Elementarwissen - Der Grundschulbildungs-Podcast

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Der Grundschulbildungspodcast

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00:00:01: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Elementarwissen, dem Grundschulbetungs Podcast.

00:00:06: Ich bin Steffen

00:00:07: und ich bin Jessica.

00:00:08: Bevor wir ins Thema einsteigen würde ich gerne nochmal einen kleinen Rückblick auf die letzte Folge machen wo wir ja die Methodenwoche eingeführt haben.

00:00:18: du hast so ein bisschen aufgezeigt warum man diese MethodenWoche macht.

00:00:24: was Wo wir, denke ich zu wenig drüber gesprochen haben ist dass diese Methodenwoche so wie wir sie jetzt gleich praktisch besprechen auch bei Klassen funktionieren die schon ja die man schon hat also eine bestehende dritte Klasse oder vierte Klasse da würde man genauso diese Method Woche anwenden können.

00:00:47: Genau, also eine Hörerin hatte noch mal angefragt und sie meinte, sie übernimmt eine völlig chaotische dritte Klasse.

00:00:53: Ob die das auch irgendwie anwenden kann?

00:00:56: Und natürlich funktioniert es auch mit bestehenden Klassen.

00:00:58: Man muss es ein bisschen dem Alter entsprechend dann anpassen aber das funktioniert auch.

00:01:05: Es ist ja auch sinnvoll und wahrscheinlich wünschenswert um einfach Arbeitsweisen etablieren zu können wie notwendig sind Sanamente für den Unterricht.

00:01:14: Und du hattest ja gesagt Man soll sich überlegen, wie die Traumklasse aussehen würde im November.

00:01:20: Was man möchte was die Klasse alles kann und sollte dann die Sachen bezieht üben dass die klasse die Möglichkeit hat auch die die Traunklasse zu werden.

00:01:29: Genau!

00:01:30: Dann lasst uns jetzt praktisch werden.

00:01:32: also wir wollen uns anschauen wie so eine Methodenwoche in der ersten Schulwoche konkret aussehen kann.

00:01:39: aber vielleicht sollten wir nochmal ein Schritt irgendwie zurückgehen Weil vielleicht nicht alle, die jetzt zuhören haben den ersten Teil gehört.

00:01:50: Wollen wir dem Begriff Methodenwochen nochmal kurz einordnen?

00:01:53: Also eine MethodenWoche ist für mich keine Woche in der ich den Kindern möglichst viele Methoden zeige und beibringen möchte.

00:02:00: Es geht also nicht darum mit fünf Tagen eine Partnerarbeit, eine Lerntik, eine Station im Wochenplan usw.

00:02:07: sofort irgendwie einzuführen.

00:02:09: Es geht vielmehr darum, die Voraussetzungen aufzubauen.

00:02:12: Die die Kinder benötigen um später übrig lernen und auch zunehmend selbstständig arbeiten zu können.

00:02:20: Okay aber welche Voraussetzungen sind das?

00:02:24: Das beginnt bei Dingen die für uns Erwachsene oft ja selbstverständlich wirken.

00:02:29: also wie komme ich morgens im Klassenraum an?

00:02:32: Wo lege ich meine Sachen ab?

00:02:34: Wie finde ich meinen Arbeitsplatz, was benötige ich für meine Aufgabe.

00:02:40: Wann darf ich beginnen und was mache ich wenn nicht weiter weiß?

00:02:44: wie erkenne ich dass ich fertig bin?

00:02:47: ja wohin kommt anschließend mein Material hin?

00:02:51: Dazu gehören aber auch fachliche Voraussetzungen.

00:02:54: Also kann ein Kind einen Auftrag bis zum Ende anhören, kann es sich auf einem Blatt orientieren?

00:03:01: Weiß er ist wo oben und unten, wo links und rechts sind und erkennt es überhaupt einen Startpunkt.

00:03:07: also kann erst einer Spur folgen, ein Muster fortsetzen eine Menge zuordnen abzählen usw.

00:03:16: All das beeinflusst ob eine spätere Lernzeit irgendwie funktioniert oder nicht.

00:03:21: Aber jetzt mal diese fachlichen Dinge außen vorgelassen.

00:03:26: Die erklärt man doch ohnehin am ersten Schultag oder in der ersten Schulwoche, oder?

00:03:32: Ja natürlich erkläre ich Sie aber genau das war eine der zertranne Aussage aus Teil eins.

00:03:37: was wir letzte Woche besprochen haben Eine Erklärung ist noch lange keine aufgebaute Routine.

00:03:43: Wenn ich sage, wenn ihr fertig seid legt ihr das Blatt in die Ablage.

00:03:46: Bedeutet das noch lange nicht dass alle Kinder wissen wo sich diese Ablage befindet?

00:03:51: Weil an der Aufgabe als fertig gilt wie sie mit ihrem Blatt dort hingelangen und was sie doch anschließend irgendwie zu tun haben.

00:03:59: Und Kinder müssen solche Ableufer erleben beobachten selbst ausführen... Frogen machen.

00:04:07: Also tatsächlich, das haben wir so letzte Woche besprochen Wir müssen Lehrkräfte, wir müssen gemeinsam mit der Klasse üben.

00:04:16: Wir müssen Rückmeldungen geben und später erneut aufgreifen.

00:04:19: Routine werden nicht durch eine Ansage anfangen mal gelernt.

00:04:23: nur weil ich es erklärt habe ist es lange keine Routine.

00:04:26: Sie werden durch wiederholtes Handeln aufgebaut und auch da ist das Wort handeln enorm wichtig.

00:04:32: Es geht nicht darum, dass ich es wiederholt erklärt habe und hoch- und runter besprochen hab.

00:04:37: Es wird darum, das Handel wirklich gemacht haben.

00:04:40: Nur so können die Kinder das lernen!

00:04:42: Ich kann mich erinnern, dass du gesagt hast, dass Du das immer vormaßt und ich sehe dich gerade vor meinen innerlichen Augen langsam einen Klebestift holen.

00:04:53: Die Methodenwoche würde ich so zusammenfassen, ist Training für den Schulalltag.

00:04:59: Genau und so war unser Titel letzte Woche auch irgendwie die Kinder lernen erstmal das Thema Schule, die Systemschule.

00:05:05: und ja der Begriff Training darf nicht so verstanden werden dass wir fünf Tage lang genug das Aufstellen aufräumen und leise sein üben.

00:05:13: also die Methodenwoche ist ein Teil des Unterrichts.

00:05:17: Die Kinderzellen sprechen Hören zu, sie legen.

00:05:21: Sie sortieren und zeichnen.

00:05:23: Sie werden Seben klatschen.

00:05:24: Sie wären Reime finden, nachspulen, Muster fortsetzen, vielleicht erkehlen und beschreiben.

00:05:30: Die Zweitklässler werden dann noch weiter schreiben, also wird stärker im Vordergrund stehen.

00:05:37: Sie sind auch ihre Vorgehensweisen beschreiben, sie werden untersuchen, markieren usw.

00:05:45: Der entscheidende Unterschied zum späteren Unterricht liegt nicht darin, dass wir inhaltlich noch nichts lernen.

00:05:51: Der Unterschied liegt darin worauf wir unseren Blick richten?

00:05:58: Vielleicht hat sich gerade jemand gewundert weil erst haben wir gesagt übernimmst eine erste Klasse jetzt redest du von zwei Klassern.

00:06:05: Du hast also ne Flexklasse wo erste und zweite klasse dann zusammen ist.

00:06:12: Aber erklärt es nochmal genauer mit dem Unterschied liegt darin, worauf ihr den Blick richtet.

00:06:21: Dann nehmen wir mal eine Einfahrer Aufgabe zum Nachspuren.

00:06:24: Natürlich übt ein Erstklässler dabei Feindmotorik und Schreibbewegungen.

00:06:28: In der Methodenwoche achte ich aber zugleich auf den gesamten Lernablauf, also wie wird das Blatt hingelegt?

00:06:35: Wo beginnt das Kind?

00:06:37: Erkennt es den Startpunkt.

00:06:39: Arbeitet er von links nach rechts und oben nach unten.

00:06:43: Welcher Stift wird benötigt?

00:06:45: Wie sollte vielleicht der Stift dann aussehen?

00:06:50: Was macht das Kind, wenn es von der Spur abkommt?

00:06:53: Wie zeigt er es, dass es fertig ist.

00:06:55: Wohin legt es dieses Blatt und wie geht's dann weiter?

00:06:59: Die fahrliche Aufgabe ist also nicht von der Methodenwoche getrennt.

00:07:03: Sie ist ja das Übungsfeld an dem die benötigten Lernvoraussetzungen aufgebaut werden.

00:07:11: Du erkennst relativ schnell, wenn das Kind beim Nachspuren den Textmarker nimmt statt dem Bleistift, eingreifen kannst.

00:07:20: Aber

00:07:21: genau und dabei achte ich noch auf Sonnens, also dann laufe ich mit meiner kleinen Liste rum und ich gucke nochmal die Händigkeit.

00:07:28: Die ist mir zwar schon bekannt aber manche Kinder sind noch nicht immer hundertprozent festgelegt.

00:07:33: Ich gucke auf die Stifthaltung, haben wir einen drei-Punktegriff oder haben wir sonstige Formen, die irgendwie optimiert werden sollten?

00:07:41: und dafür in Klisten?

00:07:43: Ich guck mir die Körperhaltungen, ich schau wie die Kinder sitzen ... Wir gucken irgendwie, wie das Blatt ausgerichtet werden soll.

00:07:51: also genau das schauen wir uns an.

00:07:54: Ich und die Kollegen, die dann mit im Klassenraum sein werden hoffentlich Und das trainieren wir an diesem Blatt.

00:08:05: Also, das Blatt ist nur mein Feld wo wir trainieren können.

00:08:10: Dann ist die Auswahl der Aufgaben ja eigentlich relativ wichtig weil du musst ja Aufgaben auswählen wo du dann die Sachen, die du prüfen willst auch entsprechend siehst.

00:08:22: Natürlich!

00:08:23: Wir haben schon öfters mal gesagt es geht nicht darum dass wir die Kinder sinnvoll beschäftigen sondern wir wollen wirklich Fahrlichkeit in wir reinbringen.

00:08:31: also ja es ist halt wichtig was wir den ganzen Tag gehen wie machen und ich kann nicht am Montag eine selbstständige Lernzeit erwarten wenn die Kinder noch gar nicht wissen wie sie Material holen einen Auftrag verstehen oder Hilfe bekommen.

00:08:46: Also das funktioniert alles nicht und ich kann am Freitag keine Stationsarbeit durchführen, wenn die einzelnen Aufgaben und Wechsel zuvor ja gar nicht gemeinsam geübt worden

00:08:54: sind.".

00:08:56: Und deshalb folgt die Woche einer klaren Logik.

