Elementarwissen - Der Grundschulbildungs-Podcast

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Der Podcast für Lehrer, Grundschule & Unterricht

Du schulst eine erste Klasse ein? So gelingt der nullte Elternabend

Du schulst eine erste Klasse ein? So gelingt der nullte Elternabend

Elementarwissen – Folge 55 - Was Eltern vor der Einschulung wirklich wissen müssen – und was noch warten kann

Der erste Elternabend vor der Einschulung ist schnell überfrachtet: Materiallisten, Hort, Krankmeldungen, Unterricht, Lesenlernen, Hausaufgaben, Regeln und gefühlt 47 Folien. Doch was müssen Eltern zwei Monate vor dem Schulstart wirklich wissen?

In dieser Folge sprechen Jessica und Steffen darüber, wie der sogenannte nullte Elternabend sinnvoll strukturiert werden kann. Welche Informationen gehören in den gemeinsamen Teil für alle Eltern? Was sollte erst im Klassenraum besprochen werden? Welche Themen können bewusst auf einen späteren Elternabend verschoben werden?

Eine praktische Folge für alle Kolleg, die eine erste Klasse einschulen – besonders für diejenigen, die zum ersten Mal Klassenlehrkraft einer ersten Klasse werden.

Fachlehrkraft VS Klassenlehrkraft – Ist Regelchaos vorprogrammiert?

Elementarwissen – Folge 54 - Fachlehrkraft VS Klassenlehrkraft – Regelchaos im Klassenzimmer

Als Fachlehrkraft kommt man nicht in einen leeren Raum – sondern in ein bestehendes Klassensystem. Doch was bedeutet das für Regeln und Unterrichtsführung?

Sollten Fachlehrkräfte die Regeln der Klassenleitung übernehmen? Braucht jede Lehrkraft ihr eigenes System? Oder liegt die Lösung ganz woanders?

🎙️ In dieser Folge spricht Jessica gemeinsam mit Steffen und ihr Gast Gabi – ehemalige Kollegin und Klassenlehrkraft, in deren Klasse Jessica selbst ein halbes Jahr Mathe als Fachlehrkraft unterrichtet hat – über echte Zusammenarbeit im Schulalltag.

Wir sprechen über Regeln, Routinen, Classroom Management und die Frage, warum Kinder oft weniger an fehlender Disziplin – und mehr an unklaren Erwartungen scheitern.

Mit Forschung, Praxis und ehrlichen Erfahrungen aus dem Unterricht.

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Kinder verlieren keine Sachen – sondern Handlungsschritte

Warum verlieren manche Kinder ständig ihre Sachen?
Den Radiergummi. Das Matheheft. Die Trinkflasche. Die Hausaufgaben.

Viele Erwachsene denken schnell: schlampig, chaotisch oder unorganisiert. Doch oft steckt viel mehr dahinter.

In dieser Folge sprechen Steffen und Jessica über ein Problem, das im Schulalltag riesig ist – und trotzdem selten fachlich betrachtet wird: Warum Kinder Dinge verlieren.

Dabei geht es um exekutive Funktionen, Arbeitsgedächtnis, Selbstregulation, Reizüberflutung und die Frage, ob Schule manchmal Organisationsfähigkeit stärker bewertet als Lernen selbst.

Die Folge zeigt:

warum „Pass besser auf!“ selten hilft
weshalb Chaos nicht automatisch Gleichgültigkeit bedeutet
welche Rolle ADHS und Selbststeuerung spielen können
warum Übergänge besonders schwierig sind
und wie Lehrkräfte und Eltern Kinder konkret unterstützen können.

Eine Folge mit Aha-Momenten, Studien und einer unbequemen Frage:

Bewerten wir manchmal gar nicht Lernen – sondern Organisation?

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Permanentes Snacken - Gesundes Essverhalten oder Dauerregulation?

Elementarwissen – Folge 52 - Warum permanentes Snacken im Klassenraum oft mehr mit Regulation als mit Hunger zu tun hat

Viele Kinder essen heute ständig.

Nach der Pause. Während der Arbeitsphase. Im Sitzkreis. Zwischendurch.

🎙️ In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Lehrkräfte täglich beobachten – aber kaum grundsätzlich hinterfragen: permanentes Snacken im Schulalltag.
Geht es dabei wirklich immer um Hunger?

Wir diskutieren:

- warum manche Kinder nach der Pause innerlich noch gar nicht angekommen sind,
- was Selbstregulation eigentlich bedeutet,
- warum Essen manchmal Regulation statt Hunger ist,
- und was World Health Organization sowie Deutsche Gesellschaft für Ernährung tatsächlich empfehlen.

