Warum Kinder Regeln kennen – und sie trotzdem nicht einhalten
Elementarwissen – Folge 66 - Warum Kinder Regeln kennen – und sie trotzdem nicht einhalten
Wie Kinder vom Regelwissen zum selbstständigen Handeln kommen > Was zwischen Regelwissen und selbstständigem Handeln fehlt.
In dieser Folge sprechen wir darüber,
• warum Regelwissen nicht automatisch Regelkompetenz bedeutet • was exekutive Funktionen und Selbstregulation damit zu tun haben • warum ein Kind eine Regel in einer Situation einhalten kann und in einer anderen nicht • weshalb Übergänge besonders anfällig für Regelverstöße sind • warum Regeln und Routinen nicht dasselbe sind • wie abstrakte Erwartungen in konkrete Handlungen übersetzt werden • warum Verhalten nicht nur besprochen, sondern auch modelliert und eingeübt werden sollte • wie Wenn-dann-Pläne Kindern helfen können, Verhalten im richtigen Moment abzurufen • warum spezifisches Feedback hilfreicher ist als ein allgemeines „Super gemacht“ • was beim Wiederholen tatsächlich wiederholt werden sollte • wie Erinnerungen schrittweise reduziert werden können • warum dauerndes Erinnern noch keine Selbstständigkeit bedeutet • wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist • wie wir unterscheiden können zwischen nicht wissen, noch nicht zuverlässig können und bewusst nicht wollen • welche Rolle Konsequenzen weiterhin spielen • und wie aus äußerer Steuerung zunehmend Selbststeuerung werden kann
Der zentrale Gedanke
Eine Regel zu kennen ist eine Wissensleistung. Nach einer Regel zu handeln ist eine Regulationsleistung.
Oder ganz praktisch:
Kennen → erkennen → handeln → üben → rückmelden → Unterstützung reduzieren → selbst steuern
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