Der Grundschulbildungspodcast
00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von die Limitarwissen, dem Grundschulbildungspodcast.
00:00:05: Ich bin Steffen
00:00:06: und ich bin Jessica.
00:00:08: Wer unseren Podcast in der letzten Zeit aufmerksam gehört hat wird mitbekommen haben das du seit kurzem weißt dass du ab nächsten Schuljahr eine Flexklasse übernimmst sprich eine erste und zweite Klasse in diesem Fall.
00:00:23: Das ist
00:00:23: korrekt!
00:00:25: Du hast dich daher Ja, die letzten Tage an den Schreibtisch gesetzt und einen Plan gemacht.
00:00:32: Und wir haben uns dabei überlegt wenn du dir eh schon die Arbeit machst das für dich alles vorzubereiten dass wir daran unsere Zuhörer und Zuhöhrerin teilhaben lassen wollen.
00:00:44: da das aber alles relativ viel geworden ist haben wir uns überlegt dass wir da eine kleine Serie draus machen und haben es jetzt erst mal grob in drei Teile einsortiert.
00:00:56: Wie sieht denn die Einteilung aus?
00:00:59: Im ersten Teil werden wir hauptsächlich darüber reden, was noch erledigt werden soll von dem Zeitpunkt der Zusage bis zum ersten Schulterk.
00:01:09: Dann im zweiten Teil sprechen wir dann von den ersten Wochen und wie wir die erste Woche tatsächlich auch erfolgreich und stressfrei also möglichst Stress freigestalten können.
00:01:20: Und im dritten teil sprechen wir über Eltern, Elternarbeit, Konflikte, Notfälle und große Fehler, die passieren und sich vermeiden lassen.
00:01:29: Okay, also grob gesagt geht es einmal zum ersten Teil um die Vorbereitung.
00:01:34: Im zweiten Teil dann um den Staat das langfristige Leiten der ersten Klasse.
00:01:42: Genau, also dabei muss ich noch sagen es geht nicht darum irgendwie jetzt Bastelideen zu erklären oder die schönsten Einschulungsgeschenke oder über die schönste Dekoration zu sprechen sondern es geht wirklich darum okay ich weiß ich bekomme eine erste Klasse und wie baut man eine erste klasse auf?
00:02:03: Also es geht Es geht wirklich tatsächlich darum und da werden sich manche Kollegen angesprochen fühlen, die haben jetzt vielleicht erfahren.
00:02:14: Sie kriegen eine erste Klasse, hatten es entweder noch nicht, vielleicht sehen sie früh vorm Rev raus und übernehmen trotzdem eine erste klasse und stehen dann mit der Frage alleine da okay wie geht das eigentlich?
00:02:27: Und ich schule jetzt um... Also seit vier Jahren das erste Mal wieder sozusagen und für mich war es ja auch die Möglichkeit Neues zu probieren, Neues oder Altes zu ersetzen oder zu verbessern.
00:02:41: Und deswegen habe ich mich ran gesetzt und dann gedacht vielleicht interessiert jetzt auch andere Kollegen.
00:02:48: Ich denke auch wenn das sehr speziell auf die Erste Klasse gemünzt ist und wahrscheinlich eine Erste klasse immer noch mal sehr viele Besonderheiten haben, die man jetzt bei einer dritten oder vierte oder fünfte Klasse übernimmt vielleicht nicht so hat.
00:03:03: ... denke ich ist, aber dennoch für jeden was dabei der wahrscheinlich gerade eine Klassenleitung übernimmt.
00:03:09: Genau also es geht auch um die Arbeit als Klassen leitung... Es geht auch irgendwie darum okay worauf muss ich mich denn vorbereiten?
00:03:17: Worauf muss sich achten?
00:03:18: Welche Fehler lassen Sie vermeiden?
00:03:20: Also es soll am Ende wirklich eine praktische Anleitung sein, um Kollegen zu helfen wie irgendwie nicht in die Falle zu tappen.
00:03:31: Bevor wir uns mal angucken, was man machen sollte bis zum Start.
00:03:39: Wird ich nochmal einen Schritt gerne zurückgehen und mit dir noch einmal die Rolle der Klassenleitung besprechen?
00:03:47: Wie sieht eigentlich deiner Meinung nach die Rolle von einer Klassen leitung aus?
00:03:51: also es ist ja mehr als.
00:03:53: Ich unterrichte deutsche Martin in der ersten Klasse und nebenbei bin ich der Ansprechpartner für die Kinder.
00:03:59: Genau, das dachte ich am Anfang auch in den ersten Jahren.
00:04:03: Ich dachte mir war nicht bewusst in welchem Umfang gehen wie meine Tätigkeit sich erstreckt.
00:04:08: sozusagen und das ist wahrscheinlich der größte Denkfehler, den wir als Lehrkraft machen vor allem am Anfang der Karriere Bekommst keine erste Klasse, um Lesen und Schreiben beizubringen.
00:04:20: Zumindest nicht am Anfang, sondern bekommst eine erste Kasse, um Kinder in das System Schule einzuführen.
00:04:26: Und das ist wichtig, dass es einem bewusst
00:04:29: ist.
00:04:30: Okay aber was genau meinst du mit ins System Schule einzuführen?
00:04:34: Kinder kommen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten, also einige waren drei Jahre in der Kita und andere zum Beispiel gar nicht.
00:04:41: Und einige können ihren Namen schon schreiben, andere wissen nicht wie man überhaupt ein Stiff richtig hält, einige trennen sich problemlos von Eltern und anderen waren erst mal drei Wochen am Stück.
00:04:53: Deshalb beginnt Schule nicht mit Burstabe Haar sondern wirklich... Ja, Schule beginnt mit der Orientierung.
00:05:00: Mit dem System, mit dem Einwünschen ein System damit wir alle auf einen Stand bringen können.
00:05:06: Du hast eine Klassenzusammensetzung die heterogen ist und wie gibst du denn jetzt Orientierung?
00:05:16: Was sind so die Bausteine?
00:05:19: Die erste Klasse bot vor allem vier Dinge also Sicherheit, Struktur Beziehung und Orientierung.
00:05:27: Und wenn diese vier Dinge fehlen, dann wird lernen schwierig und deswegen hat er es am Anfang Priorität.
00:05:33: Wenn diese vier Dingen vorhanden sind, wird lernen dann später deutlich
00:05:36: leichter.".
00:05:37: Okay also ich finde das klingt fast so als wäre der Unterricht eigentlich erstmal gar nicht das Wichtigste für die Erstklässler
00:05:46: Wenn man sich die Texte, zum Beispiel die Grundschulverordnung nochmal anguckt.
00:05:49: Da spricht man nicht nur unbedingt von Fächern sondern es ist vorfachlich ein Unterricht im Anfangsunterricht und das sagt schon einiges finde ich.