00:08:59: Also es baut jeden Tag, baut aufeinander auf und auch da sind immer so einzelne Komponente, einzelne Tage.

00:09:06: also weil ich jetzt einmal geübt habe ist das lange nicht dass die Kinder das beherrschen.

00:09:11: deswegen wiederholen sich auch die Sachen und sie werden im Laufe der ersten Wochen irgendwie weiter trainiert.

00:09:18: Die Methodenwoche ist nicht in sich abgeschlossen und dann kann ich sagen okay Leute wir haben's einmal geöbt und wir können sondern es wird immer wieder irgendwie trainiert und ich setze nur das voraus, was wir wirklich vorher erlebt und geübt haben.

00:09:32: Und zunächst mache ich einen Ablauf sichtbar.

00:09:37: also das Thema hatten wir schon mehrfach in mehreren Folgen wie es wird alles mit Pyktogrammien wieder gestellt dann führen wir ihn gemeinsam aus anschließend übernehmen die kinder einzelne Schritte und erst wenn diese Schritte bekannt sind verbinden wir sie zu einer kurzen leeren Zeit.

00:09:54: aber An sich klingt das deutlich langsamer, als wenn du das nicht machen würdest.

00:10:01: Wenn du einfach mit den Nachspuren starten würdest statt mit deinem Pikogramm zu arbeiten und Sachen vorzumachen...

00:10:12: Na es wirkt zunächst vielleicht langsame und das wird auch wahrscheinlich sein.

00:10:16: aber tatsächlich investiere ich Zeit um später nicht jeden Arbeitsschritt einzelsteuern zu müssen.

00:10:22: Ich gewinne!

00:10:23: Ich werde dann einfach schneller weil wir weniger Zeit in Übergängen verlieren, weil ich weniger wiederholen muss.

00:10:31: Weil diese Abläufe schon von Anfang an trainiert worden sind.

00:10:35: An der Stelle ist es mir auch noch wichtig zu sagen die Lernvoraussetzungen und die Voraussetzung, die die Kinder irgendwie mitbringen, sind immer unterschiedlich.

00:10:42: Die wären bei uns zumindest immer nicht besser.

00:10:45: Das heißt manche können eine Schere gut halten und benutzen.

00:10:48: Manche haben eine Scherke noch nie gesehen.

00:10:51: Wir hatten eine Folge zum Thema ... Und auch da muss ich die Kinder abholen.

00:10:58: Ich kann nicht erwarten, dass Kita und Elternhaus diese Arbeit übernommen haben.

00:11:03: Das kann ich einfach nicht.

00:11:04: Ich möchte eine gewisse Chancengleichheit irgendwo gewährleisten, wenn es möglich ist.

00:11:11: Auch dazu gehört es sich, dass wir das mit den Kindern am Anfang wie üben.

00:11:16: Anders funktionieren jetzt nicht?

00:11:18: Wenn ich am Schulanfang zu schnell vorangehe ... sehe ich auch vielleicht eine Klasse, die scheinbar schon arbeitet.

00:11:24: Aber in Wirklichkeit warten viele Kinder auf den nächsten Hinweis der Lehrkraft.

00:11:28: also welches Blatt welcher stefft?

00:11:30: wo fange ich an was kommt danach?

00:11:31: das ist mein Ziel und so weiter und sofort und mein ziel ist nicht dass die kinder möglichst schnell beschäftigt sind.

00:11:39: mein zil ist dass sie wirklich zunehmend verstehen wie lernen in dieser klasse funktioniert.

00:11:46: Also im Endeffekt vermeidest du damit Diese Vogelbabys, von denen wir in vielen Folgen schon gesprochen haben.

00:11:54: Die dann da sitzen im Nest mit offenen Schnabel und darauf warten dass die Mutter kommt und sie füttert.

00:12:01: Genau!

00:12:01: Und ich vermeide auch das Frau Dieter.

00:12:03: die Lösung für alle Probleme ist also... Dass ich irgendwie pro Stunde hunderte Fragen beantworten muss.

00:12:11: Ich möchte die Kinder soweit irgendwie bringen, dass ihr selbstständig ihn wie können und deswegen muss es geübt werden ohne es vorauszusetzen.

00:12:18: Jetzt übernimmst du ja die Klasse komplett neu angenommen.

00:12:22: Du hättest die jetzigen Zweitklässler schon in der ersten Klasse gehabt, würdest du dann die klasse trennen?

00:12:30: oder müssen alle durch die Methodenwoche durch nur die Aufgaben unterscheiden sich?

00:12:38: Die müssen alle Tatsächlich die Aufgaben unterscheiden sich, die Tiefe unterscheidet sich.

00:12:44: Die Selbstständigkeit wird sich unterscheiten.

00:12:47: also die Zweitklässler werden einfach auch räumlich mehr Freiheiten haben am Anfang zum Beispiel da wird das kann man schon anders machen und trotzdem brauchen sie auch eine kleine Wiederholung, eine kleine Einführung von den ganzen Sachen.

00:13:06: Sie kennen ja Schule bereit, aber sie kennen ja noch nicht automatisch die Abläufe dieser Lerngruppe.

00:13:13: Die kennen ja die neuen Kinder ja noch gar nicht.

00:13:16: zum Beispiel das muss irgendwie sich einfügen in einer Flexkatlasse kommen neue Räume, neue Materialen, neue Mitschüler.

00:13:23: irgendwie und möglicherweise auch andere Formen des Arbeiten sind zu will für alle geübt werden.

00:13:32: Die Zweitgläsler können ja einen einigen Stellen etwas vormachen und sie können auch unterstützen und freuen sich schon irgendwie Lernparten zu sein, aber was ich auf jeden Fall vermeiden möchte ist dass die kleine Hilfslehrer irgendwie werden.

00:13:47: also Sie müssen auch irgendwie erst mal ankommen, Sie müssen die Routine neu aufbauen und auch fachlich arbeiten ohne sich in wie ... genötigt fühlen, für die Lehrkraft mitzuarbeiten.

00:14:05: also die auch genug mit sich zu tun und deshalb arbeiten je beide Jahrgänge häufig abengleichen gegen Stand, auch in der Betonwoche aber auf unterschiedlichen Niveau.

00:14:16: Die Erstklässler hören sprechen klatschenlegen sie werden zählen und sie werden nachspuren Und die Zweitklässlern werden verschriftlich sind Sie werden beschreiben Sie werden begründen Sie werden kontrollieren untersuchen usw.

00:14:29: und sofort Zu den Seben werden sie auch mit See im Kern arbeiten.

00:14:34: Und damit ist unser Thema gleich, aber die Tiefe ist eine andere.

00:14:42: Okay dann lasst mich das Ganze nochmal kurz zusammenfassen.

00:14:46: also in der Methodenwoche geht es nicht darum möglichst viele Methoden den Kindern vorzustellen sei es Gruppenarbeit, Partnerarbeit und so weiter sondern es geht um die Voraussetzungen die Kinder benötigen dann späterer Unterricht und die Lernzeit im Unterricht überhaupt funktionieren kann.

00:15:08: Genau, also drei Gedanken sollten wir deshalb für den heutigen Fahrplan festhalten.

00:15:13: Also erstens Kinder wissen nicht automatisch wie lernen in einer bestimmten Klasse funktioniert oder in der Schule funktioniert wenn sie eingeschult werden.

00:15:23: Zweitens Routine müssen wie fachliche Inhalte eigentlich aufgebaut werden, durch Vormachen, gemeinsames Erproben, Rückmeldungen und Wiederholen.

00:15:32: Und drittens Methoden lernen und fachliches Lernen werden nicht voneinander getrennt.

00:15:38: Wir werden kleine passende Aufgaben an den China-Bytes gleichzeitig

00:15:43: entwickeln.".

00:15:47: Und ja für heute hast du das jetzt so vorbereitet dass wir uns die Woche angucken, die du tatsächlich für die erste Schulwoche ausgearbeitet hast.

00:15:59: Genau!

00:15:59: Das war so die Planung bis vor kurzem.

00:16:02: ich habe allerdings erfahren dass unsere Schule am Mittwoch geschlossen wird.

00:16:05: bei uns wird wieder mal eine Bombe endscher weil es in Brandenburg relativ häufig vorkommt ja warum er es in der ersten Woche irgendwie nach Schulstadt sein muss.

00:16:20: Es wird bestimmt einen Grund geben, da will ich gar nicht in die Diskussion aufmachen.

00:16:25: Aber ja also heute wollen wir uns auf jeden Fall anschauen wie Montag bis Freitag laufen werden aber nicht mit einem starren Minutenplan.

00:16:35: Uns interessiert die Reihenfolge, was müssen die Kinder zuerst erlebt und geübt haben?

00:16:39: Und welche fachliche Aufgaben ist dann möglich.

00:16:42: Es sind auch nur Anregungen und Impulse.

00:16:44: also ich sage ja nicht das ist der Plan und alle sollen so machen sondern das sind Ideen.

00:16:50: Ja und dann schauen wir uns an welche neue Arbeitsweisen dann sollen denn aufgebaut werden.

00:16:56: wer einen anderen Fahrplanat für seine Woche und den für gut befindet, kann denen gerne teilen.

00:17:03: Ich bin für alle Vorschläge offen.

00:17:06: nur zu.

00:17:09: Wo du gerade von der Bombe gesprochen hast also da geht es um eine alte Weltkriegsbombe.

00:17:15: Nicht dass ich manche wundere.

00:17:17: Bevor wir jetzt wirklich mit dem Montag starten, erkläre nochmal kurz wie Du diesen Plan ausgearbeitet hast.

00:17:27: Wenn du jetzt mit dieser Vorbereitung beginnst, womit beginnest Du?

00:17:33: Na ganz sicher nicht.

00:17:34: Mit Kennenlern spielen!

00:17:37: Also ich beginne mit der Frage ja was sollen die Kinder am Ende dieser Woche ein bisschen besser können als am Montag?

00:17:46: und meine realistische Liste wäre sie finden ihren Platz und wichtige Orte in der Schule zum Beispiel Sie kennen einen Signal für die Aufmerksamkeit und den Weg in den Kreis schaffen auch diesen Übergang geordnet.

00:18:01: Sie können einen kurzen Auftrag erledigen und abwarten für kurze Zeit, sie erleben wie Material ausgegeben und geholt wird.

00:18:13: Sie schaffen es ihre Plätze aufzuräumen und sie können eine bekannte Aufgabe beginnen und beenden und schaffen es vielleicht sich Hilfe zu holen.

00:18:25: also mehr muss ja noch nicht sicher funktionieren.

00:18:29: Die erste Woche legt einfach nur Spuren, sie automatisiert ja noch lange nicht alles was wir in dieser Woche geübt haben.

