Spiralcurriculum – warum nachhaltiges Lernen Wiederkehr braucht
Elementarwissen – Folge 37
Spiralcurriculum – warum nachhaltiges Lernen Wiederkehr braucht
Kompetenz aufbauen statt Lernstoff abhaken
Spiralcurriculum – warum Kompetenz Zeit, Wiederkehr und Tiefe braucht!
- Warum scheint Unterrichtsstoff oft „verflogen“, obwohl wir ihn gründlich behandelt haben?
- Warum hilft „nochmal üben“ häufig weniger als gedacht?
- Und was hat das alles mit dem Spiralcurriculum zu tun?
In dieser Folge geht es um ein zentrales, aber oft missverstandenes didaktisches Konzept: das Spiralcurriculum. Ausgehend von den Ideen von Jerome Bruner schauen wir darauf, warum Lernen nicht linear verläuft, sondern Wiederkehr, Vertiefung und neue Perspektiven braucht – und wie genau dadurch Kompetenzen aufgebaut werden.
Anhand konkreter Unterrichtsbeispiele (u. a. aus Mathematik) wird gezeigt, warum „Plusaufgaben nicht gleich Plusaufgaben“ sind und wie sich Denkanforderungen über die Jahre verändern, obwohl der Inhalt vertraut bleibt. Dabei wird deutlich: Spiralcurriculum ist kein Wiederholungskonzept, sondern ein Modell für systematischen Kompetenzaufbau.
Die Folge greift außerdem gängige Kritiken auf:
- Bleibt Wissen im Spiralcurriculum nicht oberflächlich?
- Braucht das nicht extrem viel Planung und permanente Lernstandsanalysen?
- Ist das im Schulalltag überhaupt realistisch?
Diese Fragen werden mithilfe von Erkenntnissen aus der Lern- und Gedächtnisforschung (u. a. Vergessenskurve, Tiefenverarbeitung, Cognitive Load, formative Diagnostik) eingeordnet und beantwortet – mit klaren Gegenargumenten und praktischen Perspektiven für Schule.
🎧 Eine Folge für alle, die Unterricht nicht nur organisieren, sondern Lernen langfristig wirksam gestalten wollen.
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