00:05:57: Also am Anfang hat Unterricht nicht die höchste Priorität.
00:06:03: da kann man sich auch zurücklehnen.
00:06:05: Es ist okay Wirklich, das nimmt ganz viel Druck raus.
00:06:09: Wenn man weiß in den ersten Wochen geht's nicht darum, wie die Kinder fachlich sofort voranzubringen sondern es geht darum dass die Kinder erst mal ankommen.
00:06:17: In den ersten wochen ist Klassenführung wichtiger als Fachunterricht und wenn die Kinder nicht wissen wo sie sitzen Wo sie Material finden wo sie Hilfe bekommen Und wie Sie sich melden usw.
00:06:29: dann wird Lernen kompliziert und schwierig.
00:06:32: Dann wird der Unterricht nicht funktionieren Und deshalb ist wirklich diese Erkenntnis enorm wichtig.
00:06:41: Du baust zunächst keine Lerngruppe auf, du baust wirklich ein funktionierendes System auf und innerhalb dieses System lernen dann die Kinder dann lesen schreiben und rechnen.
00:06:54: Okay finde ich wichtig dass du das nochmal jetzt genauer erklärt hast weil ich glaube genau dieses Rollenverständnis ist auch wichtig, um zu verstehen wie du dich jetzt vorbereitest.
00:07:10: Wir hatten aber gesagt dass wir das näher in unserem zweiten Teil erklären wollen und jetzt im ersten Teil schauen wir uns ja von dem Tag an wo man erfährt dass man eine erste Klasse übernimmt dann bis hin zur Einschulung.
00:07:30: Deswegen lass uns jetzt mal einfach so tun.
00:07:35: Wir erfahren jetzt, dass wir ab dem nächsten Schuljahr eine erste Klasse übernehmen.
00:07:42: Was ist der nächste Schritt?
00:07:45: Also ich fange nicht an zu laminieren Arbeitsblätter irgendwie zu suchen.
00:07:48: Ich durchforste weder Instagram noch Pinterest Sondern ich plane Tatsächlich, also dafür habe ich mir wirklich ein A-Vierheft geholt.
00:07:58: Ein schönes Heft tatsächlich auch damit ich mit Freude hier wieder anarbeiten.
00:08:02: Ich hab's aufgeteilt in Planung und Überschriften quasi Ritualen was will ich einführen?
00:08:08: und so weiter und sofort.
00:08:09: Und dann schreibe ich jede Idee gestaltet quasi Jede Idee rein die die mehr irgendwie in den Kampf kommt damit sie nicht verloren geht.
00:08:18: Wiederum ist es auch ein Instrument wie für meine Co-Lehrerin Also meine Teilungslehrkraft, damit wir uns auf Grundsätze in der Klasse einigen können.
00:08:28: Damit sie auch verschriftlich sind.
00:08:31: Damit alle Kollegen die reinkommen genau wissen welche Rituale zum Beispiel wir haben.
00:08:35: also das ist so.
00:08:36: der Anfang meiner Planung war wirklich eine A-Vierheft
00:08:39: Aber das ist dann öffentlich?
00:08:41: Das würdest du mit Kollegen teilen oder ist es eher für dich?
00:08:44: Na es ist primär erst einmal für mich, damit ich alle meine Ideen irgendwie habe.
00:08:48: Ich hab aber vorhin wie Teile davon zu kopieren und im Klassenraum irgendwie in einem Ordner zu haben, damit jeder weiß irgendwie man weiß ja nicht.
00:08:56: also ich bin immer der Meinung jeder ist ersetzbar und ich möchte trotzdem dass die Ritual- und Routine irgendwie weiterhin genutzt werden für die Kinder und dementsprechend würde ich die quasi zur Verfügung stellen das jede Lehrkraft die reinkommt genau weiß irgendwie wie die Klasse funktioniert.
00:09:11: Okay, also würdest du dann da deine ganzen Rituale und Routinen reinmachen?
00:09:16: Informationen aber Da sind wir ja noch gar nicht.
00:09:19: Wir haben jetzt gerade erst erfahren Ja Dass wir diese Klasse übernehmen.
00:09:26: was wären also die ersten Dinge die Du in dein heft reinschreibst?
00:09:29: na ich brauche information.
00:09:31: Also wie viel welche Kinder kommen Wie viele Kinder kommen?
00:09:34: Welche Förderbedarfe gibt es schon?
00:09:37: Kommen noch welche, kommen Datskinder.
00:09:38: Gibt es medizinische Besonderheiten, die meine Aufmerksamkeit brauchen?
00:09:46: Gibt das Informationen aus Kitas?
00:09:51: Ich brauche erst mal Information.
00:09:53: Okay, warum ist es wichtig diese Information zu sammeln?
00:09:56: Damit ich weiß genau wo die Kinder abgeholt werden sollen.
00:10:00: Ich habe von der Sanna-Pädagogin an unserer Schule auch reiben.
00:10:03: Also sie hat im Laufe des Jahres die Kinder in den Kita besucht und hat sich Notizen gemacht.
00:10:10: Zu meinen Kindern habe ich jetzt auch bekommen, ich kann ihnen wieder darauf eingehen.
00:10:13: Ich kann mit ihr in Wirungssprache halten.
00:10:16: Ich weiß schon wer mit links und wer mit rechts schreibt.
00:10:18: Wer trägt eine Brille?
00:10:20: Gibt es sonstige Schwierigkeiten?
00:10:22: Darauf kann ich mich vorbereiten.
00:10:24: Gibt's noch weitere Informationen, die du über die Klasse gesammelt hast, die dir helfen ... bei den Lehrwerken, bei den Bestellen oder Auswählen?
00:10:34: Ja genau.
00:10:35: Danach schaue ich mit welchen Material will ich denn arbeiten?
00:10:39: also es ist sinnvoll für Deutsch und für Mathematik.
00:10:43: In Sachkunde verzichten wir.
00:10:45: was brauche ich noch für mein Leseband, meinen Rechenband?
00:10:50: wie arbeite ich mit zusätzlichen Materialen?
00:10:52: welche Hälfte brauchen die Kinder, was brauchen sie in einer Federtasche und das ist so wichtig.
00:11:00: Beim Aussuchen von dem Half zum Beispiel ist es deswegen relevant zu wissen, also Informationen zu den Kindern zu haben, weil ich dann dementsprechend entscheiden kann.
00:11:11: Es gibt manche Äfte die sind schon irgendwie auch für Linkcenter zum Beispiel vorbereitet.
00:11:15: das heißt zum Beispiel man hat auch Bo-Staben rechts dass die Kinder auch sehen können irgendwie beim Schreiben dass sie sich daran orientieren können.
00:11:23: Wenn ich das im Vorfeld nicht weiß dann treffe vielleicht eine Entscheidung die nicht für die gesamte Klasse hier wie passend ist und das wäre als schade.