00:18:36: Also du fängst nicht mit dem Fachlichen an sondern wirklich mit dem organisatorischen?

00:18:42: Ja ich plan die im zweiten Schritt.

00:18:44: also ich wähle dann die Inhalte die fachlich sinnvoll sind und zugleich auch wenig vor Wissen voraus setzen.

00:18:50: Dann verbinde ich beides.

00:18:52: ein Beispiel Also ich möchte üben, dass die Kinder einen Auftrag vollständig anhören bevor sie Material anfassen.

00:18:59: Das ist schwierig!

00:19:01: Ja dafür brauche ich aber eine Aufgabe, die nach dem Zuhören sofort verständlich ist.

00:19:06: also zum Beispiel eine lege Aufgabe zu Lagebeziehung.

00:19:11: das ist relativ einfach.

00:19:13: Eine neue Brustham-Einführung mit einem... bekannten Heft zum Beispiel und danach noch eine Selbstkontrolle passt nicht.

00:19:25: Das funktioniert nicht, also mein Grundsatz lautet nur eine große neue Anforderung auf einmal und wenn die Arbeitsweise neu ist bleibt die Fachaufgabe einfacher.

00:19:38: das hatten wir auch in mehreren Folgen als wenn es darum geht irgendwie neuer Methoden einzuführen zb zu Mathekonferenz oder Gruppenpuzzle, zum Beispiel.

00:19:49: Das hatte ich mal erwähnt und wenn der Fach in Alt Neu ist muss der Ablauf möglichst einfach unbekannt sein.

00:19:57: Okay das heißt du fragst bei jeder Aufgabe nicht nur was lernen die Kinder fachlich sondern Du überlegst ja auch was müssen sie können damit die Aufgabe überhaupt klappt?

00:20:11: Ja genau diese Voraussetzung Unterrichte ich vorher.

00:20:15: Also, ich kann am Freitag keine freie Stationsarbeit erwarten wenn die Kinder Norden gelernt haben wo Material liegt wie man zum Beispiel einen Auftrag erkennt und was fertig halt tatsächlich bedeutet und wie wird dann alles weggeräumt.

00:20:28: und deswegen folgt die Woche an der Progression.

00:20:32: also gemeinsam erleben gemeinsam ausführen einzelne Schritte übernehmen Und er ist danach bekannte Schritte verbinden, das Ganze normal mit Reflexion und Feedback irgendwie verbünden.

00:20:44: Damit man merkt okay was klappt gut oder was kann noch geübt werden?

00:20:49: Also programmiere ich jetzt eine kleine Zeitmaschine.

00:20:53: Und zwar auf den vierundzwanzigsten August.

00:20:55: zwei tausend sechsund zwanzig acht Uhr Montag in einer kleinen Schule in Brandenburg.

00:21:04: Wir stehen bei dir im Klassenzimmer.

00:21:07: Wie sieht dein erster Tag aus?

00:21:09: Ich nehme die Kinder erst mal draußen in den Empfang.

00:21:11: Also wir haben uns draußen verabredet, da werde ich alle Kinder in dem Empfang leben so dass wir gemeinsam reingehen werden hat viele Vorteile.

00:21:23: das nimmt ein bisschen die Angst bei den Kindern den wir rein zu gehen.

00:21:26: es kostet immer enorm enorm viel.

00:21:30: Zweitens kann ich gleich den Kindern zeigen, wo wir uns bei Feueralarm zum Beispiel treffen werden weil das ist direkt um die Ecke und dann gehen wir quasi gemeinsam rein und ich zeige denen auch welche Tür sie am besten nehmen sollen, denn unsere Schule hat mehrere Eingänge und die eine Tür ist direkt bei uns um die ecke so dass es am schnellsten geht.

00:21:54: das heißt nach jeder Pause sind sie dann ganz schnell wieder drin sozusagen.

00:21:58: Danach gehen wir gleich in den Kreis.

00:22:00: Die Kinder haben einen Parkplatz für die Schulranzen, das heißt sie stehen ja nicht direkt bei uns am Platz sondern die haben Parkplätze.

00:22:09: Die Parkplätzen sind im Klassenraum bzw.

00:22:11: im Teilungsraum verteilt so dass sich keine große Ansammlung wie an Kindern die gleich alle zum Ranzen oder zurückwollen sondern es ist verteilt.

00:22:19: das entspannt die Lage.

00:22:21: Im Kreis werden wir unser Klassenmasketschen irgendwie kennenlernen.

00:22:27: Wir werden dann in diesem Zunge uns gegenseitig nochmal vorstellen.

00:22:31: Die Kinder kennen sich bereits von der Kennenlernstunde, was wir vor den Ferien hatten.

00:22:36: Genau da starten wir quasi mit einer Kennenler-Runde die die erste Klasse hatte.

00:22:42: eine kurze Aufgabe Ja, einen Zettelchen ausführen mit den Eltern.

00:22:48: Das wird ein Teil vom Portfolio sein aber daran können sie sich erst einmal orientieren.

00:22:53: die sollten irgendwie markieren was sie schon können und was ihnen auch nicht können.

00:22:57: Die sollten ihren Namen ausschreiben was sie gerne machen.

00:23:00: Dazu hatte ich überall Victogramme.

00:23:03: das bringen Sie am Montag dann mit Und dann haben sie auch gleich was in der Hand, woran Sie sich auch wirklich festhalten können um sich vorstellen zu können.

00:23:11: In dem Kreis trainiere ich dann ganz viel Hören und also Zuhörern und Sprechen.

00:23:17: Das ist ein wichtiger Teil vom Rameller Plan Deutsch in Brandenburg und dafür ist der Kreis eigentlich auch prädestiniert.

00:23:24: Der Kreis wird uns auch im Laufe des Tages bzw.

00:23:27: der Woche sehr oft beschäftigen, das sind kurze Abläufe.

00:23:33: Es wird also organisiert sein dass wir die Eins platzieren nach Klassenbuch Und dann dreht sich die Uhr quasi und die Kinder platzieren sich.

00:23:42: Das heißt, das Kind zwei ist direkt neben der eins usw.

00:23:47: Es geht ganz flott und ermöglicht uns auch, dass wir ganz schnell in den Kreis gehen können ohne diese Diskussion zu haben.

00:23:54: Ich will neben denen sitzen oder ich habe keinen Platz.

00:24:02: Kind, was alphabetisch oben steht ist automatisch die Eins.

00:24:06: Und jedes Kind muss sich im Endeffekt nur sein Rechten und seinen linken Sitznachbar merken weil es immer die gleiche Person ist.

00:24:13: und eigentlich brauchst du nur ein Kind platzieren und der Kreis kann sich dann von selbst aufbauen.

00:24:21: Ja genau!

00:24:22: Also so geht es wirklich super schnell wieder in den Kreis zu gehen wenn ich es brauche.

00:24:26: also das ist so ein Bestandteil das muss trainiert werden.

00:24:30: Es geht im Nachklassenbohreintrag eigentlich am schönsten und am schnellsten.

00:24:37: Wir wollen dann im Kreis normal den Morgenspruch einmal gemeinsam durchgehen, und es müssen die ersten Belehrungen stattfinden vor der ersten Hofzeit damit keine Unfälle passieren.

00:24:50: Dementsprechend passiert's ganz früh ist ein bisschen so... Die Klammer in diesem schönen Kreis sozusagen, aber die muss einfach sein.

00:24:59: Okay also bis zur ersten Pause sagst du der Kreis wird vorgestellt, die Namen werden vorgestellt und Belehrungen finden statt und die Kinder kriegen so ein erstes Gefühl für das Schulgebäude?

00:25:11: Ja also nicht nur sondern sie finden zum Beispiel ihre Galle wo die Schuhe hingehören, die finden ihre Garderobe, die wissen wo deren Parkplatz für den Oranzen ist, sie wissen wie sie in den Kreis kommen wie man sich dahin setzt in welcher Reihenfolge.

00:25:26: Also da passiert schon ganz viel.

00:25:27: Ja, hört sich viel an für

00:25:29: die erste

00:25:31: Zeit.

00:25:31: Irgendwann vor der Pause wollen wir auch noch gefrühstückt haben.

00:25:35: ich werde beim Früchtigversuchen immer fortzulesen.

00:25:38: das habe ich mir vorgenommen.

00:25:39: es ist zeitlich nicht immer möglich aber ich hatte das früher und das fand ich wirklich irgendwie toll.

00:25:45: Ich bin ein großer Fan von den Geschichten meiner Schwester Clara und ich, das heißt wir werden ganz sicher damit anfangen.

00:25:53: Ich habe aber noch einige Bücher zum Schulbegehren sozusagen die wollen auch irgendwie gelesen werden.

00:25:59: also da hab' ich eine Butterauswahl und habe doch keine Wahl getroffen.

00:26:04: genau Wir wollen noch an diesem Tag Patenschaften schließen.

00:26:10: Die Zwei-Klässler sind traditionell bei uns für einen Erstklässler quasi zuständig, da werden wir uns einfinden.

00:26:18: Wenn das gemacht ist eine Schul-Rallye starten lassen damit die Kinder ja die Schule an sich kennenlernen und unsere Sekretariat kennenlern wissen wo die Toiletten sind wo sie Hilfe bekommen wenn sie verletzt sind.

00:26:34: Dies um das.

00:26:35: Also Orientierung dann in der Schule?

00:26:37: Genau, also ja genau so kann man das auch sein.

00:26:41: und dann starten wir mit der ersten Lernzeit.

00:26:43: da wird es darum gehen dass wir nachspulen und die Zweitlässer werden abschreiben.

00:26:49: Da will ich mir einen ersten Überblick verschaffen, wie die Stifthaltung, die Sitzhaltung.

00:26:55: Auch Entdienungen auf dem Papier ist und so weiter und sofort.

00:26:59: Gut das war das was wir vorhin glaube ich mal angesprochen hatten wo du gesagt hast zu guckst wer wie den Stift fällt.

00:27:06: Du hast eine kleine Checkliste Wo du dann einfach guckest

00:27:11: Schmaläkchen

00:27:12: Genau, wer kann was und wo sind eventuell Defizite?

00:27:15: Genau.

00:27:16: Wiederum geht es aber auch an der Stelle darum dass wir das erste Heft kennenlernen, dass wir genau wissen welches ist.

00:27:23: Dass wir immer checken Ist des Mainz also ist da wirklich mein Namen drauf.

00:27:28: dann gucken wir uns aus welchem Regal bekommen wir dieses Heft?

00:27:32: Da ist am Regal schon ein Pictogramm von dir Also ein Abbild quasi vor dem Heft.

00:27:37: Das habe ich ran gemacht.

00:27:40: Das heißt, die Kinder wissen immer wo sie dieses Heft finden.

00:27:42: Wo sie aber zurückbringen müssen.

00:27:45: das erleichtert die Arbeit.

