklich anschließender Auswertung und Reflexion.
00:23:01: Ansonsten macht das auch keinen Sinn.
00:23:03: Das heißt während der Übung darf es laut werden Obwohl wir eigentlich lernen wollen, leiser zu sein.
00:23:09: Ein bisschen paradoxal oder?
00:23:12: Aber ich finde das ein wichtiger Unterschied und es ist ein Training.
00:23:16: Lautstacke ist nicht grundsätzlich schlecht entscheidend, ob sie zur Situation passt.
00:23:21: Also könnte eine Klasse bei dieser Übung ziemlich lebhaft sein und trotzdem die Ruhe lernen.
00:23:29: Ja also um einen Bewusstsein wie zu entwickeln.
00:23:32: natürlich müssen wir proben.
00:23:35: Machst du noch andere Übungen dann mit denen?
00:23:37: Wir üben Orion wie absolute Stille zum Beispiel.
00:23:41: Also auch nicht als Strafe, aber nicht nach dem Motto weil ihr ja so laut wart müssen wir jetzt schweigen sondern als Experiment
00:23:51: Was sagst Du denn den Kindern um das zu machen?
00:23:54: Wir probieren jetzt aus wer sich anfühlt wenn wir fünf Minuten oder zehn Minuten absolut still sind und arbeiten.
00:24:03: achtet einmal drauf, was ihr hört und wie es euch dabei geht.
00:24:08: Was macht das mit der Arbeit?
00:24:12: Und dann legen die Kinder eine bekannte Aufgabe, die sie auch möglich selbstständig lösen können damit es keine Stärkeräuche gibt.
00:24:22: Dann geht's los!
00:24:24: Die sollen sich innerlich sondieren und gucken.
00:24:30: Okay, also in der einen Übung hattest du ja komplette Stille wo die Kinder auf die Geräusche hören sollen und jetzt gibst Du ihnen aber eine Aufgabe bewusst.
00:24:42: Also da geht es nicht darum dass man einfach nur hören soll, sondern man soll an einer Aufgabe arbeiten und die Umgebung wahrnehmen.
00:24:51: Warum nimmst Du dann bekannte Aufgabe?
00:24:54: Weil ich nicht möchte, dass die Kinder irgendwie auf Hilfe angewiesen sind.
00:24:57: Und weil dann muss ich wieder mit denen interagieren und sprechen.
00:25:01: Wenn die Aufgabe zu schwer ist wird die Ruhe dann wahrscheinlich durch irgendwas gestört.
00:25:07: Sei es durch mich selbst, weil ich helfe oder weil das Kind sich darüber fordert fühlt und doch irgendwie auch stört... Ja also wenn dem so ist untersuche ich gar nicht mehr nur die Arbeitsatmosphäre.
00:25:27: Okay, dann fünf Minuten sind vorbei alle waren still.
00:25:32: damit war das Experiment an erfolgreich?
00:25:35: Ja noch nicht!
00:25:35: Also jetzt frage ich die Kinder wie hat sich die Ruhe für dich angefühlt?
00:25:40: also es gibt oft an Enttafeln diese Still-Rekorde Plakate irgendwie und Also ich finde das sinnfrei, dass sowas zu nutzen.
00:25:50: Weil die Kinder müssen verstehen für sich wie es sich auswirkt auf ihre Arbeit und auf ihre Ruhe, auf den Körper, auf die Gesundheit und das Gefühl um die Entspannung usw.
00:26:02: einfach ruhig um ruhig zu sein und ein Rekordplakat an der Tafel zu haben macht ja gar keinen Sinn.
00:26:08: also deswegen diese Phase so zu beenden nach dem Motto fünf Minuten sind rum wir haben es geschafft ärztlichen Glück und ist auch komplett sinnfrei.
00:26:16: also wichtig ist an der Stelle die Reflexion und die Frage lautet dann, wie hat sich die Ruhe für dich angefühlt?
00:26:22: Okay.
00:26:22: Und wenn alle sagen ja gut, dann bist du zufrieden.
00:26:27: Ja also erst einmal frage ich warum.
00:26:31: Also warum gut?
00:26:32: vielleicht dann einige.
00:26:33: tatsächlich konnte mich besser konzentrieren andere.
00:26:36: Ich habe plötzlich die Geräuchte vom Flur gehört oder manche sagen auch als warum angenehm sie sind es nicht mehr gewohnt.
00:26:44: Aber was machst du wenn die Kinder sagen, es war unangenehm?
00:26:47: Ja
00:26:48: nachfragen.
00:26:48: Also was war denn unangennem?
00:26:50: Vielleicht war die Stille ungewohnt vielleicht war die Aufgabe langweilig, vielleicht war das Kind unsicher weil es irgendwie keine Fragen stellen konnte oder wollte um nicht zu stören.
00:27:01: Vielleicht war's ja gar nicht die Stilde selbst, die so unangengenimmbar.
00:27:06: also ich könnte mir vorstellen dass Kinder einfach sagen was du hören möchtest oder was sie denken was Du hören möchst.
00:27:14: Ja, deswegen sollen die Antworten auch neutral aufgefasst werden.
00:27:19: Also wir sollten da auch nicht irgendwie positive Antworten loben.
00:27:23: Wenn ich frage wie sich die Ruhe angefühlt hat muss ich auch nicht damit antworten zum Beispiel nie gut oder gut sondern es muss wirklich neutral bleiben.
00:27:33: sonst ist das keine reflektion sondern ja wirklich eine versteckte Verhaltenskontrolle.
00:27:40: Also ich glaube, wahrscheinlich ist das Feedback dann auch nochmal unterschiedlich je nach Klassenstufe.
00:27:46: Erstklässler werden wahrscheinlich dann anders antworten als bei älteren Kindern.
00:27:52: Würdest du denn da noch mal differenzierter fragen?
00:27:56: Na ja, ich glaube je nach Klassengestufe muss man auch differenziert fragen.
00:27:59: also... Da bei den Großen kann man auch konkreter irgendwie werden.
