Elementarwissen - Der Grundschulbildungs-Podcast

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Der Grundschulbildungspodcast

Permanentes Snacken - Gesundes Essverhalten oder Dauerregulation?

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Elementarwissen – Folge 52 - Warum permanentes Snacken im Klassenraum oft mehr mit Regulation als mit Hunger zu tun hat

🎙️ In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Lehrkräfte täglich beobachten – aber kaum grundsätzlich hinterfragen: **permanentes Snacken im **Schulalltag.

Geht es dabei wirklich immer um Hunger? Oder steckt manchmal etwas ganz anderes dahinter: Stress, Reizüberflutung, fehlende Übergänge – und ein Nervensystem, das noch gar nicht im Unterricht angekommen ist?

🎧 Themen der Folge:

  • Warum Kinder scheinbar ständig essen
  • Übergänge nach der Pause
  • Selbstregulation verständlich erklärt
  • Essen als Regulation statt Hunger?
  • Reizüberflutung im Schulalltag
  • Cognitive Load und Aufmerksamkeit
  • Warum Dauer-Snacken problematisch sein kann
  • Empfehlungen der WHO und DGE
  • Pädagogische Konsequenzen für den Unterricht
  • Rituale und Ankommensphasen im Klassenraum

Eine Folge über Schule, Nervensysteme, Übergänge – und die Frage, ob manche Kinder nach der Pause vielleicht weniger einen Snack als vielmehr Orientierung und Regulation brauchen.

📩 Kontakt: elementarwissen@empreinte-media.de

🌐 Web: https://elementarwissen.de

📸 Instagram https://www.instagram.com/elementarwissen


Kommentare

by Jessica - ELEMENTARWISSEN on
Liebe Heike, Danke für deine Rückmeldung. Ich freue mich jedes Mal sehr, wenn der Podcast als Denkanstoß wahrgenommen wird! Leider hast du keine Email-Adresse angegeben, weshalb ich dir nicht persönlich antworten kann! Wenn du magst, kannst du mir gerne eine Mail schreiben, dann würde ich zeitnah antworten. elementarwissen@empreinte-media.de Liebe Grüße Jessica
by Johama on
Wieder einige Denkanstöße! An unserer Schule gibt es Blockunterricht. D.h. viele kurze Pausen entfallen, also keine Gelegenheit zum Essen. Allerdings beginnen wir sehr früh, die ersten Kinder sind um 7 Uhr da, fahren vorher bereits Bus... Damit verschieben sich auch das Aufstehen und das Frühstück zu Hause sehr nach vorne. Ich kann verstehen, wenn manche Kinder morgens um 6 Uhr noch nichts essen mögen. Daher dürfen sie im offenen Frühbeginn (30 Minuten) frühstücken. Die erste Pause ist um 9 Uhr, Mittagessen gibt's bereits um 11 Uhr. Nach Unterrichtsschluss vespern die Kinder, die noch in der Nachmittagsbetreuung bleiben. Das ist gegen 13.30 Uhr. Einen späteren Schulstart können wir leider nicht organisieren. Wir sind eine Grundschule in einer kleinen Stadt, zu der die Schüler aus den umliegenden Orten mit Bussen gebracht werden. Weil diese Busse hier die älteren Schüler aufsammeln, die in die weiterführenden Schulen fahren, müssen unsere jungen Schulkinder so früh anfangen. Über den Inhalt der Brotdosen diskutiere ich nicht mehr mit den Eltern. Ich bespreche gesunde Ernährung, aber das Thema ist emotional aufgeladen, so viele verschiedene Ansichten treffen aufeinander. Da mische ich mich nicht ein. Ähnlich ist es mit den Getränken. Ich selber trinke viel Tee, ungesüßt, weil ich kalte Getränke nicht mag. Was die Kinder in der Flaschen haben, kontrolliere ich nicht. Zur Frage Essen als Regulierung habe ich mich schon selbst erwischt, dass ich aus Langeweile oder nebenbei esse. Wenn ich das bemerke, lass ich es wieder... Ich weiß nicht, was ihr für die kommenden Folgen geplant habt. Wenn es passen sollte, hätte ich gerne Anregungen für den Schulanfang. Ich schule im Sommer seit längerer Zeit wieder mal Erstklässler in eine Flex-Klasse ein und könnte ein paar Anregungen, Strategien, Strukturen und Hinweise gebrauchen. Auch für die vorbereitende Elternversammlung (Mitte Juni) mache ich mir schon Gedanken. Vielleicht passt es ja. Vielen Dank für eure Anregungen und beste Grüße Heike

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