00:27:46: so muss ich nicht danach in allen Fächern immer nach den Häften suchen und die Kinder finden oft ihre Sachen halt nicht, so haben wir eine zentrale Lagefläche quasi für dieses Heft und die Kinder wissen dann woher und wohin damit.

00:28:02: Ich habe meine Piktogramme mit Klettverschluss an den Schränken ran gebracht weil ich auch gerne in dem Klassenraum immer wieder ja ändere und damit müssen auf die Piktagramme auch irgendwie vornanen und mit Klebeband ist es immer sehr schwierig.

00:28:21: Mit den kleinen Klettpunkten funktioniert das ganz gut.

00:28:24: Das lässt mir ganz viel Freiheit dann in der Gestaltung.

00:28:28: Am Ende des Tages, wir haben ja an dem Tag noch vier Stunden, am Ende des Tages kommt dann der Abschlusskreis.

00:28:37: Den gestalten wir auch wieder und achten darauf.

00:28:39: Wir haben schon am Anfang die Eins platziert,

00:28:41: d.h.,

00:28:42: wir üben jetzt noch einmal, dass es dann zügig geht und wir übeln.

00:28:48: Was ist... Das, was die Kinder vom ersten Tag mitnehmen sollen.

00:28:53: Was die Kinder mitnehmen müssen am ersten Tag?

00:28:55: Die müssen eine grobe Orientierung innerhalb der Klasse haben und sie müssen sich sicher fühlen.

00:29:05: also die müssen ihre Zugehörigkeit quasi gefunden haben, sich sicherfühlen.

00:29:11: ich muss sicherstellen dass Sie am nächsten Tag zurückkommen.

00:29:14: Dann lass uns mal den Dienstag anschauen.

00:29:16: Der Dienstag beginnt im Klassenraum, da wird einmal überprüft irgendwie.

00:29:20: Gelingt ist den Kindern tatsächlich, den Ranzen zum Ransenparkplatz zu bringen?

00:29:25: Haben sie es geschafft alleine reinzukommen?

00:29:27: Haben Sie die Wege selbstständig?

00:29:29: Ist die Garderobe in Ordnung?

00:29:31: Sind die Schuhe ausgezogen und die Ausschuhe angezogen?

00:29:37: So statten wir.

00:29:37: dann treffen wir uns dann in den Kreis.

00:29:41: Da werden quasi die ersten Ämter, also die ersten Dienste verteilt.

00:29:46: Denn wir brauchen ein Begrüßungsdienst für das Datum des Wetter, also so Kleinigkeiten.

00:29:54: Sobald wir das ausgesucht haben, dann starten wir mit der Begrüßung.

00:29:58: Also Begrüssungsdienst ist sozusagen die Vorstufe von deinem Assistenten,

00:30:02: den du

00:30:04: mehr über den Assistentin lernen möchtest?

00:30:06: Da haben wir eine eigene Folge zugemacht.

00:30:08: Genau!

00:30:09: Aber da starten Wir quasi... Das heißt, wir suchen uns erstmal aus, suchen nach Freiwilligen und dann legen wir los mit der ersten Begrühsungen.

00:30:21: noch den Morgenspruch auch ansagen unter der Leitung von Begrüßungsdienst.

00:30:28: ein paar Belegungen wollen auch noch machen werden, weil wir am Montag natürlich nicht fertig sein werden.

00:30:33: Da machen wir weiter.

00:30:38: Das ist erstmal der Kreis.

00:30:41: Anschließend starten wir mit der ersten Lernzeit des Tages, sozusagen.

00:30:47: Da dreht es sich ums Lesen und Zuhören.

00:30:50: Wir werden als Team arbeiten Das heißt die ersten Zweitklässler werden gemeinsam arbeiten Mit einem Partner.

00:30:58: Die Zweitklessler werden dann vorlesen Die Erstklessler werden zuhören Und Bilder und Text quasi kombinieren, dazu habe ich Material.

00:31:09: Das ist Legermaterial das heißt die Kinder gehen dann von Station zu Station sozusagen oder Käschen zu Kästchen mit Selbstkorrektur auf der Rückseite so oder mit dem Partner der zweiten Klasse quasi.

00:31:23: damit übe ich Lesen und Zuhören und Verständnis.

00:31:30: Was checkst du da?

00:31:31: Hast du auch eine Liste wo du dann Hicke machst?

00:31:35: Naja, hier geht es dann darum die Partnerarbeit in wie einzuführen.

00:31:39: Das heißt wir werden im Vorfeld dann besprechen was macht Partner Arbeit in wie aus?

00:31:46: Was wie wollen wir den arbeiten?

00:31:48: Wir besprechen dann in wie die Ziele.

00:31:50: Wir gucken das ja dass es sinnvoll wie laufen kann und die Voraussetzungen werden erst mal gesprochen.

00:31:59: Nun ist es ja so.

00:32:01: du hattest gesagt hast Du Dinge übst und die müssen relativ oft wiederholt werden.

00:32:06: Den Kreis haben wir ja am Montag schon eingeführt, wir haben das Kind was alphabetisch vorne ist dir eins gegeben.

00:32:13: Am Dienstag wie häufig fossierst du jetzt?

00:32:18: Wir gehen alle in den Kreis um das zu üben.

00:32:21: also ist es dann nur wenn's notwendig ist.

00:32:24: oder würdest du das jetzt am Dienstag nochmal öfter machen bis du so ein Gefühl bekommst dass es ganz gut läuft.

00:32:32: noch jeder lernt heute.

00:32:35: Also im Kuramodell ist es ja auch so, es findet Input im Kreis statt.

00:32:40: Und günstigerweise auch am Ende der Lernzeit.

00:32:43: Das heißt, man ist regelmäßig im Kreis und deswegen lohnt es sich eine Form vom Kreis zu haben was schnell geht.

00:32:49: also wenn die Kinder erst mal anfangen zu diskutieren mit wem sie sitzen wollen dann ist das verloren.

00:32:53: Dann kann man den Kreis nicht so aufmachen.

00:32:55: wenn es aber immer flott sind und je nachher von Sekunden ein Kreis irgendwie gestaltet wird dann ist es wunderbar und deswegen muss jetzt geübwerten wir werden es an dem Tag in Wien nach jeder Lernzeiten.

00:33:06: wir haben

00:33:07: Und

00:33:07: auch am Ende des Tages wieder Abschluss.

00:33:09: Kann man ungefähr über ein Downloadpal sagen, bestimmt über zehnmal dass ihr euch im Kreis zusammenfindet?

00:33:16: Es ist zu viel

00:33:16: fünf mal vielleicht.

00:33:19: Gibt es noch andere Dinge die du dann am Dienstag machst?

00:33:24: Wir wollen die Arbeitsplätze... kennenlernen, die im Klassenraum zu finden sind.

00:33:29: Also mein Klassner hat zwei Räume und wir haben einen Klassenraum an sich wo jeder einen Platz findet und wir habe ein Teilungsraum mit vielen Möglichkeiten von Stehplätzen, Couchs, Sessel einzelne Tische Gruppentische usw.

00:33:43: dazu noch Wackelbord und Frühstückstische.

00:33:48: also es gibt viele so Sitzball-Gebsen.

00:33:50: auch da gibts ihnen wie viele viele Möglichkeiten unter diese Arbeitsplätze wollen eingeführt werden, um Chaos einfach zu vermeiden.

00:33:58: Also die kann ich nicht zur Verfügung stellen ohne irgendwie erklärt zu haben wie es funktioniert und ja wie wir damit umgehen müssen.

00:34:11: Genau also da wären die Regeln dazu eingeführt.

00:34:17: Und dann haben wir die zweite Lernzeit an diesen Regeln quasi gekoppelt.

00:34:25: Da will ich so ein bisschen Richtung freie Sitzplatzwei gehen, was wir nicht von Anfang an haben werden um an Verkausse vermeiden.

00:34:34: Die zweite Lernzeit dreht sich dann um Mathe.

00:34:38: da geht es um Mengen und Zähnen, Gündeln Darstellen und Zerlegen.

00:34:43: Wir wollen das zweite Heft kennenlernen auch den Platz für das zweite heft kennen lernen Dementsprechend üben.

00:34:55: Diesmal werden die Kinder versuchen, das selbst zu holen und auch selbst zurückzubringen.

00:35:02: Die Pictogramm an der Tafel sind vor, also sind geplant.

00:35:06: Das heißt, der Ablauf, der schon am Montag irgendwie für das Dorfschef stattgefunden hat wird für Mathe quasi wiederholt mit einem neuen Platz.

00:35:13: Das ist mein ein Element was ja neu ist aber der Ablauf ist bekannt und wird nochmal handeln quasi geübt

00:35:24: Erinnert mich ein bisschen an Spiral-Kurikulum.

00:35:27: Also die Komplexität nimmt mit jeder Wiederholung zu.

00:35:34: Im Endeffekt, grob gesagt was wir Montag eingeführt haben wird Dienstag vertieft sprich Kreis komplexer gestaltet.

00:35:46: wenn wir nur Teilbereiche wie das Heft hast du erstmal Ja, die Komplexität reduziert.

00:35:54: Baust du jetzt ein bisschen auf?

00:35:58: Du führst zusätzlich nochmal neue Sachen ein.

00:36:01: mit dieser Partnerarbeit und Leserarbeit und Rechnen und Mengen also... Auf der einen Seite wiederholst du, du baust bestimmte Dinge auf und du führts neues ein.

00:36:17: so würde ich jetzt den Dienstag kurz zusammenfassen.

00:36:20: Genau Und am Ende des Tages wollen wir das aufräumen.

00:36:25: Also wir werden noch mal die Sachen irgendwie zurückbringen, wo wir sie her hatten.

00:36:28: Wir werden den Ratzen irgendwie vorbereiten und den Klassenraum auf Vordermann bringen so dass wir das von Anfang an irgendwie darauf haben.

00:36:38: Dabei fallen Sätze wie also wenn wir fertig sind setzen wir uns so hin, dass Volter das sehen kann Und dann können wir alle gemeinsam raus.

00:36:47: Dann sehe ich Kind X und Y Die sind schon fertig, die sitzen schon und schauen mich an Ich weiß es Sie haben schon mehrere Plätze aufgeräumt Das finde ich toll.

00:36:56: Dann geht es weiter, bis alle fertig sind und dann gehen wir in den Abschlusskreis.

00:37:03: Wir können noch mal Review passieren lassen was heute alles wie gewesen ist, was wir alles Neues gelernt haben, welche Erfolge wir hatten, was uns besonders gut gelungen ist und was uns besonderes Gefahren hat, was man Positives quasi mitnimmt und wieder irgendwie diese Erfolgsgefühlen hier hochzuhalten das die Kinder mitwoch Normalerweise wiederkommen.

00:37:26: Genau!