00:28:03: Welche Geräusche haben dich tatsächlich abgelenkt oder wann konntest du dich am besten konzentrieren?
00:28:10: Was kannst du dir vorstellen, was beim nächsten Mal anders gemacht werden könnte, worauf sollten wir beim nächsten mal achten?
00:28:19: Also zum Beispiel kann man unterscheiden zwischen stillerarbeit und Partnerarbeit.
00:28:25: Ja ich möchte nicht dass die Kinder am Ende glauben Ruhe seid immer besser.
00:28:31: Sie sollen dann vererkennen, dass unterschiedliche Aufgaben und Bedingungen brauchen.
00:28:36: Ich hätte noch ein Einwand.
00:28:38: also wenn ein Kind sagt mit Musik kann ich aber besser arbeiten Dann heißt es ja nicht unbedingt das es mit Musik bessere Ergebnisse liefert.
00:28:51: Ja, absolut richtig.
00:28:52: Also das eigene Empfinden und die tatsächliche Lernleistung ja sind nicht dasselbe.
00:28:57: Und deshalb frage ich mich nur wie sich das angefühlt hat?
00:29:01: Ich beobachte auch ob die Kinder ihre Aufgaben bearbeiten konnten oder sie häufiger unterbrochen wurden...
00:29:09: also ist nicht nur so ein Wohlfühlbarometer sondern auch im Blick auf das Lernen
00:29:15: Ja und die Rückmeldung der Kinder können uns wirklich auf Dinge aufmerksam machen, die wir als Erwachsene vielleicht gar nicht so richtig bemerken.
00:29:24: Jetzt muss ich noch was fragen.
00:29:25: also du hast die Kinder Geräusche hören lassen?
00:29:30: Du hast jetzt die Partnerstimme geübt.
00:29:32: ihr habt verschiedene Lautstärken ausprobiert und die Kinder haben dann ja über ihre Erfahrung gesprochen die verschiedenen Übungen reflektiert.
00:29:44: Und ihre Bedürfnisse, das finde ich enorm wichtig.
00:29:49: Am nächsten Tag sitzen sie wieder an ihren Aufgaben und nach zehn Minuten wird es dann wieder laut.
00:29:56: Was hat sich denn eigentlich verändert?
00:29:59: Offentlich schon einiges also zumindest das Bewusstsein dass es lauter geworden ist.
00:30:05: Aber du hast recht bis dahin fehlt Norien.
00:30:08: wie der entscheidende Schritt?
00:30:10: Okay, was ist denn der entscheidende Schritt?
00:30:12: Die Kinder müssen lernen ihre Lautstärke während der Arbeit selbst zu überprüfen.
00:30:18: Also wieder eine neue Regel dann?
00:30:20: Ne, also ne!
00:30:21: Eine kleine Strategie und ja... Lautstärken check sozusagen.
00:30:29: Also klingt ein bisschen wie so'n tüff fürs Klassenzimmer.
00:30:32: für die Kinderstimme
00:30:34: Ja vielleicht irgendwie.
00:30:36: aber Also stell dir vor eine Partnerarbeit vor und die Kinder sind mitten in der Arbeit.
00:30:41: Bei uns ist es ja so, ich habe den Gong und der Gong ist ausschließlich für die Lautstärke als Selbstregulation.
00:30:47: Das heißt ein Gong und eigentlich ohne groß drüber nachzudenken wissen die Kinder okay das ist zu laut und wir müssen es regulieren.
00:30:55: man kann's aber auch mit Anakate machen also mit einem hohe Abgebildet zum Beispiel.
00:31:01: Die Kinder unterbrechen dann ihr Gespräch für ein paar Sekunden Überprüfen, irgendwie drei Fragen.
00:31:09: Kann ich meinen Partner gut verstehen?
00:31:10: Können die Kinder neben uns weiterarbeiten?
00:31:14: Passt meine Stimme gerade zu unserer Aufgabe ja oder nein.
00:31:17: Kurze Selbstreflexion ein paar Sekunden und dann geht es weiter.
00:31:21: Aber das klingt ja erstmal so als würdest du jetzt wieder die Selbstregulation steuern
00:31:28: Am Anfang schon.
00:31:28: Die Kinder müssen da eingeführt werden und sensibilisiert werden, dass sie trainiert werden.
00:31:34: Ich muss die Strategie einführen.
00:31:37: Das funktioniert ja nicht aber Stück für Stück reduziere ich dann die Unterstützung.
00:31:43: Und wie?
00:31:45: Zuerst habe ich den Gong.
00:31:48: Das wird immer wieder benutzt wenn es notwendig ist.
00:31:52: Es wird aber immer weniger und es wird insofern weniger, dass ich danach nur noch zu einzelnen Gruppen quasi gehe.
00:32:00: Und sie da im zwei oder dreier Gespräch reflektieren lassen wie die Lautstärke gerade ist, wie Sie sich selbst wahrnehmen und das wir darüber reden.
00:32:11: Woran können dann die Kinder merken, dass sie ihre Stimme verändern müssen?
00:32:16: Na ja, wenn Antworten kommen wie wenn mein Partner mich nicht mehr versteht oder wenn ich immer lauter werde oder werden muss.
00:32:23: Oder wenn andere Kinder sich gestört fühlen das sind die Antworten.
00:32:27: dann die kommen und die Kinder müssen reflektieren können und merken okay da muss ich die Stimme anpassen.
00:32:33: Also das wären so Triggerpunkte wo sie lernen sollen selbst zu reagieren.
00:32:38: Ja
00:32:40: Jetzt kommt noch was, was ich ganz wichtig finde.
00:32:42: Also ich würde nicht nur loben wenn es leise war Ich würde auch hervorheben Wenn ein Kind seine Leutzecke selbst reguliert hat zum Beispiel also und das muss auch nicht in wie vor der Klasse stattfinden Sondern man kann immer wieder zur Gruppe hin wieder zustoßen und sagen Ich beobachte dass ihr gerade wirklich Ja euch an den Regeln haltet, dass ihr wirklich leise seid und so weiter.