00:11:30: genau so ist es irgendwie bei Beim Plan vom Raum zum Beispiel, wenn ich nicht weiß wie viel Kinder schreiben mit links und wie viele Kinder schreiben mich rechts.
00:11:39: Dann wird es auch irgendwie schwierig.
00:11:41: dann beim Sitzen z.B.
00:11:43: geht's darum dass die Schreibhand nach außen ist damit die Kinder nicht immer die ganze Zeit aneinander irgendwie kollidieren beim Schreiben zum Beispiel und sich gegenseitig stören um.
00:11:54: dementsprechend sind solche Informationen.
00:11:56: vielleicht klingen sie irgendwie so banal aber tatsächlich für die Planung sind sie relevant.
00:12:03: Ich habe in der letzten Zeit auch festgestellt, dass du nebenbei eine kleine Innenarchitektenausbildung machst.
00:12:10: Du hast dir also Skizzen besorgt!
00:12:12: Du schiebst Möbel hin und her... Wie wichtig ist der Raum?
00:12:18: Und worauf achtest du jetzt in der ersten Phase?
00:12:24: Genau, also ich habe jetzt Bilder vom Raum gemacht.
00:12:27: Ich hab Maß genommen und geguckt.
00:12:29: wo ist die Tafel?
00:12:30: Also ich habe zwei Räume als Klassenraum und ein Raum hat einen Smartboard und einen Raum hat nur eine Kreidetafel zum Beispiel.
00:12:40: Und dann habe ich überlegt was sind die Bestandteile des Klassenraums, die ich unbedingt für den Unterricht brauche.
00:12:47: Ein Gesichtskreis, das fest ist usw.
00:12:49: und anderen.
00:12:50: dessen fange ich an zu gucken.
00:12:53: Wie?
00:12:54: Was, warum.
00:12:55: Es geht um Sitzkreise und Abplageflächen.
00:12:58: Es gibt mir nicht um Deko, darum geht es nicht.
00:13:01: Das ist das Letzte was ich vielleicht noch machen werde aber das ist irgendwie für mich irrelevant.
00:13:06: Ich frage mich zum Beispiel okay wo wird gearbeitet?
00:13:09: also der aktuelle Stand werde ich spiegeln weil die Arbeitsplätze momentan sind im Raum wo die Kreidetafel ist.
00:13:17: Ich brauche aber für meine Arbeit, ich arbeite sehr viel digital und dementsprechend brauche ich das Smartboard.
00:13:23: Wo wird erklärt?
00:13:25: Wo wird gelesen, wo liegen Materialien?
00:13:27: Wo können Kinder warten.
00:13:29: Wo können Gespräche stattfinden?
00:13:31: also ich habe momentan die Luxus-Version vom Klassenraum mit zwei Räumen die fast gleich groß sind und fast gleich aufgebaut sind.
00:13:39: Dementsprechend werde ich noch ein Beratungstisch irgendwie einbauen können usw.
00:13:43: Und dann momentan mache ich mir das Gizzen um zu gucken wo macht es Sinn was zu planen?
00:13:49: Wer nochmal genauer ist, darüber wissen will wie du deine Räume gestaltest kann auch noch mal in die Folge rein hören über das Kura Modell wo wir darüber gesprochen haben dass es kein Möbelkonzept ist.
00:14:02: Und da geht's auch tatsächlich darum dass Du Dir überlegst was findet in den räumen entsprechend statt und Wie kann der Raum dann ja diese Aktivitäten bestmöglich unterstützen?
00:14:16: also du richtest nicht nach irgendwelchen Feng Shui Sachen ein oder nach irgendwelche Katalogbildern, sondern...
00:14:25: Genau.
00:14:26: Der Raum muss nicht schön sein, der Raum muss erst einmal funktionieren.
00:14:29: Das ist das Wichtigste.
00:14:33: Worüber wir auch schon eine eigene Folge gemacht haben und deswegen erwähnen es mir zwar hier um der Vollständigkeitshalber aber auch nicht so detailliert ist der Null der Elternabend.
00:14:45: Lass uns dann kurz nochmal darüber sprechen, was am nullten Elternabend alles stattfinden muss.
00:14:53: Na der nullte Elternabender gibt tatsächlich den Ton für die nächsten Jahre an sozusagen und ich war nach meinem Abend recht zufrieden.
00:15:03: Tatsächlich, weil ich konnte viele Aussagen loswerden die mir besonders wichtig war zum Beispiel im Umgang miteinander.
00:15:10: also ich habe denen dann klar gesagt wie ich mir einen umgang, einen freundlichen höflichen respektvollen umgang irgendwie vorstelle dass ich mir das wünsche für mich selbst auch in der kommunikation.
00:15:23: da hab' ich Tipps noch rausgegeben.
00:15:25: wenn mein ENVS Eltern sauer ist und abends nahe böse melde schreiben möchte dass man die melde nicht am gleichen Abend wie verschickt, sondern nach drüber schläft um diese E-Mail ab dem nächsten Tag nochmal durchzulesen bevor man sie verschickt.
00:15:38: und meistens ist es ja so dass man die ändert wenn sich die Gefühle ein bisschen beruhigt haben.
00:15:45: Die Aussage könnte ich loswerden mit den Eltern drüber sprechen, dass wir nicht immer einer Meinung sein werden was an der naturelle Sache liegt und das es okay ist.
00:15:57: Und dass es auch total normal ist und dass wir jederzeit gerne unter vier Augen darüber sprechen können und auch sollten dass die Kinder aber das nicht wissen müssen, weil solange die Kinder Frau Dieter lieben kann ich mit den Kindern so viel anstellen.
00:16:11: Das ist unglaublich.
00:16:13: wenn die jener merken okay mein Eltern fangen an wie Frau Dietert zu kritisieren dann werden die Kinder den also sind erstmal im Zühlspalt bei denen gefühlen und dann wird es halt schwierig.
00:16:25: die Kinder nehmen danach auch noch den einfachen Weg.
00:16:29: Es ist vielleicht nicht den Weg, den ich irgendwie für den Unterricht forzieren würde und dann fängt man an dann Probleme zu haben mit den Kindern selbst.
00:16:37: Und dann dann ist es schade.
00:16:39: aber wir können uns alles sagen dass die Art und Weise wie wir so sagen ist mir wichtig Und die Kinder müssen's nicht wissen, das ist auch wichtig.
00:16:47: Das konnte ich loshören und ich finde es ist ein wichtiger Punkt irgendwie beim ersten Elternamt dass die Älteren wissen Ich werde die Kinder mit ganz viel Respekt irgendwie behandeln.
00:16:57: Ich werde sie ebenso mit viel Resekt behandeln.
00:17:00: Ich erwarte aber auch für mich Dass ich Kennendienstleister bin, dazu hatten wir schon mal eine Folge, dass es enorm wichtig ist.