Eine Folge über Schule, Nervensysteme, Übergänge – und die Frage, ob manche Kinder nach der Pause vielleicht weniger einen Snack als vielmehr Orientierung und Regulation brauchen.

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Pädagogische Reizüberflutung im Klassenraum

Elementarwissen – Folge 51 - Pädagogische Reizüberflutung im Klassenraum
Die unbequeme Wahrheit über Klassenraumgestaltung, Aufmerksamkeit und Lernen.

Viele Klassenräume sind heute voller Lernplakate, Regeln, Merkblätter, Wortkarten und Dekorationen. Doch helfen diese visuellen Reize Kindern wirklich beim Lernen – oder lenken sie manche Kinder sogar ab?

In dieser Folge sprechen Steffen und Jessica über die Wirkung von Klassenraumgestaltung auf Aufmerksamkeit, Konzentration und Lernen. Warum können überladene Wände gerade für Kinder mit ADHS oder Konzentrationsproblemen problematisch sein? Was sagt die Forschung zu visueller Reizüberflutung im Unterricht? Und weshalb werden viele Lernplakate irgendwann einfach zur „Tapete“?

Mit Studien, konkreten Zahlen und praxisnahen Beispielen geht es um die Frage, wie Klassenräume lernförderlich gestaltet werden können – ohne visuelle Dauerbeschallung.

Themen der Folge:

Warum volle Wände Aufmerksamkeit kosten
Die bekannte Studie von Fisher, Hirsh-Pasek & Seltman
Cognitive Load und begrenzte Aufmerksamkeit
ADHS und visuelle Reizoffenheit
Warum Lernplakate oft ihre Wirkung verlieren
Klassenraumgestaltung zwischen Atmosphäre und Reizüberflutung
Konkrete Empfehlungen für lernförderliche Räume

Eine Folge über Aufmerksamkeit, Reizsteuerung und die Frage, ob weniger im Klassenraum manchmal mehr ist.

ifo-Chancenmonitor: Herkunft schlägt Fleiß

Bildungserfolg wird oft als Ergebnis von Fleiß, Begabung und Motivation verstanden. Doch Studien zeigen: In Deutschland hängen Bildungschancen weiterhin stark von sozialer Herkunft, Einkommen und Bildungsstand der Eltern ab.

In dieser Folge sprechen Steffen und Jessica darüber, warum Chancengleichheit im Unterricht keine abstrakte politische Forderung ist, sondern jeden Tag im Klassenzimmer sichtbar wird: in Sprache, Lesekompetenz, Selbstregulation, Elternarbeit, Erwartungen und Übergangsempfehlungen.

Ausgangspunkt ist der aktuelle Chancenmonitor von ifo und „Ein Herz für Kinder“. Er zeigt deutliche Unterschiede beim Gymnasialbesuch je nach familiärem Hintergrund – und zusätzlich einen messbaren Abstand zwischen Mädchen und Jungen.

Jessica erklärt, warum es nicht reicht, nur über „Jungen als Bildungsverlierer“ zu sprechen. Entscheidend ist der genauere Blick: Welche Kinder bekommen weniger Zugang zu Sprache, Lernstrategien, Unterstützung, Selbstvertrauen und Bildungsaspirationen?

Eine Folge über Bildungsgerechtigkeit, soziale Herkunft, Jungen, Leseförderung, Selbstregulation und die Frage, wie Unterricht gerechter werden kann, ohne Leistungsansprüche aufzugeben.

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Gruppenarbeit: gut gemeint, oft schlecht gemacht

Elementarwissen – Folge 49 - Warum Gruppenarbeit so oft scheitert
Gruppenarbeit gehört für viele Lehrkräfte ganz selbstverständlich zum Unterricht – und sorgt trotzdem immer wieder für Frust. Statt echter Zusammenarbeit übernehmen einzelne Kinder die Führung, andere tauchen ab, Gespräche driften ab und am Ende bleibt oft das Gefühl: Gruppenarbeit funktioniert einfach nicht.

In dieser Folge geht es um die eigentliche Frage: Scheitert Gruppenarbeit wirklich an den Kindern – oder oft eher an der Art, wie sie vorbereitet und angeleitet wird?

Wir sprechen darüber, warum Gruppenarbeit eine viel anspruchsvollere Lernform ist, als es auf den ersten Blick scheint, weshalb unklare Rollen und Aufgaben Kinder schnell überfordern und was Forschung, KMK und Rahmenlehrplan dazu sagen. Außerdem geht es um kooperatives Lernen, individuelle Verantwortlichkeit, Sprachbildung und darum, wie Gruppenarbeit im Unterricht so gestaltet werden kann, dass sie nicht im Chaos endet, sondern wirklich lernwirksam wird.

Eine Folge für alle, die Gruppenarbeit nicht abschaffen, sondern endlich besser verstehen und sinnvoller gestalten wollen.