00:37:27: Wir haben aber Mittwoch bei uns, wie gesagt keine Schule... Dementsprechend muss ich meine eigene Planung ein bisschen ändern.

00:37:34: Ich werde es aber nicht deswegen auf vier Tage irgendwie quetschen, sondern ich werde es dann vor dem Montag weiter schieben.

00:37:39: Gut also bei euch ist dann Bombenentschärfung einer Weltkriegsbombe.

00:37:43: ihr seid im Sperrkreis damit fällt die Schule aus.

00:37:46: Genau wir dürfen auch keine Hausaufgaben geben macht ja auch keinen Sinn weil wir nicht wissen wo die Kinder innerhalb der Sperreise wohnen oder nicht.

00:37:56: Ist dementsprechend nicht sinnvoll das mache ich nicht.

00:38:00: Dementsprechend haben die Kinder an dem Tag frei.

00:38:04: Dann geht es weiter am Donnerstag!

00:38:06: Gut, das wäre jetzt für die anderen Kollegen dann entsprechend der Mittwoch?

00:38:10: Also wir wollen dann am nächsten Tag mit dem offenen Anfang starten und zwar wieder Einführung.

00:38:16: ich habe bevor nächstes Jahr einen offenen Anfang zu haben für eine gewisse Zeit.

00:38:22: Und das muss eingeführt werden,

00:38:24: d.h.,

00:38:25: die Kinder haben schon Montage und Dienstag ihre Routine geübt wie sie ankommen.

00:38:29: D.h.

00:38:30: wie sie ihre Schuhe aussehen, wie sie ihr Jacke auffängen, ranzen und co-parken.

00:38:35: Dann geht es darum.

00:38:37: der nächste Schritt ist zur Tafel gucken und schauen was Sie dann zu tun haben.

00:38:41: Das fühle ich ein!

00:38:43: D. h. dann müssen Sie sich mit der Tafeln beschäftigen, den Aufgaben, die dran sind.

00:38:47: Sie müssen sich einen Platz suchen Sie müssen ihre Sachen auspacken.

00:38:51: Das wollen wir an dem Tag quasi am Anfang üben und ich werde da wird es wahrscheinlich eher in Einzelne Arbeit gehen, damit ich mit jedem befassen kann und Unterstützung geben kann, damit das

00:39:06: gelingt.".

00:39:07: Also du läufst dann wieder ein bisschen mit deiner Checkliste rum?

00:39:11: Guckst ihr jedes Kind an, schau's normal.

00:39:14: Ja nicht nur sondern ich gehe auch rum und unterstütze wenn die Orientierung mit der Tafel noch nicht gegeben ist.

00:39:22: Okay Dann ist Pause wahrscheinlich?

00:39:26: Und wie geht es dann nach der Pause weiter?

00:39:28: Da gehts weiter mit dem Morgenkreis.

00:39:30: Also wir starten jeden Tag mit einem Kreis.

00:39:33: da wird mein Begrüßungsdienst nochmal ja rankommen.

00:39:38: also was geht wieder um das Tatum Wetter und Kot an den Morgenspruch Dies und das quasi, was für den Tag noch relevant ist.

00:39:48: Vielleicht beenden wir Norien wie die Verteilung der Ämter?

00:39:52: Wir schauen, was von Montag und Dienstag noch offen geblieben ist, was wir noch abschließen müssen aber... Der Kreis wird wahrscheinlich ein bisschen kürzer sein als die Tage zuvor sozusagen.

00:40:05: Dann werden wir die erste Lernzeit des Tages haben mit einem bekannten Heft Und zwar das Heft vom Montag.

00:40:14: Da werden wir dann dementsprechend den Übergang nochmal üben und vertiefen.

00:40:20: Vorhin ich hole mir dieses Hälfte, ich taue mir den Auftrag von der Tafel ab und ich fange an zu arbeiten.

00:40:30: Da geht es für die Erstklässler dann um Muster legen und zeichnen bei den Zeugklässlern jetzt darum gehen um Musters wie fortsetzen und beschreiben zum Beispiel Dazu mit Material noch.

00:40:45: Mit Stein habe ich es geplant, wie wir mit Pernketten, Steckwürfel, Papier und Geobrättern.

00:40:51: Es geht nicht nur darum... Da will ich ein bisschen dieses was mache ich wenn ich fertig bin?

00:41:02: Das heißt die Kinder haben das Heft geholt, haben geheutet, haben das heft zurückgebracht Und dann haben die Kinder dann die Möglichkeit sich Material zu holen, um einfach ein Muster legen zu können.

00:41:16: Das wird quasi geübt und im Vorfeld besprechen wir in welcher Form das Wohlen stattfindet und das geht darum dass wir das Leise holen.

00:41:25: Dass wir uns leise bewegen, dass wir vorsichtig sind, dass sie kein Blödsinn mit dem Material machen und und

00:41:31: und.

00:41:33: Also dadurch dass du verschiedene Materialien anbietest Wechseln die Kinder auch öfter die Materialien.

00:41:40: Genau,

00:41:41: sie können den Material wechseln und sich wirklich mit Partner arbeiten.

00:41:46: Da bin ich... Die Möglichkeiten sind irgendwie immens.

00:41:50: Jeder kann das gestalten, man kann seinen Partner arbeiten

00:41:52: wie

00:41:53: gestalten.

00:41:54: Was ich damit sagen wollte ist du fossierst durch die Wahl der Materialien, dass du sagst du kannst Steckwürfe nehmen dies oder nehmen dies nehmen fossierst du, dass du möglichst viele Wechsel hast.

00:42:06: Also, dass die Kinder einmal wie du gesagt hast selbst dieses was mache ich wenn ich fertig bin?

00:42:11: Ich bin jetzt fertig mit den Steckwürfeln also bringe ich sie weg hol mir neues Material arbeite damit Wenn ich fertig Bin bringe es weg, hol mir Neues.

00:42:20: also Du fossierest hier diese vielen wechselmaterial Dass die kinder möglichst häufig das wiederholen müssen.

00:42:29: Genau, weil Sie in kurzen Phasen arbeiten müssen Sie sich dann dementsprechend auch öfter irgendwie bewegen und das üben wir.

00:42:35: Das ist das Ziel.

00:42:36: also da will ich eigentlich hinaus dass sie wirklich dieses Ohren von Material selbstständig irgendwie können und zwar wirklich sehr leise und es will geübt werden mit den Anzahlern Materialien.

00:42:46: die können das perfekt üben Und die Lernzeit sind auch super kurz geheilt.

00:42:52: Das maximal fünfzehn Minuten für den Anfang schon irgendwie recht lang ist, das mache ich ja nicht so dass ich mir dabei nichts denke sondern ich mache es ja bewusst weil ich die Frustrationssoleranz ein bisschen austesten auskratzen möchte um zu gucken bis wohin kann ich gehen.

00:43:09: Zusätzlich was wir jetzt noch gar nicht so besprochen haben würdest du jetzt auch immer positive Beispiele loben.

00:43:15: Also wenn jetzt ein Kind besonders leise und besonders schön die Steckwürfe, dann wird es gelobt, also obwohl du ja eigentlich sagst loben aber du nimmst es positiv wahr, sagst das auch und erwähnest das?

00:43:32: Und dann können andere Kinder an diesem positiven Beispiel lernen.

00:43:36: Genau ich erwähne aber negativ ist halt nicht sondern ich würde dann innen Zum Kind gehen dann ganz leise und nochmal wie freundlich, verdeutlichen, inwieweit es wichtig ist sich leise zu bewegen.

00:43:49: Und das ist beim nächsten Mal, dass wir jetzt vielleicht noch mal zusammenprobieren, also dass wir es auch schaffen können und dass es irgendwie böse klingt oder so, sondern dieses Kind braucht offensichtlich noch Unterstützung.

00:44:01: Und da sollten wir anfermachen.

00:44:03: Im Anschluss findet wieder ein Kreis statt.

00:44:06: Da besprechen wir was ist uns gut gelungen?

00:44:07: Was ist uns nicht so gut gelogen?

00:44:08: Woran arbeiten wir?

00:44:09: Worauf müssen wir noch irgendwie achten?

00:44:12: Und das greift dann weder dieses Arbeitsverhalten auf als wir davor hatten.

00:44:17: Ist es uns gelungen Leise zu den Stationen zu gehen, das Material zu holen und das besprechen wird im Kreis Irgendwo dazwischen haben wir auch gefrühstückt und es wurde irgendwie vorgelesen.

00:44:30: Es ist, viele werden sagen okay das ist vielleicht wenig für einen Tag.

00:44:34: also drumrum kann man noch viel bauen.

00:44:36: Man kann aber nicht alles irgendwie haben an einem Tag.

00:44:39: Das heißt diese Struktur ist meine grobe Struktur von den Sachen die ich unbedingt haben möchte.

00:44:44: dass drumrum Sachen noch irgendwie sein werden wie Früchtig, Vorlesen, kurze Bewegungsrituale usw.

00:44:53: sofort stattfinden.

00:44:55: Das sollte sein, müsste sein.

00:44:58: Muss ich an der Stelle nicht erwähnen?

00:45:01: Es geht um das Grundgerüstwahn.

00:45:02: Sonst wäre die Folge heute sehr lang.

00:45:07: Dann haben wir an dem Tag eine zweite Lernzeit.

00:45:12: Die ist dieses Mal zum Thema Silben.

00:45:17: Wir werden ein neues Heft kennenlernen ... Auch eine neue Position, dann neues Regal.

00:45:23: Quasi auch wieder mit Pictogramm, wieder mit Klettpunkten, dass die Kinder wissen.

00:45:29: Das heißt sie werden dieses Help selbstständig holen und ich arbeite mit Smartbots.

00:45:34: das heißt die Kinder sehen die Aufgaben schon, die sie zu erledigen haben Und da geht es darum wirklich einfach sieben Ja, zu üben.

00:45:46: Also Klasse eins und zwei wird gemeinsam klatschen, schwingen, Wörter legen.

00:45:53: Die Zweitklässler werden auch zerschneiden, kleben sieben Bögen zeichnen.

00:46:00: also da sind viele Möglichkeiten.

00:46:02: die Zweit-Klässer werden noch mit sieben Kern weiterarbeiten so dass Sie diese eben ergänzen.

00:46:08: also auch wieder irgendwie Perakkolon.

00:46:10: wir gehen da ein bisschen tiefer rein dass die Kinder gemeinsam arbeiten.

00:46:16: Mir geht es bei der Flex darum, dass wir viele Lernzeiten haben, die gemeinsam tatsächlich stattfinden und das ist im Anfangsunterricht nicht unbedingt einfach aber der Wille ist da.

00:46:31: Also eigentlich haben wir jetzt am Mittwoch ähnlich wie Dienstag Wir haben bekanntes Vertieft komplexe Dinge weiter ausgebaut indem wir ein neues Heft einführen, Material holen und neue Dinge eingeführt.

