Richtig gerechnet und trotzdem nichts verstanden!
Elementarwissen - Folge 45 - Richtig gerechnet und trotzdem nichts verstanden!
Warum richtige Ergebnisse kein Beweis für Verständnis sind!
Im Unterricht wirkt vieles zunächst erfolgreich:
Die Aufgaben sind gerechnet, das Arbeitsblatt ist voll, die Ergebnisse stimmen.
Doch sobald eine Aufgabe anders aussieht, zeigt sich plötzlich ein Problem.
Das scheinbare Können bricht zusammen.
Warum passiert das?
In dieser Folge geht es um einen der wichtigsten – und gleichzeitig am häufigsten übersehenen – Unterschiede im Unterricht: Können und Verstehen.
Warum lernen Kinder oft Rechenverfahren, ohne die mathematische Idee dahinter zu verstehen?
Woran erkennt man, ob ein Kind wirklich verstanden hat – oder nur ein Verfahren reproduziert?
Und was bedeutet das für guten Mathematikunterricht?
Mit Beispielen aus der Grundschule und Erkenntnissen aus der Lernforschung schauen wir auf die Unterscheidung zwischen prozeduralem und konzeptuellem Wissen, auf Richard Skemps Idee von instrumentellem und relationalem Verständnis und auf die Rolle von Verstehen in der Bloom-Taxonomie.
Denn am Ende stellt sich eine entscheidende Frage:
Wann lernen Kinder wirklich Mathematik – und wann lernen sie nur, Aufgaben zu lösen?
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