00:33:09: Um da auch hervorzuheben, dass da Fortschritte stattgefunden haben.
00:33:14: Warum?
00:33:16: Weil da ist die Fähigkeit, die wir aufbauen wollen.
00:33:19: Also ich stelle dir vor zwei Kinder arbeiten dann zusammen und eines merke okay wir sind gerade ziemlich laut Und das sagt dann zum Partner ok komm wir sprechen jetzt noch mal leise auf ihr achten irgendwie darauf.
00:33:30: Das ist wirklich ein Lernfortschritt und das muss ihnen wie ervorgehoben werden
00:33:36: auch wenn es vorher zu laut war
00:33:38: Ja, gerade dann.
00:33:38: Also grade diese Kinder brauchen irgendwie diese prozessbezogene Rückmeldung oder so.
00:33:43: das Kind hat etwas bemerkt und seinen Verhalten auch selbstständig angepasst ist eine Kompetenz die aufgebaut werden möchte Und natürlich wäre es schön wenn es von Anfang an ihn wie immer passend sprechen würde.
00:33:57: Aber Selbstregulation bedeutet auch ja eine Abweichung zu erkennen und zu korrigieren.
00:34:04: also nicht nur Du warst heute leise als Rückmeldung, sondern Mensch du hast selbst gemerkt dass du deine Stimme verändern musst und hast die dann entsprechend angepasst.
00:34:17: Genau!
00:34:18: Ihr habt merkt ihr wart kurz Zeit irgendwie etwas lauter und ihr habt es geschafft eure Stimme zu verändern.
00:34:27: das ist irgendwie eigentlich großartig.
00:34:31: man könnte auch nach einer Arbeitsphase fragen Wer hat heute selbst bemerkt, dass es lauter wurde?
00:34:38: Woran hast du das bemerkst.
00:34:40: Was hast du dann verändert?
00:34:42: Wie hat sich das angeführt?
00:34:45: Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass die Kinder irgendwann anfangen sich gegenseitig zu ermahnen also dass dann sowas kommt wie Du bist so laut
00:34:54: Genau und das kommt fort tatsächlich auch bei uns in der Klasse.
00:34:57: mit der Zeit werden die Kinder echt penibel was die Lautstärke angeht.
00:35:03: Da muss ich auch irgendwie das Ganze ein bisschen regulieren noch, aber deshalb müssen wir auch besprechen wie wir eine Rückmeldung geben.
00:35:11: also einfach du nervst oder du bist so laut du störst.
00:35:14: ist es nicht ideal da versuchen wir mit der wolf und geraffen sprache im anfangsunterricht irgendwie zu sprechen immer mit den ich setzen Ich wünsche mir quasi, also ein Beispiel wäre ich kann nämlich gerade nicht so gut konzentrieren.
00:35:32: Ich brauche Ruhe.
00:35:36: kannst du bitte versuchen etwas leiser irgendwie zu sprechen?
00:35:40: Also da geht es dann gar nicht mal nur um diese Lautstärke-Regulation, sondern auch auf die gegenseitige Rücksichtssame.
00:35:46: Genau das ist bei uns die wichtigste Regel!
00:35:48: Wir haben nicht ganz so viele Klassenregeln.
00:35:50: aber tatsächlich ich nehme rücksicht... Ich bin freundlich und nehme rüksich ist unsere wichtigste regel.
00:35:58: Das muss gelernt werden und diese Rückmeldung muss dementsprechend auch erfolgen.
00:36:03: Also wir müssen den Kindern zeigen, dass unterschiedliche Bedürfnisse auch nebeneinander bestehen können.
00:36:09: Manche Kinder können bei Hintergrundgeräuschen gut arbeiten aber andererseits nicht.
00:36:16: diese Kinder brauchen mehr Ruhe und wir müssen die Balance finden damit sich alle in unserer Gemeinschaft wohl fühlen.
00:36:24: Und da muss man dann immer gucken... dass zum Beispiel nicht automatisch das lauteste Kind dann entscheidet, wie der Raum gerade zu klingen hat.
00:36:36: Ja aber auch nicht automatische das Geräusch empfindigst.
00:36:39: du kennt über jede Arbeitsform.
00:36:41: also wir müssen Lösungen finden die zur Aufgabe und zur Lerngruppe dann passen.
00:36:46: Also es ist immer ein Teil der Planung diese Lautstärke quasi einzuplan.
00:36:56: Jetzt denke ich mal an Kinder, denen so eine Selbstregulation besonders schwer fällt.
00:37:01: Also ich will jetzt gar nicht mit einem Wort wie ADIS anfangen weil ich weiß dass dich das immer ein bisschen triggert.
00:37:08: aber also ich denke jeder hat so ein bisschen jetzt im Bild vor Auge welche Art von Kindern?
00:37:16: Ich meine
00:37:18: ja bei manchen Kindern Können schon Schwierigkeiten mit der Impulshemmung oder der Aufmerksamkeitssteuerung eine Rolle spielen.
00:37:26: Aber das ist sehr unterschiedlich, also nicht jedes Kind was neurodivergent ist laut oder ruft ständig auch dazwischen.
00:37:37: Also trotzdem gibt es ja Kinder die die Regeln kennen und fünf Sekunden später trotzdem einfach reinrufen
00:37:48: Ja und dann sollen wir auch nicht automatisch davon ausgehen, dass sie uns habsichtlich ignorieren.
00:37:53: Vielleicht braucht das Kind eine Vermehrunterstützung um die Regel im richtigen Moment anwenden zu können.
00:37:59: Das heißt aber auch lange nicht, dass diese Kinder besondere Regeln wie ihr halten oder sich nicht an den Regeln als wir halten sondern die brauen Unterstützung um sich irgendwie dranhalten zu können.
00:38:11: Also dein Credo ist ja generell Die Regeln gelten für alle.
00:38:15: Genau,
00:38:16: nur der Zugang ist unterschiedlich.