00:46:56: Kommen wir jetzt zum vierten Tag ohne Bombenentschärfung wie das der Donnerstag?

00:47:02: Genau da starten wieder mit dem offenen Anfang.

00:47:06: die Aufgaben sind dann an der Tafel.

00:47:08: das System ist vom Vortag bekannt.

00:47:12: ich gucke wer es wirklich selbstständig schafft sich da wirklich einen Platz zu finden, seine Sachen bereit zu legen und dann loszulegen mit dem richtigen Hef.

00:47:20: Das heißt auch dieses Hef wurde aus dem Regal geholt und das spielen wir quasi fünfzehn Minuten im offenen Anfang damit die Kinder das ritualisieren, denn das wird uns irgendwie täglich begleiten.

00:47:37: im Laufe des Schuljahres.

00:47:40: nach diesen fünfzehnten Minuten wird unser begrüßungs Dienst quasi den Kreise einleuten und wir werden uns da treffen.

00:47:48: Und dann läuft es wie gehabt mit dem Datum, mit der Begrüßung und mit dem Spruch am Morgen usw.

00:47:56: Das machst du um auch diese Routinen zu bilden?

00:47:59: Ja!

00:48:00: Hast Du eigentlich auch dieser Ankomstroutine mit dem Pictogramm?

00:48:03: Ja

00:48:03: das ist eine Tür, daher können sich die Kinder daran orientieren.

00:48:06: Die wissen Nummer eins ist Jacke aus hier, Nummer zwei ist Schuhe aus hier... Hausschuhe anziehen, Frau Odeta begrüßen Sachen wegbringen bzw.

00:48:17: materiell bereitlegen, Tafel beachten und loslegen.

00:48:22: Das Ganze mit Bektogramm so dass es irgendwie für alle klar sind und das gehen wir auch die Tage durch also in den ersten Tagen wo wird diese Schuhgebäude erkunden?

00:48:31: auch das gehört halt dazu.

00:48:32: was mache ich wenn nicht reinkomme?

00:48:34: Was mache ich dann nach und so weiter und sofort und das wird geübt werden immer wieder thematisiert Bis es irgendwie läuft, aber die Pictogrammen bleiben eigentlich die ganze Zeit daran.

00:48:45: Die verschwinden nicht.

00:48:47: Also sehr ritualisiert.

00:48:49: wie du vor allen Dingen den Anfang aufbaust?

00:48:53: Ja also man könnte sagen sehr ritualisiert.

00:48:55: Manche werden sagen sehr redundant Ja, aber das ist notwendig damit es automatisiert werden kann.

00:49:03: Also die Kinder können es nicht einfach nur speichern, einmal gehört, einmal gespeichert funktioniert halt nicht und deswegen für erwachsenen Menschen klingt das so renutnahm und langweilig, aber tatsächlich brauchen sie die Kinder.

00:49:16: Das bringt Sicherheit.

00:49:18: Genau.

00:49:21: Dann haben wir nach dem Kreis, werden wir auch eine Lernzeit haben.

00:49:25: Diesmal redet sich das mit einem bekannten Heft diesmal wieder.

00:49:31: Also auch wieder um das regare Material holen, mich vorbereiten.

00:49:36: Je nachdem wir könnten nochmal proben ob der freie Sitzplatzwahl für diese Lernzeit irgendwie möglich ist.

00:49:43: Das besprechen wir dann.

00:49:44: was ist notwendig damit es funktioniert?

00:49:47: und so weiter und sofort.

00:49:48: Und in dieser Zeit werden die Kinder kleine Aufgaben zum Thema Reiben bearbeiten.

00:50:00: Was ist dabei dann diese Methode?

00:50:04: Also was willst du da prüfen sozusagen.

00:50:08: Ja, also auch wieder irgendwie eher so das Verhalten quasi im Klassenraums Routine von Materialholen damit mal die Übergänge geschmeidig gestalten.

00:50:18: Die müssen trainieren werden und je mehr ich habe umso besser können die Kinder trainieren.

00:50:23: Bei den Reim geht es aber auch darum, irgendwie zu hören.

00:50:26: Können die Kinder wirklich laute hören und ist ihnen anbegreift was ein Reim ist oder was nicht zum Beispiel?

00:50:34: Und das ist wichtig, das einmal trainiert zu haben.

00:50:37: Das wird bei uns in Brandenburg durch die Elia zum Beispiel einmal abgeprüft um zu wissen ob das sitzt.

00:50:45: Das prüfe ich an der Stelle auch.

00:50:47: Die zweite Sache wird noch mal sein, also die zweite Lernzeit an dem Tag wird nochmal sein, dass wir nochmal nachspuren und das wir normal durchgehen was wir am Montag quasi gemacht haben wo die Schwierigkeit war wie viel es gekostet hat sich wirklich irgendwie zu bemühen das wirklich schön zu geschalten und heute kennen wir es bestimmt nochmal ein Stück besser und nochmal schöner und dass sie es am Ende nochmal betrachten müssen um Ja, um selbst sich eine Meinung zu bilden von dem Endergebnis.

00:51:18: Dass es nicht darum geht was Frau Dieter denkt sondern die sollen's mit den eigenen Augen auch angucken dazu sage ich auch die können sie gerne mit den Augen von Frau Dieta angucken.

00:51:29: Das sagen die Kinder manchmal auch.

00:51:31: Ich hab mir denn mit deinen Augen geguckt und da habe ich weg gradiert.

00:51:37: Also dass wir dann nochmal eine Aufgabe aufgreifen Und uns da noch mal anstrengen und ich werde die Zeit ein bisschen erhöhen sozusagen um nochmal ein bisschen mehr Frustration in die Ost zu testen.

00:51:49: Das war der Donnerstag?

00:51:51: In grobem Zügen mit dem Kreis im Anschluss.

00:51:53: irgendwie haben wir den Donnerstag genau.

00:51:56: Dann lass uns noch Tag fünf angucken!

00:52:00: Ja und am Freitag... Wie lege ich alles ein bisschen zusammen?

00:52:05: verbinden, das heißt alle Themen die dann in der Woche irgendwie Platz gefunden haben werden nochmal aufgegriffen.

00:52:13: Also auch thematisch quasi, dematisch fachlich aber auch den Raum wechseln oder die freie Reihenfolge Materialorganisation abholen zurückbringen Aufgabenverständnis Zeitplanung und vielleicht gucken wir ein Stück jetzt Kontrolle zum Beispiel.

00:52:32: Also am Freitag muss man gucken wie ist die Woche gelaufen, was fehlt noch?

00:52:37: Was habe ich vielleicht an den Tagen davor nicht geschafft?

00:52:41: Was ich nicht möchte ist im Laufe der Woche irgendwie die ganze Zeit rein um meinen Zeitplan zu halten.

00:52:45: also deswegen hat meine Planung keine Zeitplanungen sondern irgendwie in groben Zügen quasi.

00:52:53: Also du bleibst flexibel

00:52:55: und

00:52:56: wenn Dinge gut laufen, siehst du manche Sachen vor oder wiederholst bestimmte andere Dinge.

00:53:03: Wenn Dinge nicht so gut laufen lässt du dir einfach mehr Zeit.

00:53:09: Genau,

00:53:09: weil wenn ich einmal zurück rudern muss.

00:53:11: Wenn ich sage okay wir haben das irgendwie getestet und nach drei vier Minuten merk' ich ok es funktioniert gerade nicht.

00:53:16: Das heißt wir müssen nochmal in den Kreis gehen, wir müssen noch mal wie das ganze besprechen so dass kostet Zeit.

00:53:21: Wenn mich aber für diese Zeit für diese Lernzeit fünfzehn Minuten eingeplant haben fest dann habe ich keinen zweiten Durchgang, dann macht mein Kreis auch wieder keinen Sinn und dann hab ich aber keine Verbesserung von dem Verhalten.

00:53:32: also deswegen muss ich flexibel bleiben.

00:53:34: Ich teste funktioniere die Lern-Zeit nicht gehe ich in den kreis bespreche mit den Kindern und dann testen wir nochmal.

00:53:40: Und dafür baue ich Zeit, wenn es nicht irgendwie möglich ist.

00:53:44: Es ist halt irgendwie ungünstig und sehfrei eigentlich.

00:53:47: also deswegen am Freitag ist noch bei mir recht viel frei.

00:53:52: Also das war auch so ein bisschen puffertagt?

00:53:54: Ich habe einen Puffer irgendwie eingebaut.

00:53:58: Den Ratios erhöhen bei den Kindern, also wie gesagt wir haben zwei Klassenräume.

00:54:03: Wir haben aber einen Führer und einen Speiserum.

00:54:06: Wir sind im Erdgeschoss.

00:54:07: als einzige Klasse dem Naturisten haben wir richtig viel Platz.

00:54:09: es gibt ein Eingangsbereich was wir benutzen können und wir haben einen Garten was wir benutzen können.

00:54:14: ich habe echt dieses Jahr die Luxuswesen.

00:54:16: das tut mir so leid Und dafür habe ich eine Tippige.

00:54:19: und wenn die Woche wirklich gut läuft, wenn nicht merke die Kinder nehmen alles an und das funktioniert.

00:54:24: Wir können es wirklich irgendwie aufbauen.

00:54:26: dann werden wir aufbauten und schonieren wie ein Stück weit den Radius erhöhen Wenn ich merke aber im Laufe der Woche muss sie immer wieder zurück rudern und dass er ein bisschen fester in den Griff haben.

00:54:36: Dann wird am Freitag ein bisschen anders laufen und wir werden die Sachen nochmal Die Abläufe von Montag bis Donnerstag quasi noch einmal vertiefen und auch mal üben.

00:54:45: also der freitag ist halt noch noch recht flexibel.

00:54:49: Es kommt halt nichts Neues dazu, was wir auf jeden Fall machen werden sind die Geburtstage quasi, die in den Fernstatt gefunden haben wollen wir nachholen auf die Frage warum erst am Freitag?

00:54:59: weil die Kinder einfach Zeit brauchen erstmal in der Woche anzukommen sich kennen zu lernen und so weiter.

00:55:05: und sofort und erst am freitag macht es eigentlich Sinn dass wir jemandem gratulieren denn wir vorher gar nicht kannten also aus meiner Perspektive oder vielleicht

00:55:14: zwar mal kurz in einer Probestunde gesehen haben.

00:55:18: Gut, wir hatten gesagt.

00:55:20: Wir müssen in der ersten Woche das üben wie die Traumklasse im November aussehen soll.

00:55:27: wenn ich jetzt mir angucke was du übst leise selbstständig Material holen Selbständiges arbeiten Orientierung an Pictogramm die auf dem Smartboard sind erste Methoden wie Selbstkontrolle Partnerarbeit Wie organisiere ich mir Hilfe?

