Differenzierung ohne Materialflut
Elementarwissen – Folge 33
Warum Differenzierung nicht bedeutet, fünf Arbeitsblätter vorzubereiten
Differenzierung gehört zu den meistgenannten – und gleichzeitig missverstandenen – Begriffen im Schulalltag.
Viele Lehrkräfte verbinden sie mit Mehrarbeit, Materialflut und Überforderung. Doch genau hier setzt diese Folge an.
In dieser Episode des Elementarwissen-Podcasts geht es darum, warum Differenzierung kein Materialproblem, sondern eine Frage von Struktur, Haltung und Lernwirksamkeit ist.
Du erfährst, weshalb „Überindividualisierung“ Lernprozesse sogar behindern kann – und warum gemeinsame Lernziele, klare Strukturen und gezieltes Feedback deutlich wirksamer sind als fünf verschiedene Arbeitsblätter.
Die Folge ordnet die Debatte fachlich ein und bezieht sich u. a. auf:
- lernwirksamkeitsorientierte Forschung (u. a. John Hattie)
- motivationspsychologische Grundlagen nach Edward Deci und Richard Ryan
- neurobiologische Perspektiven von Gerald Hüther
- den Rahmenlehrplan Brandenburg
- sowie das Churer Modell als praxisnahes Strukturkonzept
Im Mittelpunkt steht die Frage:
-> Wie gelingt Differenzierung so, dass Kinder gemeinsam lernen können – und Lehrkräfte entlastet werden?
Diese Folge richtet sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und alle, die Unterricht lernwirksam, professionell und realistisch gestalten wollen – jenseits von Materialüberfrachtung und Perfektionsdruck.
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