00:38:18: Jeder hat das was er braucht.
00:38:19: Ja aber was wäre das dann konkret?
00:38:21: Ein unauffälliges Signal eine kurze Erinnerung wie vor der Arbeitsphase.
00:38:27: in dem Falle hol ich mir meine Pappenmalma zum Schreibtich.
00:38:29: wir besprechen das nochmal wie was sich von welches Verhalten ich von denen erwarte.
00:38:34: es kann irgendwie ein non verbale Signal sein Ja, vielleicht eine Karte.
00:38:41: Ich mache immer irgendwie wenn ich spreche und jemand rufen oder irgendwie dazwischen dann habe ich irgendwie meinen Zeigefinger von dem Mond quasi um zu signalisieren sei leise weil ich noch gerade irgendwie dabei bin zu sprechen ohne dieses Kind irgendwie gemahnt zu haben.
00:39:01: Also geht es hier darum das Recht der anderen Kinder auf ungestörte Arbeitsphasen?
00:39:10: zu sichern.
00:39:10: Absolut, ist mir echt wichtig.
00:39:12: also jedes Kind hat das Recht ungestört zu lernen.
00:39:15: da gibt es irgendwie keinen Durchkommen was das angeht und deshalb geht's nicht darum störendes Verhalten einfach hinzunehmen.
00:39:25: wir wollen eine Lösung finden mit der das Kind die Erwartung auch zunehmend erfüllen kann.
00:39:31: Wie siehts dann aus bei Kindern die bei Lautstärke besonders sensibel sind?
00:39:38: Beobachten mit dem Kind sprechen, konkrete Lösungen ausprobieren und testen anbieten.
00:39:46: Vielleicht auch ein ruhiger Arbeitsplatz oder eine andere Sitzordnung, vielleicht ein geräuchtermere Material... Gehörschutz ist eine Möglichkeit, Lernbüro sind eine Möglichkeit.
00:40:02: Ich habe mobile Tische in Form von so Frühstückstischchen oder so verstellbare Tische auf Frauen die die Kinder ja auch hin und her schieben können.
00:40:11: Also je nachdem was sie in dem Moment brauchen, können Sie sich da irgendwie die Tische nehmen und woanders arbeiten, wo es für sie irgendwie passender ist im Moment.
00:40:20: Also keiner hat gesagt, irgendwie die Kinder müssen alle zur gleichen Zeit oder am Platz irgendwie sitzen.
00:40:27: Also das hört sich bei dir eher nach so einer individuellen Prüfung, je nach Arbeitsphase statt nach so eine Art Dauerlösung an.
00:40:38: Was wiederum nach sehr viel Organisation klingt?
00:40:42: Naja es ist halt Training.
00:40:44: also bis erst zu Routine wird irgendwie aber die Kinder wissen... Mir ist wichtig, dass die ein Bewusstsein dafür entwickeln.
00:40:52: Ich kann mich nicht konzentrieren oder ich werde da abgelenkt oder ich schaffe es nicht irgendwie ... Ich brauche einen anderen Platz und dann sollen sie sich in einem anderen Platz suchen wo sie in Ruhe arbeiten können.
00:41:05: Es ist viel mehr wert als zwangrafter sitzen zu wollen oder sitzen zu lassen Und das geht im Kranz in dem Moment halt nicht.
00:41:15: Deswegen bin ich Definitiv für alternative Sitzmöglichkeiten, ohne Sitzordnung.
00:41:21: Keine feste Sitzordnungen zumindest immer im Klassenraum gibt sie in wie viele Arbeitsplätze.
00:41:27: ich habe mittlerweile auch den Flur integriert.
00:41:28: wir haben die Teppiche Wir haben den Kreis wir haben städtische wir haben mobile Tische und wir haben Hocker Und so dass sich die Kinder wirklich irgendwie den eigenen Arbeitsplatz holen können, die sie für den Moment brauchen.
00:41:43: Okay also ich denke wir haben jetzt bisschen darauf geguckt wie man mit den Klassen üben kann, wie man da ein Gefühl für Lautstärke und das eigene Zutun zur Lautstärkung herstellt.
00:41:58: Jetzt will ich aber nochmal auf ein anderes Phänomen irgendwie Aufmerksam machen.
00:42:02: es gibt ja bestimmt immer bestimmte Lehrer, die dann irgendwie im Klassenraum reinkommen und sagen, die Klasse ist so laut und anstrengend.
00:42:13: Man selber hat vielleicht auch bei der Klasse Unterricht gehabt und denkt sich eigentlich... Bei mir waren sie immer ganz in Ordnung!
00:42:22: Die waren nicht auffällig.
00:42:25: Kann es sein dass durch bestimmtes Verhalten der Lehrkraft die Lehrkraft selbst dafür sorgt?
00:42:34: dass es einfach immer laut ist im eigenen Unterricht?
00:42:37: Ja, kann sein.
00:42:39: Und natürlich kann das passieren.
00:42:40: Es ist auch eine Frage der Empfindung.
00:42:42: also manche Kollegen empfinden ihre Klassen wie es lauter wo andere sie nicht so laut irgendwie empfinden.
00:42:49: Also auch da gibt's aber ja ich kann nicht bestreiten es kann sein dass die Kolleginnen wie mehr oder minder selbst dafür zuständig sind oder schul sind Anfangzeichen, dass die Klasse stellenweise irgendwie lauter wird.
00:43:05: Also stell dir vor ich beginne jetzt eine Stillarbeitsphase und einige verstehen die Aufgaben nicht und andere haben noch ihren Material noch nicht oder nicht gefunden und wieder andere nach drei Minuten irgendwie sind sie fertig und wissen nicht wie es weitergeht.
00:43:19: dann wird's unruhig und ja und dann fällt ihr seit leise.
00:43:24: Obwohl die Kinder dann vielleicht gar nicht wissen wie Sie weiterarbeiten sollen.
00:43:28: Ja, oder ich dich alle Kinder gleichzeitig zum Materialschrank.