00:55:50: Also geht auch so ein bisschen in die Selbstständigkeit.

00:55:52: Nicht nur, sondern wie ist der Klassenraum aufgebaut und wo finde ich was?

00:55:56: Wo muss ich etwas zurückbringen?

00:55:57: Wie ist die Schule aufgebaut?

00:55:58: Wo finde ich es?

00:55:59: Wie bewege ich mich im Klassenraum oder in der Schule selbst?

00:56:05: Ich habe vor unserer Schule bzw.

00:56:08: die Schule das Schulgebäude selbst als Ruhezone zu deklarieren.

00:56:15: Da arbeiten wir dran mit den Kollegen So, dass die Kinder wirklich leise in die Schule schon reinkommen.

00:56:21: Sodass sie in ihren Arbeiten auf dem Flur möglich ist und das es ein Krach gibt Das will ich mit meinen Kindern aber von Anfang an trennen.

00:56:29: Ich möchte, dass Sie merken, soweit sie in die Schule reinkomen müssen sie leise sein Und sobald sie in den Klassenraum reinkomben Dann erst recht weil da starten wir mit dem offenen Anfang.

00:56:38: Wenn die Kinder nicht lernen wirklich leiser reinzukommen dann ist der offene Anfang wie verlorene Zeit.

00:56:45: Aber die beiden großen Überschriften ist eigentlich so diese Selbstständigkeit, die du anfängst zu trainieren und auch die eigene Verantwortung fürs Lernen.

00:56:56: Die zweite Überschaft wäre dann dieses rücksichtsvolle Verhalten und schaffen eine angenehmen lernatmosphäre.

00:57:03: Genau!

00:57:04: Das könnte man das auch sagen.

00:57:07: Okay.

00:57:09: Lasst uns nochmal zum Abschluss schauen was Leistet diese erste Woche und was lässt du bewusst offen?

00:57:22: Einige Kinder finden dann ihren Platz und wichtige Orte ohne Hilfe.

00:57:27: Die Klasse reagiert zunehmend auf ein Aufmerksamkeitssignal.

00:57:31: Das hatten wir aber schon trainiert, mittlerweile habe ich mich auch fixiert.

00:57:34: also ich werde zwei Signale beziehungsweise drei hab ich.

00:57:38: Ich habe einmal den Gong der Gong nur dafür darf wenn die Kinder arbeiten Aber es nicht so leise ist wie ich jetzt mir vorstelle.

00:57:45: dann gibt's einen Gong quasi mit einem nonverbalen Signal so Finger vorm Mund um Ruhe zu bieten

00:57:55: Also dass die Kinder sich kurz dann selbst regulieren.

00:57:57: Genau!

00:57:58: Die

00:57:58: haben dieses akustische Signal und sollen dann automatisch alle... dann runterfahren, kerstellen.

00:58:03: Es ist keine

00:58:04: große Störung meinerseits ich muss nicht reingretchen sondern jetzt wirklich so einmal gong und dann wissen sie alle Bescheid.

00:58:12: Dann hab' ich das gib mir Film-Signal.

00:58:14: da wissen die Kinder die sollen Brettelarme irgendwie machen das heißt die Kreuz in die Arme auf den Tisch die müssen mich angucken die müssen gleich sofort das Gespräch abbrechen sich hinsetzen.

00:58:23: also fünf Kommandos.

00:58:24: Das haben wir aber auch schon trainiert in der Kennenlernstunde Und sehr

00:58:29: zur Freude der Kinder glaubt

00:58:31: ihr?

00:58:31: Es ist toll, das immer wieder zu probieren.

00:58:33: Und noch mal besser und noch mal schneller und alle im Takt.

00:58:36: Also das war grandios!

00:58:38: Die Sannapädagogin war dabei.

00:58:40: Sie war kurz irritiert glaube ich aber das war super.

00:58:46: An diesem Kommando hat mich aber immer gestern, dass es beinhaltet, dass die Kinder sich hinsetzen müssen.

00:58:51: Manchmal braucht man das ja gar nicht sondern man möchte nochmal kurz auf etwas hinweisen oder eine Anweisung geben usw.

00:59:01: habe ich für mich was anderes gebracht und die Kinder waren aber vom Kommando Brezelarme so begeistert, dass es quasi unser drittes Kommando ist.

00:59:09: Bei Kommandobrezelarme wissen die Kinder, die müssen nur Brezelarme machen und mich angucken.

00:59:13: Das ist nur darum geht das ich kurz etwas zu sagen habe und ihre Aufmerksamkeit brauche.

00:59:18: So da sind die drei und die werden in der Woche weiter intensiviert damit sie wirklich irgendwie sitzen.

00:59:24: Die sind das A und O für alles C&W was noch kommt.

00:59:30: Ja, viele Kinder dann können vielleicht auch kurze Aufträge irgendwie erledigen.

00:59:35: Die haben vielleicht dieses Abwarten mal trainiert also auch wieder ein bisschen resilienter quasi.

00:59:42: wir wollen die Resilienz ein bisschen stärken.

00:59:44: die ist nicht bei vielen oder nicht bei allen gut ausgeprägt.

00:59:49: Wir wollen uns gemeinsam angucken wie einen vorbereiteten Arbeitsplatz irgendwie aussieht wie man das ganze Material benutzt mit welcher Sorgfalt gearbeitet werden sollte wie wir mit bekannten Aufgaben beginnen können.

01:00:04: Es passiert in der Woche richtig, richtig viel und die Knaven erleben, wie man Material vollständig zurückbrägt das ganze geordnet und ordentlich und leiser.

01:00:14: Sie kennen erste Hilfswege

01:00:17: d.h.,

01:00:18: sie haben einen Partner an der Seite also ein Paten für Einking quasi zuständig ist und jederzeit helfen kann.

01:00:26: Wir haben in der Klasse ein Hilfesystem, was aber noch nicht dann etabliert ist in der ersten Woche logischerweise.

01:00:32: Aber das ist eine von unseren fünf Klassenregeln dass wir uns gegenseitig helfen Und das wollen wir auf jeden Fall vorleben.

01:00:43: Okay

01:00:45: Genau und es wird einfach viel gesprochen Viel zugehört viel gesprochen die Kinder werden wirklich sehr viel sprechen.

01:00:55: Was wäre jetzt ein unrealistischer Anspruch an diese ersten Methodenwoche?

01:01:01: Also was sollte man nicht erwarten, um selber nicht enttäuscht zu werden.

01:01:05: Dass alle Kinder zum Beispiel schon in der ersten Lernzeit alle leise selbstständig zwanzig Minuten am Stück arbeiten können.

01:01:12: also das ist utopisch.

01:01:13: Das Partnerarbeit ohne Begleitung irgendwie funktioniert mit topisch dass alle Materianfrei zugänglich Also, dass alle Materialien da sind.

01:01:23: Zum Beispiel die bestellt wurden auch irgendwie utopisch.

01:01:26: Man muss schon gucken, dass die Anforderungen und die Erwartung nicht ganz so hoch sind damit man am Ende des Tages nicht frustriert ist.

01:01:36: Man soll das gehört zum Job dazu, dass man das im Notfall irgendwie einplant.

01:01:41: Das heißt einen Kind, was noch keinem nicht das Material irgendwie hat.

01:01:45: dann kann man entweder es ist nur eine Linienhälfe was noch nicht da ist Dann kann es aus den eigenen Reserven rausgegeben werden und dann von den Eltern ersetzt werden.

01:01:56: Und wenn ein Mathe hilft irgendwie viel, dann kann man eine Kopie machen also... Da muss man gucken, dass man flexibel bleibt ohne die Kinder schon am ersten Tag quasi abzustempeln.

01:02:09: An der Stelle muss ich sagen das ganze Material ist auch im Laufe der Woche durchgeguckt und sortiert wird ein Stück für Stück also nicht alles auf einmal sondern wirklich die Kinder haben einen Pfarr wo sie sonstiges quasi reintun werden.

01:02:21: Das gucken wir uns auch an.

01:02:23: Also wie gesagt jetzt der Woche ist eine grobe Skizze Und heute haben wir quasi nur die Schwerpunkte besprochen.

01:02:32: Okay, wenn ich jetzt überlegen würde wie ich jetzt weiter vorgehen würde, würde ich glaube ich schauen was hat gut funktioniert in der ersten Woche?

01:02:48: Also ich würde halt überlegen wo muss ich weiter trainieren?

01:02:52: aber Ich würde jetzt diesen Switch von ich konzentriere mich erst auf die Methode sucht dadurch die Fachlichkeit raus So langsam Richtung Fachlichkeit und dann suche ich dafür die passende Methode.

01:03:05: Ist es korrekt, dass du das schon so ein bisschen in der zweiten Woche machst?

01:03:09: Dass Du denn wieder mehr auf die Fachlichkeit?

01:03:12: Und dann erst die Methode raushust oder...

01:03:15: Naja also die Methodenwoche ist ja kein Trainingslager nachdem die Klasse dann fertig ist.

01:03:21: Also es ist der sichtbare Beginn eines Kompetenzaufbaus Das bis ungefähr zu den Herbstferien andauert und auch darüber hinaus, weil die Kinder nie fertig gebacken sind sozusagen.

01:03:35: In der zweiten Woche geht es weiter damit die Beobachtung noch mal festzulegen, irgendwie zu gucken.

01:03:44: Nicht welche neue Methode kann ich jetzt noch einführen sondern wirklich welche bekannte Abläufe braucht Wiederholung und an welcher Stelle kann ich zum Beispiel Verantwortung ein kleines Stück weitergeben?

01:03:55: Also es geht darum wirklich Selbstständigkeit aufzubauen ohne die Kinder irgendwie zu überfordern.

01:04:02: Vielleicht ohne die Ja, bereits ein bekanntes Materialien wie selbstständig und das auch geordnet und leise.

01:04:09: Vielleicht wenn sie zwischen zwei bekannten Aufgaben.

01:04:12: vielleicht dauert die Partnerphase zwei Minuten länger?

01:04:15: Vielleicht wird aus dem gemeinsamen Aufräumen einen Tischauftrag.

01:04:21: also da geht es wirklich darum erst einmal zu gucken.

01:04:27: Und trotzdem werde ich ja in der zweiten Woche eine ersten Klasse auf jeden Fall mit dem Ersten Bruch da am Anfang.

01:04:34: Man muss aber auch dann Rückschläge immer mal entkaufen.

01:04:38: Es kann sein, dass in der zweiten, dritten Woche manche Dinge schlechter laufen als in der ersten.

01:04:46: Wichtig ist auch, dass die Unterstützung nicht abrupt entfernt wird.

01:04:51: Ich reduziere meine Unterstützung und nehme mich immer mehr zurück.