00:17:08: Ich habe nochmal die Kommunikation klar erläutert, dass sich nicht verpflichtet bilden um drei und noch eine Mail zu beantworten oder jeden Tag in meinen Mail reinzugucken.
00:17:19: Also ich habe einen Basses geschaffen, wir haben viel gelacht.
00:17:21: das war echt lustig.
00:17:22: es war ein schöner Abend tatsächlich und trotzdem konnte ich viele Grundsätze platzieren die mir enorm wichtig sind für die weitere Zusammenarbeit.
00:17:33: Was sind so die wichtigsten Dinge die du da versuchst an dem nullten Elternabend?
00:17:40: den Eltern mitzugeben.
00:17:41: Na viel Queen, denken wir immer der Abend ist ganz wichtig.
00:17:44: man muss ganz viele Informationen hier raus geben und ich sehe das ein bisschen anders.
00:17:48: Ich finde es geht eher um Beziehung.
00:17:49: also der Null der Abends Ist wirklich dafür da dass mein Indian wie mit der Beziehungen anfängt.
00:17:54: Da fängt es an mit der Klassenführung tatsächlich weil da habe ich viele Grundsteine gelegt für die Zukunft.
00:18:00: Die Eltern sollten mir jetzt zum Beispiel eine E-Mail rausschicken damit ich erstmal die E-mailadresse nicht abschreiben muss Und dann haben sie meinen QR-Code zur Pinnwand zu Informationspinnwannen mit den Materialisten und alles drum und dran.
00:18:13: Das heißt, ich habe ein bisschen Arbeit gespart und die Eltern werden informiert.
00:18:17: Und so lernen sie auch meine Art und Weise zu arbeiten.
00:18:22: Die Eltern müssen verstehen wie Schule läuft.
00:18:27: Sie müssen verstehen, wie kommuniziert wird, sie müssen auch verstehen oder wissen was von denen oder voneinander erwartet werden darf und was nicht.
00:18:37: Ähm, dann müssen sie ihre Rolle irgendwie klar abgegrenzt haben und dann müssen Sie auch wissen welche Rolle die Schule und die Lehrkraft irgendwie selbst spielt.
00:18:47: Genau
00:18:49: Wie sieht es aus mit der Kommunikation?
00:18:52: Ist das dann... also ja Da sagst du dann wie du wann kontaktiert werden willst.
00:18:59: oder Geht's denn auch darum Welche Person wann Kontaktiert werden soll?
00:19:05: Genau Also ich hatte irgendwie ähm In Leitfahrten noch für die Eltern irgendwie kopiert.
00:19:11: Dann haben sie das alles, es ist aber auch auf unser Pinwaren.
00:19:14: Das heißt selbst wenn die Papier verloren gehen, ist das im Monat da.
00:19:17: Da geht's darum wie erreich ich weh'n wann muss ich wehn erreichen weshalb bis wann und warum Und dann ist es halt geklärt.
00:19:25: also wenn sich das auch wenn die Eltern jetzt informiert sind Wie gesagt die haben es noch schräflich dass heißt Die müssen sich das nicht mal merken die können jederzeit irgendwie reingucken und dann ist die Kommunikation erst einmal geklärt.
00:19:37: Welche anderen Sachen sprichst du da noch an?
00:19:39: Na, es ging zum Beispiel um Krankmeldung.
00:19:42: Wann muss ich mein Kind irgendwie krank melden?
00:19:44: Wann brauche ich ein Attest und keinen?
00:19:47: Dann ging's auch um Materialien.
00:19:52: Dann wurde die Materialliste rausgegeben.
00:19:56: Die Bücherhefte habe ich noch nicht raus gegeben.
00:19:58: Die werde ich in den kommenden Wochen heraus geben.
00:20:03: Ich wollte warten, bis ich die Kinder einmal kennengelernt habe.
00:20:06: Das passiert quasi!
00:20:08: Wir werden einen Kennenlernentag haben, wo ich das irgendwie machen kann und anhand dessen hab' ich ein besseres Bild irgendwie wie die Kinder so ticken.
00:20:17: Und dann spreche ich mit den Eltern nochmal das Thema Selbstständigkeit und gebe noch mal Tipps, wie sie das zuhause entspannt trainieren können damit die Kinder irgendwie fit für die Schule sind.
00:20:28: Also zusammengefasst du versuchst... die Informationen erst mal mitzugeben, die für den Schulstadt wichtig sind und so diesen groben organisatorischen Ablauf.
00:20:40: Du klärst aber nicht das Sportfest im zweiten Halbjahr, den Wandertag...
00:20:46: Nein gar nichts!
00:20:47: ...die eventuelle Klassenfahrt in Klasse drei.
00:20:50: Das sind dann alles Sachen wo du sagst Das kommt irgendwann später.
00:20:53: Genau,
00:20:54: genauso habe ich es auch gesagt über Eltern.
00:20:56: schön dass sie da sind.
00:20:58: heute geht's wirklich darum das wir wissen was irgendwie bis zur Einschulung passiert und ein paar Wochen noch danach sozusagen.
00:21:06: Und dann kommt der erste Elternabend und dann erfahren Sie wie er es dann weitergeht so dass ansonsten hätten wir da stunden sitzen können.
00:21:13: das macht ja gar keinen Sinn.
00:21:15: Also der nullte Elternabende ist wirklich dafür da dass wir uns gegenseitig gehindeln haben und So ein bisschen beschnubbern können.
00:21:21: die Eltern wissen, wie ich ticke.
00:21:23: Ich kann mir schon mal ein grobes Bild machen und dann... Genau!
00:21:29: Also ja es geht wirklich darum dass die Eltern genau wissen wobei sie ihr im Kind helfen können und wobei auch nicht.
00:21:38: wir haben auch das Thema Wochenplan besprochen Wir haben das Thema TU besprochen usw.
00:21:46: Es war ein netter Abend.
00:21:48: tatsächlich
00:21:50: Kommen wir dann zur Einschulung.
00:21:53: Also der Null der Elternabend ist durch, die Sommerferien beginnen Kinder fahren in Urlaub oder verbringen ihre Sommerferieren ja vielleicht sogar auch noch in der Kita.
00:22:04: man weiß immer nicht aber dann irgendwann kommt der Tag der Einschülung und ich glaube viele Kollegen und Kolleginnen haben genau vor diesem tag na ich will nicht sagen Angst aber ich sage mal Respekt
00:22:21: Ja, irgendwo auch verständlich finde ich.
00:22:24: Für meinen Teil empfinde ich Freude.
00:22:28: Es übersteigt irgendwie die Freude... So, ich finde der Tag der Einschulung vielleicht weil ich auch aus Frankreich komme.
00:22:36: Also ich habe es nicht selbst als Kind erlebt zum Beispiel.