00:43:32: Dann entsteht auch irgendwie Gedrängere.
00:43:35: Und dann ist es laut und anschließend beschwer' ich mich auch über die Lautstärke.
00:43:41: Also das ist meine Aufgabe, dass zu managen.
00:43:44: Das wäre eher ein Organisationsproblem als ein Lautstärkeproblem der Kinder?
00:43:48: Ja, deshalb würde ich jeder Lehrkraft empfehlen zunächst zwei oder drei Tage genau hinzuschauen.
00:43:53: Wann wird es wirklich laut?
00:43:55: Bei Materialruhen beim Wechseln zwischen zwei Aufgaben während der Partnerarbeit in den Übergängen wenn Kinderhilfe warten auf Hilfe warten zum Beispiel so wann ist es tatsächlich laut im Klassenraum
00:44:08: und dann vielleicht gar nicht erst mal anfangen wie Lautstärkeregeln einzuführen.
00:44:13: Wenn das Problem beim Materialwechsel entsteht, dann muss ich diese Materialorganisation verändern.
00:44:20: Wenn Kinder ständig nachfragen, muss ich möglicherweise die Aufgabenstellungen oder vielleicht die Hilfe-Routinen irgendwie verbessern.
00:44:27: Wenn viele Gespräche gleichzeitig stattfinden, muss sich vielleicht die Arbeitsformien wie anders organisieren.
00:44:33: Vielleicht ist es dann eher ein Platzproblem?
00:44:36: Also dann ist das eine Frage der Strukturierung meines Unterrichts und dann ist jetzt meine Aufgabe das zu bewältigen und zu planen im Voraus.
00:44:44: Okay also das wären jetzt Punkte wo du sagen würdest, dass liegt eher in der Verantwortung der Lehrkraft diese Sachen anzupassen.
00:44:51: Aber manchmal ist es doch trotzdem einfach so, dass die Kinder während des Unterrichts einfach reden – obwohl alles klar ist!
00:44:58: Ja dann muss ich das Verhalten ansprechen aber ich möchte vermeiden, dass wir jedes Lautstärkeproblem ja ausschließlich als mangelnde Disziplinen betrachten.
00:45:09: Also was würdest du da noch verändern?
00:45:13: Stuhlgleiter sind immer eine gute Lösung, wenn die Stühle ständig irgendwie kratzen.
00:45:19: Je nachdem was wird man für ein Bodenrad oder wie die Beschaffenheit in der Stühlung sind.
00:45:25: Material an festen Plätzen haben damit die Kinder nicht suchen und damit keine Gedrängel hier in die Stadt findet.
00:45:33: möglichst unnötige Laufwege hier wie vermeiden?
00:45:39: also gucken, dass immer alles irgendwie am selben Platz ist.
00:45:43: Dass es halt routiniert wie geholt und zurückgebracht werden kann.
00:45:50: Ja klare Anschlussaufgaben also.
00:45:53: was muss ich machen wenn nicht fertig bin?
00:45:55: Wo ist der Tag?
00:45:56: Also wie geht's halt weiter.
00:45:58: da gehts auch um Strukturierung des Unterrichtes.
00:46:01: Mein Dafürbild so ist den Genan klar weil sie zu tun haben ja und am Ende quasi eine sinnvolle Trennung von Tätigkeiten die Ruhe braucht und Tätigkeiten bei dem ja gesprochen werden soll.
00:46:17: Und als Lehrkraft selber?
00:46:19: Ja auch sie, also manchmal arbeiten die Kinder endlich konzentriert und dann fällt uns was ein hier und wie ach denkt bitte an dir Überschrift oder zwei Minuten später ja die letzte Aufgabe müsst ihr übrigens nicht machen.
00:46:37: Und dann noch irgendwie, vielleicht wer fertig ist, der legt seinen Hälft irgendwie vorne.
00:46:42: Also unterbricht man selbst als Lehrkraft die Ruhephase?
00:46:47: Weil einem ja Dinge... Ja!
00:46:51: Einfach einen Fall noch, wie man noch denken kann sagen will.
00:46:54: Genau
00:46:54: und das ist Strukturierung mit des Unterrichts.
00:46:56: Das muss ich vorher irgendwie geklärt haben.
00:46:58: also da die Ruhe zu stören um nochmal irgendwie eine kurze Anweisungen wie zu geben ist ja schade um die Oberfläche, die man geschaffen hat.
00:47:13: Okay also sagst du so eine klare Struktur ist schon mal ein Killer für Lautstärke.
00:47:20: was dann diese Unruhe angeht, die in der Klasse entstehen kann wenn Dinge unklar sind?
00:47:26: Wenn ich selber rein rufe dann finde Als Lehrkraft gebe ich den Kindern auch, warum sollten die Kinder nicht das Recht haben reinzurufen.
00:47:37: Also die Kinder lernen am Modell und ich möchte irgendwie das beste Beispiel aller Zeiten hergeben damit sie sich daran orientieren können.
00:47:46: Und dementsprechend gehört es zur Planung dazu dass ich dem Kindern im Vorfeld sage was sie wie wo wann mit wem und womit zu tun haben so dass sich die Ruhe die dann entsteht ja nicht stören muss.
00:48:00: Aber es klingt schon wieder fast so einfach.
00:48:03: Naja, also viele wirksame Veränderungen sind nicht besonders spektakulär!
00:48:08: Also ich finde dieses Feuerwerk und Konfetti muss nicht sein ist die einfachsten Basics müssen stimmen und wenn das stimmt dann ist alles andere irgendwie zu leisten.
00:48:19: aber damit will ich irgendwie klarstellen dass Lautstärke nicht nur bei den Kindern liegt.
00:48:26: Also wenn die Kollegen am nächsten Tag jetzt in die Schule gehen und selbst kurz überlegen, worum sie selbst irgendwie für Unruhe gesorgt.
00:48:36: Da wird man schon spannend.