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Warum Ermahnen oft wirkungslos bleibt

Elementarwissen – Folge 48 - Warum Ermahnungen oft wirkungslos bleiben
Ermahnen sagt, was aufhören soll. Pädagogik zeigt, was stattdessen gelernt werden muss.

Warum helfen Ermahnungen im Unterricht oft nur für einen kurzen Moment, verändern aber langfristig so wenig? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Kinder Verhalten nicht einfach durch häufiges Hören lernen, sondern durch klare Erwartungen, verlässliche Konsequenzen und eingeübte Routinen.

Wir zeigen, warum Sätze wie „Hör auf zu quatschen“ oder „Stör nicht“ noch kein Verhalten aufbauen, welche Rolle Klassenführung wirklich spielt und was Lehrkräfte im Alltag anders machen können. Im Mittelpunkt stehen klare Erwartungen, eingeübte Routinen, konsequentes Handeln und die Einsicht, dass Verhalten gelernt werden muss. Mit konkreten Unterrichtsbeispielen, alltagsnahen Impulsen und Bezügen zu internationalen Studien.

Eltern und der Leistungsdruck

Elementarwissen – Folge 47 - Wenn Schule zum familiären Hochleistungsprojekt wird, geraten Kinder schnell unter Druck.

Wenn Eltern ihre Kinder unter Leistungsdruck setzen
Wie Leistungsdruck Lernen zerstört – und was Schule dagegen tun kann!

Viele Lehrkräfte kennen diese Situation:
Ein Kind bricht bei einer Zwei in Tränen aus.
Vor Klassenarbeiten hat es Bauchschmerzen.
Es fragt ständig: „Ist das richtig?“ oder „Reicht das?“

Oft steckt dahinter nicht fehlende Fähigkeit, sondern Leistungsdruck von außen.

Besonders beim Übergang zur weiterführenden Schule steigt dieser Druck stark. Viele Eltern haben große Angst, dass ihr Kind ohne gymnasiale Empfehlung Nachteile hat. Aus Förderung wird dann schnell Kontrolle.

In dieser Folge sprechen wir darüber:

- woran Lehrkräfte erkennen, dass Kinder unter Druck stehen
- warum Leistungsdruck häufig das Gegenteil von Lernen bewirkt
- was Studien über Motivation, Angst und Lernen zeigen
- welche Rolle Schule und Eltern gemeinsam haben
- wie Lehrkräfte sensibel mit Eltern über Druck sprechen können
- und warum der Übergang zur weiterführenden Schule kein familiäres Hochleistungsprojekt sein darf.

Denn Kinder brauchen nicht mehr Druck.
Sie brauchen Erwachsene, die sie unterstützen, ohne ihren Wert an Noten zu knüpfen.

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Erlernte Hilflosigkeit im Unterricht

Elementarwissen – Folge 46 - Erlernte Hilflosigkeit im Unterricht

„Ich kann das nicht“ oder „Ich verstehe das nicht“ => Warum Kinder im Unterricht so schnell aufgeben

Zwei Sätze, die Lehrkräfte im Unterricht ständig hören. Oft fallen sie schon wenige Sekunden nach der Aufgabenstellung.

Aber was bedeuten diese Aussagen wirklich?

In dieser Folge sprechen Steffen und Jessica darüber, was hinter diesen Sätzen steckt und warum sie mehr über Lernprozesse verraten, als man zunächst denkt.

Der Satz „Ich kann das nicht“ hat häufig weniger mit dem Inhalt einer Aufgabe zu tun als mit der Selbstwirksamkeit eines Kindes. Wenn Schülerinnen und Schüler nicht daran glauben, eine Aufgabe bewältigen zu können, geben sie schneller auf.

Der Satz „Ich verstehe das nicht“ klingt dagegen nach einem Verständnisproblem. In vielen Fällen bedeutet er jedoch etwas anderes: Kinder haben noch nicht begonnen zu denken oder warten darauf, dass die Lehrkraft die Aufgabe erklärt.

Anhand von Forschung aus der Lernpsychologie und Unterrichtsforschung zeigen wir, warum Denkzeit im Unterricht so wichtig ist und weshalb zu schnelle Erklärungen Lernprozesse sogar behindern können.

Wir sprechen über Selbstwirksamkeit, Growth Mindset, erlernte Hilflosigkeit, kognitive Aktivierung und die Rolle von Denkzeit im Unterricht.

Und wir diskutieren, was Lehrkräfte konkret tun können, wenn Schülerinnen und Schüler diese Sätze sagen.

Denn guter Unterricht beginnt oft genau in dem Moment, in dem ein Kind sagt:

„Ich verstehe das nicht.“

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