00:22:38: Ich hab's noch jetzt mit meinen Kindern erlebt und auch in der Schule hier erlebt aber privat selbst irgendwie als Kind habe ich das halt nicht.
00:22:46: Und dem entsprechend...
00:22:47: Falls sind Frankreich diesen Tag der einschulungen nicht
00:22:49: tippt?
00:22:50: Genau, es gibt diesen Tag die Einschülung.
00:22:52: Das heißt du gehst einfach am ersten Tag in die Schule.
00:22:57: Ich hab's auch überstanden.
00:22:59: Egal wie ... Ich find's trotzdem mal ein schöner Tag irgendwie, ich find es an manchen Ecken hier und da etwas übertrieben was tatsächlich alles passiert an dem Tag in den Familien.
00:23:09: aber dann ist das halt so... Ich freu mich auf die Einschulung beziehungsweise ich freue mich um auf die Schule.
00:23:18: Tatsächlich, das ist so der Punkt.
00:23:21: Und die Einschulung ist im Grunde ja kein Unterrichtstag an sich und auch keine Unterrichtsstunde irgendwie sondern wirklich einfach nur Beziehungsarbeit.
00:23:36: Was wird dann an dem ersten Tag vermittelt?
00:23:42: Ich möchte dass die Kinder sagen okay es war schön Ich habe heute was gelernt, ich glaube es ist halt wichtig dass trotzdem eine runde Schule gespielt werden.
00:23:51: Die Kinder erwarten das auch irgendwie von einem und dann ist es halt wichtig, dass sie nach Hause gehen und sagen okay heute hab ich das gelernt.
00:24:01: Also erstmal ein positives... Gefühl von Schule vermitteln,
00:24:06: so dass sie am Montag irgendwie auch gern wiederkommen möchten.
00:24:09: Genau das selbe Spiel spiele ich aber auch beim Kennenlernen treffen mit den Kindern.
00:24:13: also es ist so in unserer Schule dass die Kinder eine Stunde zur Schule kommen quasi am Vormittag wo wir uns dann als Klasse kennen lernen
00:24:22: vor
00:24:22: den Sommerferien Und da spiele ich genauso Schule.
00:24:26: Also, ich habe eine ganze Schulzeit, der Schulstunde tatsächlich und da ist es ja so geplant dass wir ein Kreis haben werden wie wenn ein kurzes Spiel irgendwie steht auf Wenn spielen dann wären wir einen Ja Wir lernen uns kennen.
00:24:41: Flüster Minute die aber fünf Minuten dauern wird wo ich genau beobachten kann, wie die Kinder irgendwie in der Gruppe agieren.
00:24:50: Ob sie schüchtern sind und ob sich trauen, ob auch schon geflüstert wird oder nicht.
00:24:55: Und so weiter.
00:24:55: und sofort werden wir eine kurze Bastelrunde einbauen.
00:25:01: Die Kinder werden schneiden möchte ich mir angucken.
00:25:05: Ich möchte auch die Sitzhaltung irgendwie beobachten.
00:25:08: Inwieweit Sie in der Lage sind schon Aufträge zu wiederholen und durchzuführen Und so weiter und sofort.
00:25:17: Und dem Anschluss treffen wir uns dann wieder im Kreis, verabschieden wir uns vernünftig... ...und danach habe ich schon viele Erkenntnisse gewonnen wie die weitere Arbeit hier laufen
00:25:26: kann.".
00:25:28: Und da sind auch schon diese Dinge, die du dann vermitteln willst?
00:25:32: Was wir ganz am Anfang hatten.
00:25:34: Orientierung, Sicherheit zu Gehörigkeit was du da...
00:25:38: Genau!
00:25:39: Also mir geht es darum, dass sie merken und dass wir eine Klasse sind.
00:25:42: Und da wird ganz oft dann nochmal besprochen was brauchen wir in dieser flüster Minute damit wir das auch machen können.
00:25:51: Dann geht es wirklich darum, dass wir uns kennenlernen.
00:25:54: Dass die Kinder sich trauen und sie danach wiedergeben wenn sie kennengelernt haben welche Informationen sie bekommen haben usw.
00:26:02: Das heißt da wächst irgendwie dieses Gefühl okay ich habe Leute kennengelernet Ich kann wieder geben ich fühle mich gehören weil er konnte genau wiedergehen was ich ihm gesagt habe.
00:26:12: dann wird nochmal erläutert Okay wie haben wir es geschafft zu flüstern?
00:26:18: So was sagt das über uns aus, dass wir gut zusammenarbeiten können.
00:26:24: Weil alle haben so viel Rücksicht genommen, dass sie das irgendwie gemacht haben.
00:26:28: Da keiner hat gestört und versucht sich wichtig zu machen usw.
00:26:34: Das bringt dann dieses Gefühl der Zugehörigkeit die Sicherheit.
00:26:39: Ich bin da, ich bin präsent und gehe auf die Kinder ein.
00:26:47: wie möglich zu führen.
00:26:49: Die Orientierung, ja die ist irgendwie in dieser Stunde nicht unbedingt gegeben weil der Klassenraum wird dann als fangsläufig anders aussehen.
00:26:58: aber sie haben schon einen groben Überblick wie der Klassenerum selbst erst mal aufgebaut ist nämlich mit zwei Räumen und das ist halt wichtig dass Sie auch wissen wo Sie hinkommen, wie Sie hinken, dass wir im Erdgeschoss sind usw.
00:27:13: Das ist irgendwie wichtig
00:27:15: Weil du jetzt gerade Raum nochmal gesagt hast und gesagt hast, dass er ja dann nicht mehr so aussehen wird wie jetzt.
00:27:21: Das heißt Du bist nicht in deinem aktuellen Klassenraum gewesen indem du mit der vierten Klasse momentan noch unterrichtest wo auch dein Möbelkonzept sozusagen aufgebaut ist sondern du bist in den Raum den übernehmen wirst gegangen wo noch die Kollegin, die aktuell die Flex macht.
00:27:44: Die Einrichtung gemacht hat.
00:27:46: das heißt für die Kinder ist erstmal wichtig wie komme ich vom Eingang zu meinem Klassenraum?
00:27:52: Wie komme ich von meinen Klassenrahmen zur Toilette?
00:27:55: Wo ist
00:27:56: die Mensa?
00:27:58: und diese Einrichtungen Wirst du dann noch mal individuell anpassen, das heißt die wird da nochmal anders aussehen.
00:28:06: Aber bestimmte Bestandteile wie Türfenster Smartboard Tafelkreide wirst ja nicht ändern können.
00:28:14: also es gibt bestimmte Elemente die einfach fest sind und für die Kinder dann
00:28:19: auch
00:28:20: eigentlich da bleiben.
00:28:23: Warum wirst Du denn aber den Raum ändern?