00:48:40: Und das passiert im Unterricht genauso, wenn ich immer lauter werde zum Beispiel weil die Gehäuschkulisse irgendwie lauter wird.
00:48:47: auch dafür sage ich auch bin nicht ein Teil des Problems.
00:48:52: Okay also Ich habe mein Lehrplan meine Unterrichtsthemen und sagen mal, twenty-fünf andere Baustellen.
00:49:01: Und jetzt soll ich nochmal irgendwie eine Woche lautstärke unterrichten?
00:49:07: Nee du sollst ja nicht den Fachunterricht für eine Woche aussetzen.
00:49:10: also Ich würde die Übung immer in kurzen überschaubarigen Einheiten aufteilen.
00:49:15: Okay aber wie kurz?
00:49:18: Die Hörübung dauert vielleicht zwei drei Minuten Also die Hand am Halsübung, auch in ein paar ... zwei Minuten vielleicht.
00:49:28: Partnerstimme kann ich direkt in eine fachliche Partneraufgabe integrieren zu Beginn.
00:49:33: Wir proben einmal zu beginnen um irgendwie das zu üben, um es in Erinnerung zu rufen wie es war, wer sich angefühlt hat.
00:49:40: und unser Wohlfühlbarometer nutze ich wirklich Jeden Tag glaube ich.
00:49:48: Also, ich würde lügen wenn ich sage nach jeder Arbeitsphase aber jeden tag ist dieses thema irgendwie dran.
00:49:54: wie hat sich das angefühlt?
00:49:55: worauf müssen wir beim nächsten mal achten?
00:49:58: was brauche ich?
00:49:59: und
00:50:00: also man braucht nicht jeden tag eine zusätzliche unterrichtstunde laut stärke
00:50:04: nein aber ich könnte beispielsweise immer am montag gehen mit der höherübung.
00:50:09: wie beginnen am dienstag die Eigenüftimme-Untersuchung und man kann das immer wieder regelmäßig einbauen.
00:50:18: Die Lautstärke soll ein Thema sein, dass die Kinder einen Bewusstsein dafür entwickeln, die Kollegen aber auch eben so um ja einen laut stärken Check in wie etablieren zu können.
00:50:33: Ich würde dann nächste Woche starten.
00:50:35: Montag mache ich die Hörübung, Dienstag dann die Stimme untersuchen, Mittwoch Partnerstimme, Donnerstag die Arbeitsphase, Freitag mach' ich den Lautsteckencheck und dann habe ich das Thema abgeschlossen.
00:50:47: Nee so nicht!
00:50:48: Also dann beginnt die eigentliche Anwendung.
00:50:50: Die Kinder sollen wirklich die Strategie ja nicht nur in einer Übung nutzen sondern auch wirklich während des normalen Unterrichts.
00:50:58: also das muss integriert werden, das muss normal werden.
00:51:03: Aber was machst du, wenn es nach zwei Wochen immer noch nicht funktioniert?
00:51:08: Dann muss man genau hinschauen.
00:51:09: Also haben die Kinder ja die Stimmstufen wirklich verstanden.
00:51:14: also ist die Arbeitsphase vielleicht zu lang.
00:51:17: oder ist die Aufgabe wie passend?
00:51:20: da muss ich meine Hausaufgaben machen als Lehrkraft.
00:51:23: Ich muss beobachten und nicht die Kinder sehen Schuld und auch nicht so sind sie halt nun mal sondern ich muss genau hingucken.
00:51:31: Also was passt gerade nicht?
00:51:32: Entstehen die Geräuche durch unnötige Laufwege, dann muss ich das anpassen.
00:51:37: Oder brauchen einzelne Kinder zusätzliche Unterstützung – wie kann ich das organisieren?
00:51:41: Wie kann ich meine Position im Klassenraum so verändern dass sich bei diesen Kindern nehmen wie schneller bin?
00:51:48: Und wie weißt du ob sich etwas verbessert hat?
00:51:51: Wichtig ist es man sich immer so vergleichbare Situationen nimmt die man nehmen wie abgleichen kann.
00:51:57: Also wenn ich jetzt Lesezeit nehme oder Stationsarbeit zum Beispiel, die kann nicht schwer irgendwie miteinander vergleichen.
00:52:04: Aber ich kann mir innerhalb wie weiß ich nicht von zwei Wochen dreimal die Lese Zeit oder viermal die Lsezeit vornehmen und da genau gucken okay sind wir irgendwie besser geworden?
00:52:16: Wie ist denn die Lautstärke beim Arbeiten?
00:52:20: Muss ich irgendwie weniger intervenieren, muss ich die Kinder weniger erinnern?
00:52:24: Muss ich weniger unterbrechen.
00:52:26: und wie ist es beim Wohlfühlbarometer bei den Kindern.
00:52:31: Was haben sie selber festgestellt?
00:52:34: Also nicht einfach nur sagen ach Mensch heute war aber ruhiger.
00:52:37: Nee wenn es ruhig war frage ich Norien wie konnten die Kinder dann Ja, gut arbeiten.
00:52:43: Also wir hatten schon eine Folge irgendwie nur weil es ruhig ist das ist lange nicht dass die Kinder tatsächlich arbeiten.
00:52:49: Ich habe auch Unterricht erlebt wo die Kinder absolut ruhig sind aber trotzdem nichts geschafft haben.
00:52:54: und also
00:52:55: Okay jetzt haben wir ziemlich lange darüber gesprochen wie man es leiser bekommt.
00:53:01: Und gleichzeitig sagst du jetzt Eine stille Klasse ist aber nicht unbedingt das Ziel.
00:53:10: Ist da nicht ein Widerspruch dann?
00:53:13: Naja Ruhe allein ist ja noch kein Beleg für erfolgreiches Lernen.
00:53:18: Wir wollen keine Stille um der stehenden Wegen, wir wollen eine Arbeitsatmosphäre die zum Lernen passt.
00:53:26: also wenn Kinder einen schwierigen Text lesen kann dann ruhige Umgebung besonders hilfreich sein.