01:04:57: Schrittweise.

01:04:58: Also und wichtig ist, wir machen alles vor wie erklären und machens vor.

01:05:03: Wir besprechen das und machen vor lassen die Kinder machen und besprechen.

01:05:08: also wichtig ist dass wir gemeinsam handeln Dass wir die Bilder haben, die Pictogramme haben nach diesen Ablauf nochmal irgendwie verdeutlichen Das Signale klar sind, dass den Kindern wirklich selbstständiges Handeln ermöglicht wird Und dass die Lehrkräfte, die Kollegen am Ende des Tages nicht frustriert sind weil es nicht funktioniert hat.

01:05:30: Sondern ich muss alles geben so klein schrittlich wie möglich um sicherzustellen das es irgendwie nicht funktioniert und dann muss sich in die Diagnostik gehen wenn es nicht funktioniert hat.

01:05:39: Muss ich in die Selbstreflexion mit mir selbst als der Kraft inwiegen.

01:05:43: was hätte ich anders machen müssen?

01:05:45: Aber das heißt an sich ist es so dass du nie eine Lernhandlung verlangst wo du die Voraussetzungen vorher nicht sichtbar gemacht hast oder mit den Kindern geübt hast.

01:05:58: Ja, ich bespreche alles.

01:05:59: also wenn wir leise ein Hälft holen müssen dann besprechere ich tatsächlich was heißt denn leiser?

01:06:05: Notfalls mache ich es vor so... Was ist denn tatsächlich leise?

01:06:09: das ist immer unterschiedlich.

01:06:11: für mich ist Leisung wirklich sehr leise.

01:06:14: Für manche ist halt leise Ich rede nicht aber ich schlafe mit den Schuhen

01:06:19: Genau.

01:06:20: Und das ist für mich nicht mehr leise zum Beispiel oder ich flüße doch eben mit meinem Partner nebenan?

01:06:24: Nein, es ist nicht mehr Leise für mich!

01:06:26: Lass uns mal nochmal kurz so prägnant jeden einzelnen Tag noch einmal ein bisschen labeln dass wir normal ja jedem tag noch mal einen kleinen Punkt geben.

01:06:40: was würdest du zum Montag sagen da war Ich gehöre dazu und Du führst die ersten Abläufe ein

01:06:47: Genau.

01:06:47: Erst mal Sicherheit inwiegeben, dass die Kinder da angekommen sind und richtig sind.

01:06:52: Dass wir eine Truppe sind und zusammengehören.

01:06:56: Da wollen wir die Gemeinschaft aufbauen.

01:06:59: Dann Dienstag hast du die erste Orientierung im Raum.

01:07:03: Kinder lernen das erste Material kennen und lernen diesen Auftrag zuzuhören.

01:07:12: Genau, plus erste Routine auch mit dem Kreis zum Beispiel.

01:07:17: Das ist halt wichtig.

01:07:19: Ja genau.

01:07:20: Mittwoch nochmal Intensivierung.

01:07:24: das Ganze wird noch mal ein bisschen weiter ausgebaut

01:07:29: Wobei, also da starten wir mit dem offenen Anfang.

01:07:31: Das heißt, da wird auch eine Routine irgendwie eingeführt und weitergeführt und trainiert sozusagen.

01:07:37: Da geht es auch darum wie Wege zu gehen verhalten, zu üben, mit Material holen usw.

01:07:46: Dann Donnerstag versuchst du... die Sachen, die du vorher auf den Klassenraum sehr stark reduziert hast ein bisschen auszuweiten.

01:07:55: Bietest alternativer Arbeitsplätze an und hast auch längere Lernphasen.

01:08:07: Und Freitag ist dann der Puffertag wo wir dann einfach schauen wie lief es bisher?

01:08:15: Wo kann ich üben was muss ich noch vertiefen?

01:08:19: Oder können wir weitergehen?

01:08:20: Können wir den Radius erweitern, also was... Genau.

01:08:27: Also für mich ist heute nochmal deutlich geworden, eine Methodenwoche ist nicht eine Woche in der die Kinder fünf Tage lang nur Regeln hören oder nur irgendwie die ganze Zeit neue Methoden ausprobieren.

01:08:42: und sie ist aber auch keine Woche ohne Deutsch- und ohne Mathematik.

01:08:48: Sie ist ja unterricht mit bewusst reduzierter Komplexität, würde ich sagen.

01:08:54: Wir werden kleine tragfähige Lernaufgaben und nutzen sie um Arbeitsweisen aufzubauen.

01:09:00: das ist ganz wichtig und nicht umgekehrt.

01:09:03: Nicht alles gleichzeitig nicht alles perfekt Ja, nicht einfach willkürlich.

01:09:11: Also der Aufbau muss wirklich die Reihenfolge der Aufgaben muss nachvollziehbar irgendwie sein und das kann man mit den Kindern auch besprechen.

01:09:19: und wichtig ist auch immer Feedback irgendwie geben und immer eine Rückmeldung einholen und immer besprechen was hat gut geklappt?

01:09:26: Was hat nicht so gut geklagt?

01:09:27: Was wollen wir nochmal irgendwie besser machen?

01:09:30: worauf müssen wir achten?

01:09:31: vielleicht hilft euch ja diese Folge bei eurer Plan.

01:09:35: Und

01:09:36: ihr seid auch noch mal gesagt Das ist jetzt dein Plan, den du ausgearbeitet hast?

01:09:41: In groben Zügen.

01:09:42: Weil natürlich findet einfach drumherum wesentlich mehr also wie kurze Spiele, kurze Gänge, kurse Bewegungsspiele, Lesezeit, Vorlesezeit... Also da findet drumherums noch wesentlich viel statt.

01:09:59: aber hätte ich das in die Décidie enthalten.

01:10:02: Mit dir, ich brauche einen Wünschen wie ihr Stunden sitzen und die Kollegen würden Stunden zuzuhören haben.

01:10:08: Und das muss halt an der Stelle nicht sein.

01:10:11: Worauf ich hinausworte ist dein Plan den du jetzt vorgestellt hast, ist jetzt keine eins-zu-eins-Kopie, die jeder einsetzen sollte sondern es wieder in dem Pult wo du sagst darauf achte dich Das ist mir wichtig Wo jeder vielleicht jetzt nochmal überprüfen kann wenn die Planung schon gemacht ist, was kann ich davon übernehmen und auf was verzichte ich bewusst?

01:10:40: Genau.

01:10:42: Ne, einzu-enzu übernehmen – es ist auf jeden Fall nicht!

01:10:44: Man kann sich daran orientieren... für diese Planung quasi entschieden, weil ich auch den Raum jetzt irgendwie vorbereitet habe.

01:10:52: Das heißt jedes Fahrrad ein Regal auf diesen Regal sind Schilder.

01:10:55: das heißt die Kinder wissen schon quasi wenn man reinkommt sieht man automatisch wo ist welches Materiel weil es als beschildert ist.

01:11:03: Das heisst das Material was sich für die erste Woche brauche ist halt schon vorrätig im Klassenraum.

01:11:09: das heißt es gibt irgendwie kleine Holz sieben Bögen und die zulegen sind die sind schon vorbereitet.

01:11:14: Es gibt eine ganze Kiste irgendwie zum Sieben zum sieben legen.

01:11:18: Es gibt eine Kiste mit sieben Kernen, es gibt auch für zählen Mengen und Co.

01:11:22: Gibt's da Orien wie Materie?

01:11:24: Das ist alles da was ich dann für die Woche quasi brauche.

01:11:28: das heißt diese Woche ist für mich quasi vorbereitet.

01:11:31: Ich muss es noch zu Ende quasi durchgehen aber in grobem Zügen wird die Woche so laufen.

01:11:37: Aber es ist nicht einzu hinzu übernehmen weil wenn man das Material halt nicht hat müsste man sich erst mal langstrecken um dass irgendwie Ja, herstellen zu können.

01:11:50: Aber es ist vielleicht eine Orientierung oder vielleicht gibt's Anregungen?

01:11:53: Vielleicht sitzen Kollegen jetzt die zugehört haben und denken okay ich habe wirklich von den Kindern einfach zu viel erwartet Und wenn schon diese Erkenntnisse irgendwie da sind dann ist das schon gut.

01:12:04: Dann geht man mit anderen Voraussetzungen in die erste Woche rein.

01:12:08: Das wäre sinnvoll.

01:12:11: Was auch rausgekommen ist Man braucht tatsächlich Geduld.

01:12:14: Also man muss akzeptieren Die Kinder kennen das System Schule nicht.

01:12:20: Sie haben wahrscheinlich weniger Ahnung von Schule oder was Schule ist als wir uns vorstellen, weil wir immer irgendwie davon ausgehen dass Schule ein bekannter System ist und sollten eigentlich eher das Ganze so aufbauen als ob die Kinder bei null starten, als ob sie die Schule das allererste mal betreten

01:12:47: Genau.

01:12:48: Man spielt alles mit und man spielt alles vor, was sie noch machen müssen damit sie genau ein Bild haben, was man meint.

01:12:58: Also wenn die Kinder das auch noch handelnd üben können dann ist es wunderbar Und dass auch so oft wie nötig.

01:13:05: einfach also wenn es beim ersten mal zum kreis gehen nicht funktioniert weil es zu laut so chaotisch ist gehen wir wieder weg, gehen zu den Tischen zurück, setzen uns wieder hin und versuchen es nochmal.

01:13:18: Und das auf einen Ton was nicht genervt oder frustriert ist sondern okay lasst uns noch mal probieren.

01:13:23: weil sind die Regeln wie wollen wir uns verhalten?

01:13:26: Okay wir testen noch einmal und wenn es nicht funktioniert dann spielen wir normal.

01:13:31: Das also für alles!

01:13:33: Wie komme ich in den Klassenraum nach der Pause?

01:13:35: genauso ruhig irgendwie... Alles funktioniert das nicht gehe ich nochmal raus mit den Kindern.

01:13:40: dafür ist die Woche da dass wir das trainieren.

01:13:44: Wenn wir einfach drüber hinweggucken und einfach noch frustriert sind, dann funktioniert das nicht!

01:13:50: Das hält nicht auf Dauer.

01:13:52: Deswegen einfach sich die Zeit nehmen, Zurückspulen nochmal üben wie ihm.

01:13:58: Dafür ist die Woche da.

01:14:00: Haben wir noch irgendwas vergessen?

01:14:03: Ich glaube nicht...

01:14:05: Dann würde ich sagen

01:14:06: Vielen Dank fürs Zuhören.

01:14:08: Sollte dir Anregung haben, wie ihr die Woche gestaltet, gerne mir.

01:14:12: Mit mir teilen werde ich sehr dankbar für Input.

01:14:17: Ich bedanke mich fürs Zuhören, bis nächste

01:14:20: Woche!