00:28:26: Also was genau wobei genau hilft er dir dann?
00:28:35: Zum einen, ich mag es, wenn ich mich in meinem Raum wie wohl fühle.
00:28:40: Das ist mir irgendwie wichtig.
00:28:41: Dementsprechend braucht der Raum bei mir ganz viel Ordnung.
00:28:44: Es muss wirklich übersichtlich sein.
00:28:47: Ich möchte ja dass dieser Raum mehr für mich ist als nur ein Arbeitsplatz.
00:28:53: Also ich möchte mich gerne da drin aufhalten.
00:28:55: das ist irgendwie wichtig Und ich glaube, das strahlt man denn aus.
00:29:01: Also dann fühlen sich die Kinder dementsprechend auch wohl.
00:29:05: Ich möchte, dass der Klassenraum sinnvoll eingerichtet ist.
00:29:08: Das heißt, dass die Kinder wirklich selbstständig sich Material ausnehmen können ohne ständig zu fragen.
00:29:14: Also sie müssen nicht nach einer Schere oder Kleber fragen.
00:29:17: Die müssen nicht Nachrein rechnen, schiebe irgendwie Fragen.
00:29:20: Es ist wichtig Dass die genau wissen.
00:29:22: wo liegen die Hälfte?
00:29:23: Wo sind die Kleber?
00:29:26: Wo lege ich dieses Blatt hin?
00:29:27: Wie sortiere ich ihn?
00:29:28: wie meine Sachen?
00:29:29: Wo ist mein Fach?
00:29:30: Ansonsten wenn die Orientierung fehlt dann Dann ist der Tag oder dann wird der Unterricht hin, wird tatsächlich stressig und anstrengend.
00:29:40: Ein guter Klassenraum beantwortet einfach viele Fragen.
00:29:45: Das ist wirklich wie ein Pädagoge, der unterstützt die Lehrkraft bei der Arbeit.
00:29:51: Du hattest ja gerade gesagt er soll sinnvoll eingerichtet sein und damit meinst du dann sinnvoll für dich und deiner Arbeitsweise.
00:29:58: also das heißt du könntest wahrscheinlich zwei Lehrern die gleichen Räume, die gleiche Möbel geben und jeder würde das für sein System wahrscheinlich komplett unterschiedlich einrichten können.
00:30:11: Und beides würde funktionieren.
00:30:13: also da gibt es nicht wirklich einen richtig oder falsch sondern eher ein hilft der Raum mir bei dem Was ich vorhabe.
00:30:24: Es ist natürlich bei einer ersten Klasse irgendwie schwierig, das vorherzusehen.
00:30:27: Das heißt, ich habe meine Grundsätze und sie sind für mich immer relevant.
00:30:32: Ich kann dir sagen was ich brauche, welche Lerninseln ich braue zum vernünftig arbeiten.
00:30:38: Die werden sich nicht ändern aber es wird sich vielleicht die Position im Klassenraum dann im Laufe der Zeit ändern.
00:30:45: Das heisst, ich werde einen Setting haben bei der Einschulung... was provisorisch ist.
00:30:50: und irgendwann werde ich merken, die Wege sind die Gehwege quasi frei.
00:30:57: Sind sie schlüssig oder kommt es zu stau?
00:31:00: Oder gibt es da ein Problem?
00:31:02: Und wenn es Probleme gibt, werde ich irgendwie rücken müssen.
00:31:05: also ich während mir in den ersten Wochen an Fahrt den Raum so lange angucke bis ich merke das ist jetzt flüssig.
00:31:12: Es fließt alles im Unterricht und das ist halt wichtig
00:31:16: sind ja auch solche Begebenheiten, wenn du zum Beispiel den Sitzkreis in einer Ecke machst und dann in den ersten Wochen feststellt morgens knallt da die Sonne rein.
00:31:23: Und die Hälfte der Klasse ist geblendet Dann könnte der Sitz Kreis da vielleicht vom Raumkonzept her gut hinpassen aber nicht von dem Begebenhalten.
00:31:33: Aber Du hattest gerade von deinen Lerninsen gesprochen weil ich glaube das macht mehr Sinn die jetzt nochmal näher anzugucken als wenn wir jetzt tatsächlich deinen Raum, so wie du ihn planst, seziehest.
00:31:46: Weil ja wir gerade auch gesagt haben jede Lehrkraft hat andere Begebenheiten.
00:31:51: Fass nochmal kurz zusammen was sind so grob die Bereiche in dem Raum, die Du hast?
00:31:58: Also ich brauche auf jeden Fall ein Arbeitsbereich und alternative Sitzplätze.
00:32:04: Ich brauche für mich einen Arbeitsbereich.
00:32:10: Ich brauche einen Sitzkreis, was fix ist.
00:32:12: Ich braue irgendwie ein Materialbereich wo die Kinder wissen, wo sie welches Material haben.
00:32:17: Es ist meistens inwie nach Fächern aufgeteilt also ich habe meistens ein Deutschregal oder ein Materregal und dann hab' ich noch eine Leserecke.
00:32:27: Ich freue mich besonders dieses Jahr auf den Platz weil ich wirklich viele Möbeln aus deinem Büro übersteffen wieder rausholen kann um die wirklich hier wieder in der Schule ... ja, beleben zu können.
00:32:40: Also von Sesseln über Matten... ...über sonstige Möbeln die ich noch irgendwie verrätig habe.
00:32:46: Da freue ich mich besonders!
00:32:48: Ja das sind so die Sachen die ich auf jeden Fall brauche und dann dementsprechend werde ich weiter innen aufbauen und dann wahrscheinlich meine alternative Arbeitsplätze erweitern je nachdem wie es sich ergibt also von Stehplätzen über sonstige Möglichkeiten.
00:33:06: Du hattest dann so Frühstückstabletts die man so hinstellen kann, kleine Hocker, Sitzbälle statt Stühle.
00:33:15: Aber das werden dann Sachen... also du würdest auch nicht gleich von Anfang an alles reinwerfen sondern das sind Dinge die du Stück für Stück dann einführst.
00:33:24: Genau in der ersten Klasse damit die Kinder irgendwie sich damit auseinandersetzen können, dass wir erproben können.
00:33:32: Dass wir sehen es läuft und dann kann ich Stück für Stück irgendwie erweitern.
00:33:36: Wir werden nicht aber mit einem Möglichkeiten starten als würde anfallig Kinder überfordern.
00:33:42: Okay also wir sind jetzt gedanklich nochmal so weit das wir jetzt den Raum eingerichtet haben.
00:33:49: Das heißt wir haben die Möbel gestellt und wir haben diese ganzen kleinen Insel von denen du gesprochen hast aufgebaut.
00:33:58: Jetzt müssten wir das Ganze noch mit Leben füllen, indem wir Material in den Raum reinbringen.