00:53:32: Wenn sie gemeinsam mathematische Lösungswege diskutieren müssen Sie nun mal wie miteinander reden dürfen
00:53:39: Und da darf sein durchaus auch mal lebhaft werden.
00:53:42: Naja, wenn es darum geht irgendwie zu argumentieren.
00:53:45: Das so schon versucht irgendwie ganz leise flüstern zu argumentierend ist ganz schön schwierig finde ich.
00:53:50: also solange die Gespräche zur Aufgabe gehören und andere nicht irgendwie unnötig beeinträchtigen Dann ist das auch in Ordnung.
00:53:58: jetzt muss halt passen.
00:54:00: Gut also manchmal verwechselt man ja vielleicht aus ein bisschen Ruhe mit Kontrolle.
00:54:03: Also Wenn alle still sind dann sieht so Sieht ja so ordentlich aus
00:54:09: Ja, aber wir wissen dadurch auch nicht ob die Kinder etwas verstanden haben.
00:54:14: Also eine völlige Klasse kann irgendwie gedanklich wenig beteiligt sein.
00:54:20: Es kann auch sein dass sich die Kinder gar nicht trauen sich zu melden und und oder dass sie sich gar nicht Trauen miteinander zu interagieren zum Beispiel.
00:54:28: Aber da ist null Denkleistung dabei.
00:54:31: Dabei ist es absolut still.
00:54:32: das heißt von außen sieht es vielleicht erst einmal wie ganz geordnet aus.
00:54:39: Da passiert wenig in den Köpfen der Kinder, finde ich schade um die Zeit die sie da hier und wir sitzen.
00:54:43: Und dann hat man wiederum eine lebhafte Klasse und die kann aber gerade intensiv lernen.
00:54:51: Da müsste die Frage eigentlich lauten ist die Lautstärke für diese Aufgabe sinnvoll?
00:54:56: Ja genau!
00:54:57: Und noch was also können die Kinder selbst dazu beitragen dass dieser Arbeitsasmosphäre ansteht?
00:55:02: Also wären wir dann wieder bei unseren fünf Schritten willst du dir aufziehen?
00:55:06: Genau aber das mal nicht alleine.
00:55:08: Jetzt muss ich mitmachen.
00:55:10: Ich will sehen, was bei dir hängen bleibt.
00:55:14: Also das erste war wahrnehmen?
00:55:16: Ja die genau müssen erst einmal hören und bemerken welche Geräusche es tatsächlich gibt welcher sich irgendwie vermeiden lassen und welche nicht.
00:55:26: Dann hatten wir unterscheiden also nicht alles in laut und leise einteilen sondern erkennen welche Stimme und welche Geräuche zu einer Aufgabe passen könnten.
00:55:39: Genau, dann hat man ausprobieren und so die Partnerstimme üben, verschiedene Situationen vergleichen, merken was sich verändert hat zum Beispiel und danach noch reflektieren.
00:55:50: also...
00:55:51: Wie habe ich mich gefühlt?
00:55:52: Konnte ich gut arbeiten?
00:55:53: Was hat mich gestört?
00:55:55: Ja und am Ende
00:55:58: Selbst regulieren.
00:55:59: Also nicht warten, bis die Lehrkraft zum zehnten Mal sagt leise oder Frau Dieter den Gong kräftig schlägt sondern selbst merken wir werden gerade zu laut Wir müssen etwas verändern
00:56:11: Genau das genau und dass die mal selbst regulieren.
00:56:14: also wir sind erwachsene Wesen Und trotzdem können wir selber feststellen wie schwer es uns fällt und selbst so regulieren.
00:56:21: in manchen Situationen bei den Kindern ist es nicht anders.
00:56:26: Das muss trainiert werden.
00:56:28: Ja zum Schluss möchte ich nochmal eine Sache wissen.
00:56:32: also wenn eine Lehrkraft morgen nur eine einzelne Idee aus diesem Podcast oder dieser Folge heute ausprobieren möchte, welche sollte das sein?
00:56:47: Ich glaube die dreißig Sekunden bewusst zu hören.
00:56:50: Also welche Geräusche hören wir, welche machen wir selbst, welche können wir beeinflussen und vermeiden?
00:56:57: Also tatsächlich mit Schritt eins der Wahrnehmung anfangen.
00:57:00: Ja, definitiv!
00:57:01: Und wenn man dann nochmal einen Schritt weitergehen möchte?
00:57:05: Dann die Partnerstimme üben.
00:57:07: also nicht einfach sprecht leise sagen sondern ausprobieren lassen wie leise man sprechen kann ohne dass sich der Partner anstrengen muss irgendwie beim Zuhören.
00:57:18: Und dieses Wohlfühlbarometer?
00:57:21: Das würde ich immer ausprobierend also immer wieder einbetten immer wieder rückmelden holen von den Kindern wie sich das irgendwie angeführt hat.
00:57:31: Die Kinder sollen ja nicht nur lernen, wie sie sich verhalten sollen sondern Sie sollen auch verstehen wie sich diese Geräuschkulisse auf Ihr eigenes Lernen und auf andere Auswirkungen und also nicht nur auf das Lernen sondern dieses Wohlbefinden dieses.
00:57:47: okay ich sitze in der Schule und mir geht es gerade gut.
00:57:52: Das fühlt sich gut an.
00:57:54: Und dieser Lautstärke-Check ist dann das eigentliche Ziel?
00:57:57: Ja.
00:57:58: Also ich möchte irgendwann erleben, dass zwei Kinder mitten in der Partnerarbeit selbst bemerken, dass sie wirklich zu laut geworden sind und dass sie ihr Richtung verändern ohne sich etwas sagen muss.
00:58:11: Momentan sehen wir bei uns in einer Klasse noch beim Stadium so... Ich gucke!
00:58:17: Ich kann an der Mimik ziemlich viel ausdrücken.
00:58:23: Meistens neige ich ein bisschen den Kopf nach links und die Kinder sehen das.