00:34:06: Und da hast du ja gesagt es gibt halt einmal, ich sag mal haptisches Material.
00:34:12: also sprich zum Beispiel dein Montessori-Material Du hast Arbeitsmaterial, sprich sowas wie Scheren, Locher, Bundstifte und so weiter Und du hast dann später, wenn es auch mit dem Unterricht losgeht noch mal Arbeitsmaterial in Form von Arbeitsplättern, Heften und so weiter?
00:34:37: Genau.
00:34:38: Also da hilft mir zum Beispiel die Montessori-Erfahrung tatsächlich weil die Kinder werden ja nicht selbstständig nur weil ich als Lehrkraft es denen sage also die Kinder wären wirklich selbstständiger weil die Umgebung zur Selbständigkeit erzieht Ständigkeit auch ermöglicht und das muss alles irgendwie sortiert werden, damit die Kinder wirklich sich zurechtfinden.
00:35:00: Und wenn sie sich zu Recht finden dann habe ich als Schlecker wesentlich mehr Zeit für die Kinder.
00:35:07: Also es geht darum die Kinder sollen wissen wo was liegt und sollen sich diese Sachen dann auch ungefragt nehmen können?
00:35:17: Genau also können Sie selbstständig alles alleine finden oder müssen Sie ständig fragen und gibt es einen Festau Ort für alles?
00:35:25: ist das irgendwie vielleicht sogar mit Pictogramme, sodass sie nicht groß lesen müssen.
00:35:29: Sodass Sie auch nicht nachfragen... Also mein Plan ist wirklich für jedes Häft das passende Abbild an den Schränken zu haben so dass die Kinder jederzeit wissen wo sie was finden.
00:35:40: also nicht nur irgendwie mit Arbeitsmateriellen von Schere und Stiften sondern wirklich alles mit Pictagrammen zu versehen so dass dazu keine Rückfragen irgendwie kommen kann
00:35:52: Und die Kinder dann mit der Zeit einfach lernen, wo liegt was?
00:35:55: Genau.
00:35:58: Also ich beschrifte alles!
00:36:00: Ich glaube es gibt kaum irgendwas ohne Pictogramme und das fängt schon an der Tür mit Pictogramm für die Tagessroutine.
00:36:07: Ich ziehe meine Schuhe aus, ich zieh meine Hausschuhe an, ich hänge meine Jacke auf, ich gefrore Data begrüßen, ich gucke mir die Tafel an und überlege welche Hefte ich jetzt rausholen soll.
00:36:16: Es ist für die erste Klasse auch alles mit Pictagrammen möglich
00:36:21: hat der dann auch zwei Vorteile, einmal wie du gesagt hast die Kinder werden selbstständig.
00:36:28: Falls ein Kind das noch nicht so drin hat und zu dir ankommt Frau Dieter was soll ich machen?
00:36:32: oder mit seinen Gummistiefeln von einer Straße reinspaziert kannst Du ihn dann entsprechend auch einfach auf diese Pictogramme verweisen und kannst sagen guck mal du hast noch deine Gummestiefe an.
00:36:44: da hängt der Plan wie wir uns morgens fertig machen für die Schule Und dann kann das Kind ja dann selbstständig nachschauen und selber für sich feststellen, okay ich habe die Hauschuhe gar nicht an.
00:36:58: Genau oder im besten Falle gehe ich nochmals mit dem Kind zusammen zu diesem Piktogramm am Eingang irgendwie an der Tür und ich leise mir die Piktagramme nochmal vorlesen sozusagen um sicher zu sein dass das Kind diese Piktgram auch versteht.
00:37:10: also Das ist halt wichtig.
00:37:14: Dass es nicht nur irgendwie geschimpft wird, sondern dass wir sicherstellen wie das Kind hat jetzt wirklich verstanden.
00:37:20: Es fühlt sich auch wirklich von diesem Pictogramm angesprochen und muss nur noch irgendwie die Abläufe verinnerlichen und da kann ich unterstützen.
00:37:30: Sind Sonnten noch Dinge wo du sagst?
00:37:33: Die müssen auf jeden Fall noch während der Sommerferien gemacht oder geplant werden, die wir jetzt noch nicht angesprochen haben?
00:37:42: Ja zum Thema... kennenlernen mit den Kindern, also diese Kennlernstunde die oft irgendwie stattfindet sei es in der Unterrichtszeit oder am Nachmittag an vielen Schulen.
00:37:52: Da ist es auch wichtig dass einmal Schule gespielt wird.
00:37:55: das erwarten die Kinder die wollen irgendwie nicht mehr weiterspielen oder irgendwie etwas ausmalen.
00:38:04: Kinder müssen wirklich eine runde Schule spielen und da ist es wichtig als Lehrkraft sich auch zu überlegen was will ich An Regeln mitgeben?
00:38:13: zum Beispiel und bei mir wird es sein, geb mir fünf.
00:38:16: Wird sofort irgendwie eingeführt, wird sofort spielerisch treteniert dass die Kinder darauf reagieren das sie wissen wie sie zu reagieren haben.
00:38:27: Also nochmal dieses gib mir fünf ist ein Kommando was du sagst
00:38:30: genau mit pretzelarme.
00:38:33: Also sofort zu Lehrkraft gucken, sofort angucken, leise sein.
00:38:37: Bretzelarme also nichts mehr in den Händen und so weiter und so fort, das wird sofort trainiert.
00:38:41: Dann unsere Meldekultur wird auch irgendwie konsequent gehalten
00:38:47: d.h.,
00:38:48: die Kinder lernen von Anfang an im Kreis sich leise zumelden.
00:38:51: Man erläutert normal, dass nur die Kinder rankommen können, die sich leiser gemeldet haben.
00:38:56: Es ändert ganz viel und die Kinder wissen, das sind für mich die wichtigsten Regeln.
00:39:01: Wenn sie sitzen kann ich erweitern.
00:39:05: Das ist halt wichtig dass jede Lehrkraft sich überlegt okay was ist denn für mein Unterricht wichtig?
00:39:10: Und was kann ich von Stunde eins quasi oder ab stunde eins wirklich irgendwie etablieren?
00:39:16: Und das sind so das Auto.
00:39:18: also man soll nicht wenn ich dich richtig verstehe Man soll nicht bei dieser kennenlernen stunde zu nett sein Dinge schleifen lassen und sich sagen, naja er hat sich nicht gemeldet aber er kennt ja die Regen noch nicht so.
00:39:33: Und ich möchte nicht zu streng sein gleich schon am ersten Tag um die Kinder nicht zu verschrecken sondern den Kindern hilft es tatsächlich wenn man klare Kante zeigt Die Regeln konsequent wahrscheinlich auch durchsetzt und den Kindern erklärt warum diese Regeln wichtig sind als wenn man am Anfang schon Ja, ich sag mal die Leine locker lässt.