00:58:29: Und regulieren sich jetzt dann quasi, ohne dass ich irgendwie verbal etwas äußern muss.
00:58:36: Also es tut sich auf jeden Fall was, weil beim Kind entsteht trotzdem ... Wenn es gar kein Bewusstsein dafür hätte, was die Lautstärke angeht dann wüsste er jetzt nicht warum ich so gucke und den Kopf hier in die Neige.
00:58:49: Die Tatsache das ist die lautstärke automatisch irgendwie reguliert, dann ist das Bewusstsein halt schon da.
00:58:54: Das heißt es muss noch weiter trainieren werden um das irgendwie ja verändern zu können.
00:59:01: Aber also wenn ich dich richtig verstehe dir gehts darum dass ein Kind Die Lautstärke selbstständig reguliert.
00:59:09: Nicht weil es Angst hat, ermahnt zu werden sondern weil sie verstanden haben warum es wichtig ist die Lautstrecke zu regulieren.
00:59:18: und ich glaube ich verstehe jetzt auch warum du nicht einfach nur eine neue ja lautstärkerege einführen möchtest.
00:59:27: Ja, also Regeln sind halt wichtig und wir leben ja in einer Gemeinschaft.
00:59:31: Und die Gemeinsschaft braucht auf jeden Fall Regeln damit wir alle wie klarkommen.
00:59:36: Also es kann nicht sein dass sich jemand entscheidet sich nicht an Regeln zu halten weil sie sind für alle relevant und wichtig.
00:59:42: aber eine Regel ersetzt ja noch keine Fähigkeit keine Kompetenz vielleicht.
00:59:48: Das ist an der Stelle die wichtigste Botschaft aus der Folge, finde ich.
00:59:52: Wir sollten nicht ständig nur das Ergebnis verlangen!
00:59:54: Wir sollen den Kindern zeigen wie das funktioniert und wie man ihnen dort
00:59:59: hinkommt.
01:00:01: Und vielleicht ein bisschen Lehrkräfte dann auch irgendwann tatsächlich seltener sagen jetzt seid doch endlich mal leise?
01:00:07: Ja viel schöner wäre wenn die Kinder irgendwann selbst sagen können okay war es gerade wirklich so leise, dass ich gut arbeiten konnte oder ich fühl mich wohl im Klassenraum.
01:00:20: Es ist irgendwie angenehm also das den Kindern bewusst ist wie sie dazu beitragen können.
01:00:31: Das ist irgendwie enorm wichtig.
01:00:34: Also nicht irgendwie erwarten dass die Kinder genau wissen was leise ist Sondern, dass es eine Kompetenz ist.
01:00:44: Diese Lautstärke regulieren selbst... Ja, lautstärke wahrnehmen, regulieren ändern, reflektieren sind alles Kompetenzen die wir aufbauen müssen.
01:00:54: Wir können nicht voraussetzen das die Kinder das auf ein Hieb können.
01:00:59: Ich würde sagen dann bleibt mir nur noch eine Sache zu sagen.
01:01:03: Warte!
01:01:04: Eine Sache wird ich nachher entwickeln.
01:01:05: Okay
01:01:06: Mir geht es auch um diese leise Rekorde, die man an der Tafel irgendwie immer wieder sieht.
01:01:12: Ich kann... Also wir haben eine Gemeinschaft.
01:01:14: Wir sind für unzwanzig Kinder in einer Klasse und ein Kind ist gerade nicht leiser.
01:01:19: Das heißt unser Rekord wurde nicht gebrochen!
01:01:22: Ich finde also ich will nicht Generalstrafen irgendwie sagen aber so ähnlich ist das irgendwie.
01:01:29: Ein Kind hat Geräusche gemacht in welcher Art und immer Und dann ist unser Rekord irgendwie jetzt gescheitert.
01:01:37: Ich finde das äußerst schwierig, weil vielleicht ich die kleine Jessica, die saß da und ja Kanmux von sich gegeben und trotzdem
01:01:44: kein Rekor.
01:01:45: Kein Rekort!
01:01:45: Ich bin selber irgendwie.
01:01:46: wir sind als Gemeinschaft irgendwie gescheitert.
01:01:49: es ist ähnlich wie bei dieser Tischgruppen.
01:01:52: wenn die Tische Belohnung irgendwie bekommen finde ich sozial enorm schwierig, weil das eine ganze Gruppe... Ich bin als kleine Jessica doch nicht irgendwie dafür zuständig auf meinen Partner gegenüber.
01:02:04: Irgendwie auf meiner Tischruppe seine Fehlertasche aufgeräumt hat.
01:02:08: Find' ich enorm schwierig und genauso ist es bei diesen lautstärkten Rekorde.
01:02:13: Es erschwert aber dass soziale Gefüge ungemein, weil die Kinder ... Mais stören werden dann irgendwann auch von den Kindern irgendwie so betrachtet.
01:02:24: Es entsteht eine seltsame Dynamik, die nicht unbedingt sein muss.
01:02:29: also ich finde bei manchen Themen ist dieses individuelle viel sinnvoller als dieses pauschale über die Gemeinschaft irgendwie regeln zu wollen.
01:02:41: Also Ähnlich wie bei diesen Belohnungstafeln, spreche ich es einmal deutlich.
01:02:47: Ich bin genauso gegen diese Rekordschilder die aufgestellt werden für Stillarbeit und für Belohnungen bei Tischgruppen.
01:02:58: Finde ich furchtbar!
01:02:59: Ich kann's nicht beeinflussen als Kind.
01:03:03: Dementsprechend genau.
01:03:04: Vielleicht ist das ein gutes Thema für die nächste Folge.
01:03:07: Schauen wir mal...ich wollte noch sagen Apfelleiter
01:03:12: Und was ist dir gemerkt?
01:03:13: Ich finde es toll so und ich wollte noch fragen.
01:03:16: Ansonsten
01:03:16: genau, dann so viel zu uns heute!
01:03:19: Vielen Dank fürs Zuhören...
01:03:21: ...und wir hören uns nächste Woche.
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