00:39:59: Um dann wieder zurückzurudern, ist es schwierig.
00:40:02: Ich empfehle von Anfang an konsequent sein.
00:40:05: und konsequent heißt nicht, dass ich nicht nett bin sondern ich bin einfach sehr konsequent.
00:40:10: Ich schimpfe auch nicht, sondern ich zeige ihn wie non-verbal mit den Kindern, wie sie sich leise melden müssen.
00:40:16: aber anfangen erkläre ich warum das so wichtig ist.
00:40:18: wir besprechen das in der Klasse, warum er so wichtig isst für die Kinder auch einleuchtend.
00:40:24: darüber diskutieren wir ja eigentlich gar nicht.
00:40:26: Es ist klar, warum es wichtig ist Und ich fordere das konsequent ein, um sicher zu sein, dass sich dann im späteren Verlauf des Schuljahres irgendwie nicht zurückrodern muss.
00:40:38: Weil es ihm Chaos aussaatet.
00:40:42: Und die Kinder wissen irgendwie, was von denen gefordert wird.
00:40:45: Das bringt auch wieder Orientierung und Sicherheit.
00:40:49: Wir hatten schon eine Folge, Lia Steffen zum Thema Konsequenzen aber auch zum Thema Netzsein, dass eine Lehrkraft nicht netz sein muss.
00:40:59: Viele Kinder haben Schwierigkeiten mit dem Moa Ding zwischen Netz- und Streng.
00:41:05: Meistens verstehen sie unter Streng eigentlich konsequent.
00:41:09: Ich würde behaupten, ich bin sehr konsequent und trotzdem werde ich nicht laut zum Beispiel.
00:41:15: Und dementsprechend... ...ja, bin ich vorhersehbar für die Kinder.
00:41:22: Ich glaube das ist halt wichtig.
00:41:24: Wir haben jetzt den ersten Teil unserer dreiteiligen Serie besprochen.
00:41:30: Und zwar dem Zeitraum vom Ja wenn wir erfahren dass wir eine erste Klasse übernehmen bis zur Einschulung.
00:41:40: Darin hatten wir dann einmal diese Planungsphase, wir hatten den neuten Elternabend, Wir hatten den Kennenlandtag mit den Kindern.
00:41:49: Wir hatten die Einschülung nochmal kurz angesprochen.
00:41:54: Fast vielleicht noch mal zusammen so vielleicht als kleine Schlagwörter was sind wirklich die Planungen, die wichtig sind genau in diesem Zeitraum?
00:42:04: Also was fällt in diesen Zeitraum und was sollte abgeschlossen werden bis dahin.
00:42:13: Eine grobe Planung für den Raum sollte man hier in Wirhaben, eine Grobe Planungen für das System sollte man haben.
00:42:19: Man sollte irgendwie eine Planung der Klasse haben also wissen wie viele Kinder man hat, wie die Aufteilung zwischen Mädchen und Nührungs ist.
00:42:31: Die Ähnlichkeit der Kinder besonderheiten Förderbedarf und Co.
00:42:35: sollten bekannt sein.
00:42:38: Die Entscheidung zu den Heften zum Material sollte schon getroffen worden sein, am besten auch schon kommuniziert worden sein so dass zum Start alles da ist.
00:42:50: Das wäre günstig und vielmehr eigentlich nicht.
00:42:56: Also geht es darum soll ich mal das Gerüst zu bauen aber Zu dem Zeitpunkt hast du dann noch keine Unterrichtseinheiten geplant oder sonst irgendwas, sondern es geht wirklich eher um Abläufe, Routinen, Systeme, Raumgestaltung als ... ja weiß ich nicht.
00:43:19: Wann fühl ich das A ein und wann föhle ich das B ein?
00:43:23: Genau doch!
00:43:24: Ich werd schon den Unterricht irgendwie planen aber das hat erst einmal irgendwie so wenn man sich die Reihenfolge anguckt ist.
00:43:32: es kann irgendwie nach hinten geschoben werden.
00:43:36: Also man sollte irgendwie bei der Einschulung die ersten Wochen schon durchgeplant haben, damit man Ruhe ist weil am Anfang es wirklich noch viel organisatorisch ist im Nachmittag und so weiter und sofort.
00:43:46: das heißt wenn man auch noch anfängt an sich hinzusetzen und den Unterricht für den nächsten Tag vorzubereiten wird's irgendwie anstrengend.
00:43:54: Aber trotzdem muss nicht der Komplettungunterricht bis zu den Herbstferien geplant werden.
00:43:59: Wenn man die ersten zwei, drei Wochen fertig hat, dann ist man richtig gut und das haben sie wenigstens.
00:44:05: Also ich werde versuchen wirklich so viele Wochen wie nur möglich in groben Zündungen zu planen weil mein Terminkalender für es nächste Schuljahr recht voll sein wird.
00:44:16: aber schafft meinen zwei bis drei Wochen im Vorhaus zu plan, dann is' man richtig.
00:44:27: Im nächsten Teil wollen wir dann über die ganzen Sachen, die wir in der Theorie jetzt schon geplant hätten.
00:44:35: Also sprich das System, die Routinen, die Strukturen...
00:44:41: Die Visualisierung?
00:44:42: ...die
00:44:42: Visualisierung, die hätten wir jetzt schon planen.
00:44:45: Aber wie genau die aussehen schauen wir uns im zweiten Teil an wenn wir sie dann jetzt in unserem fiktiven Gedankenspiel auch den Kindern entsprechend präsentieren und zwar dann nach der Einschulung.
00:45:00: Genau, aber auch da zum Thema Visualisierung und
00:45:03: Co.,
00:45:03: das wächst halt mit.
00:45:04: Das heißt man startet mit einem Grundgerüst und dann entwickeln wir es dann mit der Klasse mit den Kindern wie selbst weil man stößt dann auf Probleme wo man sagt okay darauf muss ich reagieren?
00:45:14: Das hatte ich nicht geplant ist kein Drama!
00:45:17: Und dann kann man irgendwie darauf also reagieren und adaptieren.
00:45:21: Das ist das A und O. Also an der Stelle muss man sich also entspannen, nicht in Panik irgendwie verfallen sondern einfach strukturiert irgendwie herangehen.
00:45:31: und wichtig ist fürs erste wirklich eine grobe Planung zu haben.
00:45:36: wie soll der Unterricht irgendwie stattfinden?
00:45:40: welche Kinder kommen auf mich zu?
00:45:42: was muss ich für die irgendwie parat haben?
00:45:45: Und dann ist erstmal ein Meilenstein gelegt für die Zukunft.
00:45:51: Gut, ich würde sagen.
00:45:53: Ich freue mich auf jeden Fall schon mal auf den zweiten Teil und den gibt es dann nächste Woche.
00:45:58: Genau.
00:45:59: Vielen Dank für's Zuhören!